Regionale Häufigkeit von revaskularisierenden Prozeduren bei Karotisstenose in Deutschland - Sekundärdatenanalyse der DRG-Statistik von 2012 bis 2014

Die räumlich statistische Analyse ergab für die Häufigkeit von CEA und CAS ein geclustertes Verteilungsmuster.


Schlussfolgerung

Die Prozedurenhäufigkeiten von CEA und vor allem von CAS wiesen eine hohe Variation und ein geclustertes räumliches Verteilungsmuster auf. Neben der regionalen Prävalenz von Diabetes mellitus, Rauchen und Adipositas waren sozioökonomische Faktoren wie Einkommensverhältnisse und Schulden mit der Gesamtprozedurenhäufigkeit assoziiert, nicht jedoch Indikatoren der Gesundheitsinfrastruktur (u. a. Dichte von Krankenhausbetten, Gefäßchirurgen, Angiologen) (Springer).


DOI: 10.1007/s00772-018-0385-9