Bayern: Mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen

Das Bayerische Landesamt für Statistik vermeldet 871 200 Personen, die 2016 im bayerischen Gesundheitswesen beschäftigt waren. Die Beschäftigten sind vorwiegend in Einrichtungen des ambulanten und stationären Bereichs tätig. Insgesamt sind gut drei Viertel der Beschäftigungsverhältnisse mit Frauen besetzt. Ein besonders starkes Wachstum der Beschäftigtenzahlen lässt sich mit 7,1 Prozent in Einrichtungen der ambulanten Pflege feststellen.


Das Bayerische Landesamt für Statistik teilt mit, dass die Zahl der im

Gesundheitswesen beschäftigten Personen1) im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr

um 2,4 Prozent gestiegen ist. Im Vergleich dazu nahm die Zahl deutschlandweit

um durchschnittlich 2,1 Prozent zu. Von den 871 200 Beschäftigungsverhältnissen

waren 21,3 Prozent in Krankenhäusern, 14,0 Prozent in Arztpraxen und 11,4

Prozent in der stationären und teilstationären Pflege angesiedelt.


Die insgesamt 664 900 weiblichen Beschäftigten sind besonders präsent in

ambulanten und stationären Einrichtungen. Besonders hoch war der Anteil

weiblicher Beschäftigter in bayerischen Pflegeeinrichtungen. In der ambulanten

Pflege machten Frauen 86,8 Prozent, in der stationären und teilstationären

Pflege 85,8 Prozent aus.


In nahezu allen Einrichtungsarten lässt sich eine positive Entwicklung der

Beschäftigtenzahlen gegenüber 2015 vermelden. Die Beschäftigtenzahlen haben in

der ambulanten Pflege um 7,1 Prozent und im Rettungsdienst um 5,4 Prozent

zugenommen. Unter den stationären Einrichtungen sind die Beschäftigtenzahlen in

Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit 3,6 Prozent am stärksten

gewachsen.

(Statistik Bayern).