Analyse der Behandlungsqualität mittels ICD‑11 - Differenzierte Kodierung von Behandlungsfehlern

Die Identifikation von Behandlungsfehlern, den sogenannten "unerwünschten" bzw. "kritischen Ereignissen" ist für die Erhebung und Weiterentwicklung der Behandlungsqualität entscheidend. Mit der neuen internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme – der ICD-11 – lassen sich u. a. Informationen im Kontext Behandlungsqualität bzw. Patientensicherheit strukturiert erfassen.

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So könnten die Fehlermeldungen systematischerer erhoben und damit besser für Qualitätsverbesserungen genutzt werden. Bei der Qualitätsmessung ist es wichtig, den Zeitpunkt der Diagnose zu berücksichtigen. Das Merkmal "bei Aufnahme ins Krankenhaus vorhanden" ("present on admission", POA), zur Qualifizierung einer Diagnose hat daher eine wesentliche Bedeutung und wird international häufig verwendet [...] Analyse der Behandlungsqualität mittels ICD‑11 - Differenzierte Kodierung von Behandlungsfehlern (Springer).


DOI: 10.1007/s00103-018-2749-4