Geburtenzahl zu niedrig: Geburtshilfestation der Haßberg-Kliniken soll mehr beworben werden

Das vom Freistaat Bayern aufgelegte "Zukunftsprogramm Geburtshilfe" soll verlustreiche Geburtshilfestationen im ländlichen Raum Bayerns unterstützen. Um die Förderung zu erhalten gilt eine Geburtenquote von 50%, d.h. dass mindestens die Hälfte aller im Landkreis Haßberge stattfindenden Entbindungen im Krankenhaus Haßfurt vorgenommen werden müssen, da nur dort eine geburtshilfliche Abteilung vorgehalten wird. Die Geburtshilfestation der Haßberg-Kliniken arbeite derzeit mit einem Defizit von rund 800.000 Euro. Die Geburtenzahl seit Jahresbeginn liege jedoch deutlich unter den angestrebten 50%. Das Klinikum und die örtliche Politik werben deshalb um die werdenden Eltern, sich für die Kliniken Haßberge zu entscheiden (Bayerischer Rundfunk).