Vakuumtherapie bei Wunden: Unklarer Nutzen und Schaden durch Taktieren mit Studien - Vorbericht

Hersteller und Wissenschaftler halten Studienergebnisse unter Verschluss / Nutzen und Schaden deshalb weiter unklar Rund ein Jahrzehnt nach ihrer ersten Nutzenbewertung kommt die Vakuumversiegelungstherapie von Wunden erneut auf den Prüfstand beim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Doch damals wie heute sind Nutzen und Schaden der Methode unklar. Hatte es 2006 nur wenige und zudem kaum aussagefähige Studien gegeben, sind es mittlerweile über 100 klinische Vergleiche mit mehreren Tausend Patientinnen und Patienten. Doch nur von einem Teil dieser Studien sind die Ergebnisse öffentlich zugänglich.


Denn nicht nur Hersteller der verwendeten Medizinprodukte, sondern auch

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler halten Daten unter Verschluss. Damit

verstoßen sie gegen ethische und wissenschaftliche Standards der Wissenschaft.

Nutzen und Schaden der Therapie allein auf Basis der veröffentlichten Daten zu

bewerten, hätte zu einem hochgradig verzerrten Ergebnis führen können. Somit

fehlt weiterhin eine valide Grundlage für die Bewertung von Nutzen und Schaden

dieser Behandlung. [...]


Vorbericht zur Vakuumtherapie bei Wunden: Unklarer Nutzen und Schaden durch Taktieren mit Studien (IQWiG, PDF, 3,2 MB).