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  • DRG System 2017

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    Das Thema wird dann wohl Punkt 14 der "Klarstellungen FPV 2017". Laut Veröffentlichung der KGNW "wird der Median zur Fallzahl des Datenjahres dieser DRGs über alle Krankenhäuser gebildet, die diese Leistungen erbringen. Krankenhäuser, die diese DRGs mit einer Fallzahl oberhalb des Medians erbringen, rechnen eine Fallpauschale mit einer abgesenkten Bewertungsrelation (..) von der ersten Leistung an ab." Das würde bedeuten, dass die Fallzahl des Jahres 2014 zugrunde gelegt wird. Mit freundlichen …
  • Aus einem Entlassungsbericht: "Eine konsiliarische Vorstellung der Patientin in der pomologischen Fachabteilung ergab keinen dringenden Handlungsbedarf." Pomologie ist die Obstbaukunde. An apple a day ... ? GrußM. Hollerbach
  • Hallo Emilia, sie interpretieren die FPV falsch: in § 3 Abs. 2 S. 2 steht nicht "... ist § 1 Abs. 3 anzuwenden" (dann würde in der Tat die von Ihnen zitierte Ausschluss-Regel gelten), sondern es heißt dort: "... ist die Regelung zur unteren Grenzverweildauer nach § 1 Abs. 3 (..) anzuwenden". Der 3M-Grouper zeigt den Abschlag korrekt an, wenn man im Feld "Aufnahmeanlass" die Auswahl "A Verlegung (mit Behandlungsdauer im verlegenden Krankenhaus von unter 24 Stunden)" auswählt. Im Webgrouper der U…
  • Hallo allerseits, schauen wir uns doch mal die Abrechnungsseite an: eine "ambulante" Abrechnung bedeutet in der Praxis doch fast immer die Abrechnung einer Notfallpauschale zu Lasten der KV (ausgenommen NRW, wo der Landesvertrag in solchen Fällen explizit die Abrechnung einer vorstationären Abklärungsbehandlung vorsieht). Der Leistungsinhalt der Notfallpauschale (EBM 01210 bzw. 01212) umfasst das, was im organisierten ärztlichen Notfalldienst erbracht werden kann, und nicht mehr. Bei Allem, was…
  • Hallo Ductus, in NRW gibt es pro abgestimmtem Schlichtungsvorschlag eine Aufwandsentschädigung von 7,50 Euro für die krankenhausseitigen Mitglieder. Mit freundlichen Grüßen Markus Hollerbach
  • Hallo Herr Speck, ich sehe das genauso wie Sie! § 1 Satz 3 FPV schließt die Anwendung von § 3 für "Verlegungsfallpauschalen" gänzlich aus, und zwar völlig unabhängig davon, ob es sich um das verlegende oder aufnehmende Krankenhaus handelt. Die Kennzeichnung einzelner DRG als "Verlegungsfallpauschalen" hat ja auch gerade den Sinn, das weiterbehandelnde Haus vom Risiko hoher Kosten bei niedriger Vergütung durch kurze Liegedauer (etwa im Falle der aufwendigen Behandlung eines Schwerstkranken oder …
  • Hallo, überraschenderweise gibt es dazu sogar eine eigene Kodierrichtlinie: DKR D006e. Admin : falsches Forum, bitte verschieben. erledigt Mit freundlichen Grüßen Markus Hollerbach
  • Hallo Herr Wagner, zunächst: die hier genannte Fragestellung ist bereits mehrfach in den letzten Jahren diskutiert worden - siehe etwa hier: 3er Fallkette (FZ oder nicht?) Das eigentliche Problem an dieser Konstellation ist doch, dass eine Zusammenführung aller 3 Fälle nur vorgenommen wird, wenn man annimmt, dass eine Fallzusammenführung zwei unterschiedliche Prüffristen haben kann: bei der Zusammenführung von Fall 1 und Fall 2 ist das die obere GVD, bei Fall 1 und 3 30-Tage. Ihr KIS prüft mögl…
  • Hallo Herr Horndasch, wie mixcase schon vor 4 Jahren festgestellt hat, ist die spezifische Kodierung eines epiduralen Hämatoms des Spinalkanals in der ICD-10 schlichtweg nicht vorgesehen. Eigentlich müsste es analog zu dem Kode-Abschnitt S06.- "Intrakranielle Verletzungen" auch einen Abschnitt für "Intraspinale Verletzungen" geben, dieser fehlt jedoch. Wenn man annimmt, dass diese Verletzungen in den für die jeweiligen Bereiche der Wirbelsäule zuständigen Kode-Abschnitte "Verletzungen der Nerve…
  • Hallo Einsparungsprinz, eine "Dialyseabteilung" gibt es nicht in einem deutschen Krankenhaus, da Dialysen i.d.R. ambulant durchgeführt werden. Was es gibt, sind Abteilungen für Nephrologie - deren Kerntätigkeit ist aber nicht die Durchführung von Dialysen bei stationären Patienten, sondern die Diagnostik (und ggf. stationäre Therapie) bei nierenkranken Patienten. Eine nephrologische Klinik verdient ihr Geld also im wesentlichen über die Abrechnung von DRGs, nicht über Zusatzentgelte. Insofern e…
