Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Pflegepersonals (Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz-PpSG)

Empfehlung der Fachgesellschaft Profession Pflege e. V. zur Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus dem G-DRG-System Pflegepersonalstellen sollen künftig im Rahmen von Pflegepersonalbudgetverhandlungen vereinbart werden. Diese Verhandlungen sollen auf der Basis des tatsächlichen Pflegepersonalbestandes beruhen.

Inwieweit die bisherigen pflegerelevanten OPS- und ICD-10-Kodes hierbei weiterhin wirksam bleiben ist noch offen und muss von den Fachgremien entschieden werden. Wir sind der Überzeugung, dass die pflegerelevanten ICD-10- und OPS-Schlüssel erhalten bleiben und weiter ausgebaut werden müssen!


Zusammenfassend begründen wir dies wie folgt:


1. Die durch den PKMS initiierten Qualitätsverbesserungen (vgl. Abschnitt 3.1.4) im Bereich der Pflegeprozessdokumentation

und der Umsetzung einer bedarfsorientierten Pflege könnte wieder entfallen.

Aktuell gibt es mehrere Belege dafür, dass sich die Qualität bei der Versorgung hochaufwendiger

Patienten verbessert hat. In der Literatur sind hingegen keine Hinweise zu finden, die

diesen Aspekt widerlegen. Ähnliche Aussagen lassen sich über die Komplexkodes der Neurologie

und Geriatrie treffen.

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Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Pflegepersonals (Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz-PpSG) (Pro-Pflege).