Gesundheitswirtschaft wächst in NRW im Jahr 2017 um 1,9 Prozent

Die Bruttowertschöpfung der nordrhein-westfälischen Gesundheitswirtschaft belief sich 2017 nach derzeitigem Berechnungsstand auf 62,6 Milliarden Euro; das sind 10,1 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes NRWs. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, war die Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft 2017 preisbereinigt um 1,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Jahr 2010 lag die Wirtschaftsleistung in der Gesundheitswirtschaft im Jahr 2017 preisbereinigt um 14,4 Prozent höher, während es bei der Gesamtwirtschaft einen Anstieg um 9,3 Prozent gab.


2017 arbeiteten rund 1,3 Millionen Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft, was einem Anteil von 14,0 Prozent an allen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen entsprach. Gegenüber 2016 erhöhte sich die Erwerbstätigenzahl im Gesundheitsbereich um rund 32 600 Personen bzw.2,5 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2010 zeigt sich mit insgesamt 17,1 Prozent ein stärkerer Beschäftigtenzuwachs in dieser Branche als bei den Erwerbstätigen in der Gesamtwirtschaft mit 7,3 Prozent.


Bei den vorliegenden Daten handelt es sich um Ergebnisse vorläufiger Berechnungen der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder”, dem auch der Landesbetrieb IT.NRW angehört. Diese und weitere Informationen zur Methodik der Berechnungen finden Sie im Internet unter www.ggrdl.d

(IT.NRW).