Zahlen, Daten, Fakten 2018 - Delegation, Substitution und Kooperation

Aktuelle Basis- und Finanzdaten zum Gesundheits- und Kassenwesen / Schwerpunktthema: Delegation, Substitution und Kooperation - Wie entwickelt sich die Einnahmenstruktur der GKV seit 2009? Wie gestalten sich die Leistungsausgaben bei den Innungskrankenkassen bzw. ihren Mitbewerbern? Wie hoch sind die Fondszuweisungen zur Deckung der Leistungsausgaben je Kassenart seit 2010? Diese und weitere wichtige Informationen fasst die „Zahlen, Daten und Fakten“-Broschüre des IKK e.V. zusammen, die soeben in aktualisierter und erweiterter Form erschienen ist. Das 52-seitige Kompendium berücksichtigt die neuesten Daten aus dem Jahr 2017. Es richtet sich an Akteure des Gesundheitswesens, Politik- und Medienvertreter sowie an der Branche Interessierte.


Schwerpunktthema der Broschüre ist in diesem Jahr „Delegation, Substitution und

Kooperation“ – ein Thema, das die Innungskrankenkassen schon 2014 im Rahmen

ihrer 11. Plattform Gesundheit auf die Agenda gehoben und seither begleitet

haben. „In der vergangenen Legislaturperiode hat die Bundesregierung zwar viele

Gesetzesinitiativen auf den Weg gebracht, um die medizinische Versorgung zu

stärken“, sagt Jürgen Hohnl, Geschäftsführer des IKK e.V. „Aber das Thema

Substitution wurde nicht weiter verfolgt.“ Die Innungskrankenkassen fordern

Alternativen zu den bisherigen arztzentrierten Versorgungsstrukturen auf

breiter Fläche und unter Einbeziehung aller qualifizierten Gesundheitsberufe.

Hohnl verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Gruppe der

Gesundheitshandwerker, die einen wesentlichen Beitrag in der

Gesundheitsversorgung leisteten, deren Befugnisse aber beschränkt seien. „Hier

liegt das Potenzial für eine stärkere Vernetzung, Interdisziplinarität und

Kooperation zugunsten einer adäquaten, qualitätsgesicherten Versorgung“,

resümiert der IKK e.V.-Geschäftsführer.


Mit der „Zahlen, Daten und Fakten“-Broschüre liefert die Interessenvertretung

der Innungskrankenkassen auf Bundesebene nunmehr zum neunten Mal fundiertes

Datenmaterial und zeigt Entwicklungstendenzen auf. „Wir wollen damit dazu

beitragen, das Gesundheitswesen transparenter zu machen, und ermöglichen,

verlässliche Beurteilungen und Entscheidungen treffen zu können“, erklärt

Hohnl.



Hinweis für die Redaktionen:

Die „Zahlen, Daten, Fakten“-Broschüre 2018 des IKK e.V. kann als Print-Exemplar

angefordert werden bei Iris Kampf, Pressesprecherin, Tel: 030/202491-32 oder

info@ ikkev.de. Als PDF-Download steht das Kompendium auch unter http://www.ikkev.de

zur Verfügung (IKK, PDF, 1 MB).