Maßnahmen zur Stabilisierung der städtischen Kliniken Köln beschlossen

Der Rat hat in seiner Sitzung am 20. März 2018 der Vorlage der Verwaltung zugestimmt, Chancen und Risiken einer Transaktion mit der Uniklinik zu prüfen. Hierzu wird die für solche Prozesse übliche "Due Diligence" durch den städtischen Gesellschafter umgehend ausgeschrieben und beauftragt. Gleichzeitig hat der Rat Maßnahmen zur wirtschaftlichen Stabilisierung der städtischen Kliniken beauftragt. Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der Rat haben keinen Zweifel daran gelassen, dass die aktuell notwendige finanzielle Stabilisierung der städtischen Kliniken höchste Priorität hat. Sie reagierten

damit auf Liquiditätsprobleme der Kliniken.


Im Rahmen der Due-Diligence-Prüfung soll eine umfassende Bewertung der mit

einer solchen Transaktion verbundenen strategischen, wirtschaftlichen,

rechtlichen Chancen und Auswirkungen vorgenommen werden.


Dazu gehört auch eine Bewertung der Auswirkungen eines möglichen

Klinik-Verbundes auf den medizinischen Grundversorgungsauftrag und wie eine

erstklassige medizinische Versorgung in Köln gewährleistet und ausgebaut werden

kann. Aussagen sollen auch dazu getroffen werden, ob und welche Veränderungen

für die Qualität der medizinischen Versorgung zu erwarten wären. Außerdem

sollen die Entwicklungschancen für den Forschungs-, Wirtschafts- und

Medizinstandort Köln beleuchtet werden. Stadtkämmerin Gabriele C. Klug führt

das Verfahren als Gesellschaftervertreterin.


Oberbürgermeisterin Henriette Reker:


Ich bin nach wie vor persönlich davon überzeugt, dass in einem Verbund zwischen

den Kliniken der Stadt Köln und der Uniklinik große Potentiale für die

Gesamtstadt liegen. Am wichtigsten ist mir die Sicherstellung einer qualitativ

sehr guten Gesundheitsversorgung der Kölnerinnen und Kölner in unserer

wachsenden Stadt sowie der dauerhafte Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen.

Daher werbe ich dafür, dieses Angebot mit großer Ernsthaftigkeit zu prüfen (Stadt Köln).