Deutsche Gesellschaft für Geriatrie warnt vor flächendeckender Einführung eines "Pflegerischen Basis-Assessments" (BAss) in deutschen Krankenhäusern

Mit dem sog. "Pflegerischen Basis-Assessment" (BAss) stellt die Fachgesellschaft "Profession Pflege" ein von ihr selbst entwickeltes "Assessment-Instrument" vor und propagiert die flächendeckende Einführung in deutschen Krankenhäusern. Nach Angaben der Autoren ist es das Ziel, neben bereits in der Geriatrie und der Palliativmedizin bestehender Assessmentinstrumente einheitliche Standards für die Krankenhauspflege einzuführen, Doppeldokumentationen sowie die Erhebung von ähnlichen Daten in verschiedenen Assessments und Aufnahmebögen abzulösen. Das Instrument stellt eine Fremdbewertungsskala in 6 Bereichen (Mobilität, Selbstversorgung, Kognition-Wahrnehmung-Kommunikation, Verhalten, Risiken-Prävention, Zustände mit Überwachungsbedarf) dar und soll bewährte und wissenschaftlich validierte Instrumente wie den Barthel-Index, den erweiterten Barthel-Index, die Braden-Skala etc. ersetzen. Die Standardisierung der Erfassung, Einschätzung und Bewertung pflegerelevanter Phänomene soll eine sinnvolle Entbürokratisierung der Pflegedokumentation erlauben...


Deutsche Gesellschaft für Geriatrie warnt vor flächendeckender Einführung eines "Pflegerischen Basis-Assessments" (BAss) in deutschen Krankenhäusern (Pressemitteilung).