​Klinikum Aschaffenburg-Alzenau gGmbH will Verantwortungsbereiche mit Doppelspitze besetzen

Mit der im Jahr 2015 erfolgten Fusion des Klinikums Aschaffenburg mit dem Kreiskrankenhaus Alzenau ist das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau gewachsen und gehört nun mit fast 900 Betten an zwei Standorten und 2.500 Mitarbeitern, die im Jahr fast 40.000 stationäre und 60.000 ambulante Patienten behandeln, zu den größten Krankenhäusern in Bayern. Gestiegen sind damit auch Aufgabenbereiche und Verantwortung der Geschäftsführung. Deshalb erscheint es aus Sicht des

Krankenhausträgers und der Geschäftsführung selbst sinnvoll, die Aufgabenbereiche der Geschäftsführung zu teilen.


Damit soll künftig eine Doppelspitze die Verantwortung für das operative Geschäft tragen.


Dieses Vorhaben stand seit der Fusion 2015 in der Diskussion. Nun haben die

vergangenen Jahre bestätigt, dass vor der Vielzahl der Veränderungsprozessen im

Klinikum Aschaffenburg-Alzenau wie auch im gesamten Krankenhaussektor die

Stärkung der Geschäftsführung angebracht ist.


Aufgrund dessen haben sich der Aufsichtstrat und der Zweckverband entschieden,

das Klinikum in seinen Managementstrukturen über eine Doppelspitze mit einem

zweiten Geschäftsführer zu stärken.


Für die doppelte Besetzung der Geschäftsführung sprechen weitere Gründe. So

sind öffentliche Verwaltungen angehalten, Entscheidungen nach dem

Vier-Augen-Prinzip zu treffen. Auch bietet die Doppelspitze ein sicheres

Ausfallkonzept, das die Handlungsfähigkeit des Klinikums jederzeit

sicherstellt. Der Findungsprozess soll noch im 3. Quartal starten.


Klinikum Aschaffenburg-Alzenau gGmbH will Verantwortungsbereiche mit Doppelspitze besetzen (Pressemitteilung).