Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL)

Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL); hier: Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 21. Juni 2018 Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 21.06.2018 Änderungen der Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL) für das Erfassungsjahr 2019 sowie die zugehörige Spezifikation beschlossen.


Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 21. Juni 2018 Änderungen der

QSKH-RL für das Erfassungsjahr 2019 beschlossen, die am 1. Januar 2019 in Kraft

treten.


Die Änderungen ergeben sich im Wesentlichen


aus der jährlichen Überprüfung der Richtlinie hinsichtlich des

Weiterentwick-lungs- und Verbesserungsbedarfs durch das IQTIG in Zusammenarbeit

mit den Bundesfachgruppen

aus geänderten Vorgaben zur Leistungserbringerpseudonymisierung

aus geänderten Vorgaben zum Strukturierten Dialog.


Zu 2.


Zur Vereinfachung der technischen Abläufe und Verringerung der

Fehleranfälligkeit erfolgt die Leistungserbringerpseudonymisierung zukünftig

auf der Bundesebene durch das IQTIG und nicht mehr vorab durch die Landesebene

(§ 6 Abs. 1 Satz 4 und Satz 5 QSKH-RL). Entscheidungen über und die

Durchführung von Maßnahmen des Strukturierten Dialogs, insbesondere die

Beratungen in den Fach- und Arbeitsgruppen, erfolgen auch zukünftig

grundsätzlich auf der Grundlage leistungserbringerpseudonymisierter Daten. Dies

wird in § 19 Abs. 3 QSKH-RL klargestellt. In Fällen begründeter

Erforderlichkeit, zum Beispiel in Fällen der Benennung des Krankenhauses

einschließlich des betroffenen Standorts gegenüber dem verantwortlichen Gremium

nach § 14 QSKH-RL, besteht die Möglichkeit der De-Pseudonymisierung, also der

Wiederherstellung der Identität.

[...]

(Deutsche Krankenhausgesellschaft).