Rheinland-Pfalz meldet rückläufige Zahlen bei vollstationären Behandlungen

Im Jahr 2017 wurden in den rheinland-pfälzischen Kliniken 951.846 Patientinnen und Patienten vollstationär versorgt. Nachdem die Patientenzahlen zuvor 13 Jahre kontinuierlich gestiegen waren, ist die Zahl der Behandlungsfälle nach Angaben des Statistischen Landesamtes gegenüber dem Vorjahr erstmals leicht gesunken (minus 1,5 Prozent).


Die durchschnittliche Verweildauer der vollstationär Versorgten lag wie im

Vorjahr bei 7,1 Tagen. Wegen der rückläufigen Patientenzahlen sank die

Gesamtzahl der stationären Behandlungstage im Vorjahresvergleich ebenfalls

leicht (minus 1,0 Prozent). Im Zehnjahresvergleich ist ein deutliches Plus der

Fallzahlen von 12,7 Prozent zu verzeichnen. Dies ergibt sich insbesondere

aufgrund der zunehmenden Alterung der Bevölkerung und des sich daraus

ergebenden höheren Risikos der Erkrankung.


Ungeachtet dieser Entwicklung im „klassischen“ vollstationären Bereich gewinnen

Behandlungsformen mit Aufenthaltszeiten von weniger als 24 Stunden zunehmend an

Bedeutung: [...]


Rheinland-Pfalz meldet rückläufige Zahlen bei vollstationären Behandlungen (Statistik RLP).