Forderung der Barmer zur Landtagswahl in Hessen 2018

Patientinnen und Patienten möchten eine passgenaue, qualitativ hochwertige und zeitnahe medizinische Versorgung. Doch um dies zu gewährleisten, müssen wir uns von alten Zöpfen verabschieden. Das Verharren des deutschen Gesundheitswesens in den historischen Versorgungssektoren ambulant und stationär ist eine der größten Schwachstellen des Systems - dicht gefolgt von kommunalen Grenzen“, sagt Norbert Sudhoff, Landesgeschäftsführer der BARMER in Hessen bei der Vorstellung der Gesundheitspolitischen Positionen zur Landtagwahl im Wiesbadener PresseClub. „Veränderungen müssen sein. Das geht nicht immer reibungslos“, betont Sudhoff. „Aber nur im gemeinsamen Austausch gelingt es uns, gesundheitliche Versorgung zu gestalten statt zu verwalten.“


Kommunale Grenzen aufbrechen für eine bessere Planung

Mit über 400 Kommunen, 21 Kreisen und fünf kreisfreien Städten ist die politische Struktur in Hessen sehr kleinteilig. „Dies ist für eine bürgernahe Politik sicher wertvoll. Für eine patienten- und qualitätsorientierte Planung im Gesundheitsbereich macht es aber keinen Sinn, in kommunalen Einheiten und Grenzen zu denken“, meint der BARMER Landeschef. „Ganz im Gegenteil: Sie befördern auch Über-, Unter- und Fehlversorgung.“ [...]


Landtagswahl 2018: BARMER Hessen fordert eine Gesundheitsplanung losgelöst von kommunalen Grenzen (Pressemitteilung).