Gesamtunternehmen DIAKOVERE 2017 mit positivem Ergebnis

Das Gesamtunternehmen DIAKOVERE hat das Jahr 2017 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Insgesamt wurden rund 35 Mio. EUR wurden für Investitionen und Instandhaltungen aufgewendet – das sind rund 6 Mio. EUR mehr als im Vorjahr. Mit dem Geld konnte der Anbau des Henriettenstifts in der Marienstraße fertiggestellt werden, die Stationssanierung im Annastift beginnen und eine große Fassadensanierung am Hochhaus in Mittelfeld durchgeführt werden.


DIAKOVERE Aufsichtsratschef Dr. Hans Ulrich Anke: „Wir investieren weiter in

unsere Zukunft als größtes freigemeinnütziges Unternehmen Norddeutschlands im

Gesundheits- und Sozialbereich. So war auch das Jahr 2017 ein erfolgreiches

Jahr für die weitere Entwicklung von DIAKOVERE, und das bei einem positiven

Jahresergebnis in einem anspruchsvollen Umfeld.“ Entscheidend sei für

DIAKOVERE, die Menschen in ihren individuellen Nöten und Unterstützungsbedarfen

gut durch ihr ganzes Leben zu begleiten: „Umfassende Hilfe in jeder Lebenslage

und das alles aus einer Hand! Denn wir betreiben die medizinische Versorgung,

die Pflege, Betreuung und Ausbildung nicht als Geschäft oder Job, sondern als

Dienst am Menschen orientiert am Vorbild der christlichen Nächstenliebe. Dabei

haben wir immer den ganzen Menschen im Blick. Das ist ein hoher Anspruch,

dessen sind wir uns sehr bewusst.“ Die Geschäftsführung und die Mitarbeitenden

setzten alles daran, dass das Gesamtunternehmen mit der gesamten Bandbreite an

Leistungen und Standorten noch stärker zusammenwachse und gute Leistungen

erbringe.

[...]

Investitionen ermöglichen noch bessere Patientenversorgung

Bis 2020 werden an den bestehenden Gebäuden Instandhaltungen, bauliche

Veränderungen im Rahmen der Medizinstrategie und weitere Verbesserungen des

umfassenden Betreuungsangebots umgesetzt. Einen Teil der Investition haben die

4.600 Mitarbeitenden ermöglicht, die sich im Jahr 2015 mit der Geschäftsführung

und ver.di im Rahmen der Zukunftssicherung auf einen anteiligen Verzicht aus

der Jahressonderzahlung über vier Jahre geeinigt hatten. Somit haben die

Mitarbeitenden rund 10 Millionen Euro zusätzliche Investitionsmittel zur

Verfügung gestellt. Auch die Gesellschafter von DIAKOVERE sowie die

hannoversche Landeskirche beteiligten sich in gleicher Größenordnung an dem

Zukunftspaket.

