Entwurf eines Gesetzes über den Beruf des Operationstechnischen Assistenten und zur Änderung des Krankenhausfinanzierungsgesetzes

Laut Bundesratsbeschluss vom 02. März 2018 soll die OTA-Ausbildung bundeseinheitlich geregelt werden. Begleitend soll deren Finanzierung durch eine Änderung des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) gesichert werden. Viele OTA und ATA-Schulen bilden Operationstechnische und Anästhesietechnische Assistentinnen und Assistenten (OTA/ATA) als Fachkräfte aus, um die Nachfrage bewältigen zu können. Darauf Bezug nehmend hat die Bundesregierung im Rahmen ihrer Stellungnahme zu dem vorgenannten Gesetzesentwurf u. a. festgestellt, dass sowohl für den Bereich der Operationstechnischen Assistenz als auch für den Bereich der Anästhesietechnischen Assistenz Bedarf hinsichtlich eines Berufsgesetzes gegeben sei. Aus Sicht der Bundesregierung sollte der Beruf in der OTA nicht isoliert geregelt werden, vielmehr müsse weiterer Versorgungsbedarf im Funktionsdienst des Operationsbereiches berücksichtigt werden. Insofern sei ein Gesetzentwurf so zu gestalten, dass perspektivisch auch die Entwicklung weiterer Zweige des Funktionsdienstes im Operationsbereich aufgegriffen werden könne (Deutsche Krankenhausgesellschaft).