Leitlinie Kryptogener Schlaganfall bei persistierendem Foramen ovale PFO

Der Verschluss eines offenen Foramen ovale bei „kryptogenem“ Schlaganfall ist bis heute eine umstrittene Therapiemaßnahme. Jetzt sind gleich zwei randomisierte Studien vorgestellt worden, die beide eine signifikante Reduktion von Schlaganfall-Rezidiven durch implantierte Verschluss-Systeme zu belegen scheinen.


Etwa jeder vierte Mensch lebt mit einem offenen oder persistierenden Foramen ovale (kurz PFO), also einer Öffnung im Septum zwischen beiden Herzvorhöfen als

Überbleibsel des fetalen Kreislaufs. Dieser „Kurzschluss" steht im Verdacht, an der Entstehung von Schlaganfällen mit unbekannter Ursache (kryptogener

Schlaganfall), die schon in relativ jungen Jahren auftreten, ursächlich beteiligt zu sein.[...]


S2e-Leitlinie: Kryptogener Schlaganfall und offenes Foramen ovale (Deutsche Gesellschaft f. Neurologie, PDF, 1,2 MB).