Durch zwei Förderbescheide des Landes Niedersachsen in Höhe von über 65

Millionen Euro können zwei Krankenhaus-Großprojekte in Hannover realisiert

werden: Mit dem geplanten Neubau des Mutter-Kind-Zentrums auf der Bult wird in

der Landeshauptstadt geburtshilfliche Versorgung mit einer Qualität auf

höchstem Niveau erreicht; mit dem Um- und Erweiterungsbau des DIAKOVERE

Friederikenstift in der Humboldtstraße wird unter anderem die Zentrale

Notaufnahme neu aufgestellt. Über die Landesförderung hinaus wird DIAKOVERE für

beide Projekte noch mit einem Eigenanteil in Höhe eines zweistelligen

Millionenbetrages zur Gesamtinvestition beitragen. „Die Patientenversorgung in

Hannover wird sich in den kommenden Jahren erkennbar verbessern“, sagt Stefan

David, Vorsitzender der DIAKOVERE-Geschäftsführung. „Die Förderung des Landes

ist ein Vertrauensbeweis in die Medizinstrategie unseres Unternehmens. Dank der

Unterstützung des Ministeriums können wir unsere zukunftsweisenden Projekte

realisieren – das ist auch eine gute Nachricht für unsere Patientinnen und

Patienten.“


Innovative Wege bei der Digitalisierung von Patientendaten

Eine Innovation in den DIAKOVERE-Krankenhäusern ist die neu eingeführte

elektronische Patientenakte, kurz ePa: Mit der Digitalisierung von

Patientendaten, Pflege- und Behandlungsinhalten werden Arbeitsabläufe deutlich

vereinfacht, Informationen einheitlich dokumentiert und sindjederzeit und

überall abrufbar. Das führt zu mehr Sicherheit für den Patienten:

Medikationsfehler werden vermindert und individuelle Bedürfnisse –

beispielsweise in der Pflege – können besser eingeplant werden. Die Bearbeitung

der Dokumente erfolgt dezentral und kann gleichzeitig von mehreren

Arbeitsplätzen erfolgen; keine Information geht verloren. Insgesamt führt die

ePa zu mehr Transparenz, Prozesssicherheit und Effizienz in der

Patientenversorgung. „Nach der erfolgreichen sechsmonatigen Pilotphase, die

durch ein interdisziplinäres Team aus Pflege, IT und Medizin begleitet wurde,

hat der Rollout für alle unsere Häuser begonnen. Dabei achten wir auf eine enge

Betreuung und Beteiligung der Mitarbeitenden während der Einführung.

Mittlerweile sind etwa 12 Stationen an die ePa angeschlossen und bisher läuft

alles rund“, freut sich Geschäftsführer Mathias Winkelhake. Bis Ende 2020 wird

die Umstellung abgeschlossen sein. Auch in der DIAKOVERE Altenhilfe

Henriettenstift wird die elektronische Bewohnerakte eingeführt. Dieses

Parallelprojekt soll Ende 2018 abgeschlossen sein.


DIAKOVERE als Ausbilder und Arbeitgeber

Als Investition in die Zukunft der sozialen Berufe bezeichnet der theologische

Geschäftsführer Pastor Uwe Mletzko die Nachwuchsförderung der DIAKOVERE: „In

unserer Gesundheits- und Krankenpflegeschule sowie dem Fachschulzentrum

schließen jährlich rund 250 Schülerinnen und Schüler von insgesamt 750

Schulplätzen ihre Ausbildung in sieben verschiedenen pflegerischen und

medizinisch-therapeutischen Berufen ab. Wir legen dabei sehr viel Wert auf eine

praxisbezogene Ausbildung, um unsere Schülerinnen und Schüler optimal für die

Aufgaben in der Altenhilfe, im Krankenhaus und der Arbeit mit Menschen mit

Behinderungen vorzubereiten.“ Die Vermittlung von christlich geprägten Werten

für ihre Arbeit bilde dabei den Rahmen.


Eines der wichtigsten Ziele der DIAKOVERE auch für die nächsten Jahre ist die

Gewinnung qualifizierten Personals. Stefan David: „In dem hart umkämpften

Fachkräfte-Markt ist es eine besondere Herausforderung, gute Mitarbeiter zu

gewinnen und an uns zu binden. Die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber

ist ein kontinuierlicher Prozess, den wir mit zahlreichen Angeboten für

potenzielle und bestehende Mitarbeitende anreichern. Die Verbindung aus

Tradition und Innovation, eine lebendige Unternehmenskultur und ausgezeichnete

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bilden den Rahmen dafür.“ Neue

Arbeitszeitmodelle sowie Angebote zum Wiedereinstieg, bei denen gemeinsam mit

dem zukünftigen Mitarbeiter die Arbeitszeit abgestimmt wird, sind nur einige

der Vorteile, mit denen DIAKOVERE punktet.


Gesamtunternehmen DIAKOVERE 2017 mit positivem Ergebnis (Pressemitteilung).