  • Hallo Einsparungsprinz, ich denke, Sie interpretieren hier den Passus aus dem KHEntgG nicht korrekt: dieser definiert zunächst, dass es sich auch bei "vom Krankenhaus veranlassten Leistungen Dritter" um Allgemeine Krankenhausleistungen handelt, schränkt dies anschließend aber dahingehend ein, dass diese Regelung nicht gilt, wenn eine Dialysebehandlung fortgesetzt wird, das KH keine eigene Dialyseabteilung hat etc... wohlgemerkt: es geht hier ausschließlich um vom KH veranlasste Leistungen Dritt…
  • Hallo, schauen Sie doch mal hier - entspricht das nicht genau Ihrer Fragestellung? Mit freundlichen Grüßen Markus Hollerbach
  • Hallo, (Zitat von SolCo)So ist es (ergibt sich aus den Bestimmungen in §2 FPV). Mit freundlichen Grüßen Markus Hollerbach
  • Hallo MiChu, also dass sich das Implantat auf die unteren Schrauben der dorsalen Instrumentierung anstatt auf die kraniale Deckplatte des LWK 3 stützt, dürfte zumindest keine Absicht gewesen sein - ist das denn wirklich so?? Allerdings reicht die Lastabstützung auch dann immer noch durchgehend von der einen Deckplatte bis zur nächsten! Mit freundlichen Grüßen Markus Hollerbach
  • Hallo MiChu, schauen Sie mal hier: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2148094/ Ich vermute, dass in Ihrem Fall verwendete Implantat entspricht dem, welches auf den Bildern 1-3 zu sehen ist? Dann sollte der Artikel eigentlich ausreichen, um den MDK zu widerlegen (siehe Abschnitt "Stability"). Welche Argumente gegen die "durchgehende Lastabstützung" wurden denn bisher angeführt? Mit freundlichen Grüßen Markus Hollerbach
  • Hallo MiChu, nach Ihrer Beschreibung würde ich folgendermaßen kodieren: 1. Partielle Resektion des Wirbelkörpers: 5-832.1 2. Ventrale Spondylodese über 2 Segmente: 5-836.51 3. Wirbelkörperersatz. Hier kommt es auf das verwendete Implantat an. Entspricht dieses der Forderung nach "einer durchgehenden vertikalen Lastabstützung" gemäß des Hinweises im OPS, dann 5-837.00, ansonsten 5-837.a0 4. Knochenersatz an der WS: 5-835.9 Mit freundlichen Grüßen Markus Hollerbach (edit: Resektion WK ergänzt)
  • Hallo allerseits, ich spiele ja ungern den Advocatus Diaboli, aber nach meiner Interpretation des BSG-Urteils kommen Sie auch bei dieser Konstellation um eine Fallzusammenführung nicht herum. Generell hat das BSG entschieden, dass alle negativen Erscheinungen, welche irgendwie mit der Krankenhausbehandlung zusammenhängen und nicht nachweisbar von Dritten verursacht wurden, innerhalb der oberen Grenzverweildauer zu einer Fallzusammenführung wg. Komplikation führen. Während des Aufenthaltes ist d…
  • Hallo Digitalis, das BSG hat bereits vor 2 Jahren entschieden (Herr Selter hat den Terminbericht über das Urteil ja weiter oben zitiert), dass die Formulierung "in den Verantwortungsbereich des Krankenhauses fallend" dahingehend auszulegen ist, dass auch "all jene Komplikationen, die bei bestimmten Krankheiten bzw Eingriffen typischerweise oder auch nur in Ausnahmefällen auftreten und nicht (bzw nicht beweisbar) auf ein irgendwie geartetes fehlerhaftes Verhalten der Krankenhausärzte oder des Pf…
  • Hallo, (Zitat von Digitalis)also was denn jetzt? Haben Sie Belege für ein "unvernünftiges Verhalten" des Versicherten oder nicht? Wenn ja, können Sie diese auch geltend machen (dann verstehe ich aber Ihre Eingangsfrage nicht), wenn nein, sollten Sie Ihre Finger schonen und das Schreiben von Widersprüchen unterlassen, da es nichts bringt: die Beweislast dafür, dass es sich bei einer Komplikation nicht um ein schicksalhaftes Ereignis gehandelt hat, sondern vom Versicherten selbst provoziert wurde…
  • Hallo Willis, offensichtlich haben wir sowohl von abrechnungsrechtlichen wie auch von ethischen Grundsätzen sehr unterschiedliche Vorstellungen. Belassen wir es dabei. Mit freundlichen Grüßen Markus Hollerbach
  • Hallo Willis, (Zitat von Willis) wie kommen Sie auf die Idee, erst am Ende einer längeren Diagnostikkette dürfte eine Entscheidung für oder gegen eine stationäre Aufnahme getroffen werden? Wo soll das stehen? Aus dem von Ihnen zitierten Text einer BSG-Entscheidung lässt sich das für meine Begriffe jedenfalls nicht ableiten! Die Entscheidung zur vollstationären Aufnahme erfolgt gemäß § 39 Abs. 1 S. 2 SGB V "nach Prüfung durch das Krankenhaus", also im Rahmen einer Aufnahmeuntersuchung. Danach mu…
  • Hallo, (Zitat von merguet)ich kann dieser Diskussion zunehmend weniger folgen. Was soll das mit dem "durchgehen"? Eine stationäre Aufnahme ist dann medizinisch zwingend erforderlich, wenn aus Sicht des aufnehmenden Arztes bei der Aufnahmeuntersuchung das Vorliegen einer lebensbedrohlichen Erkrankung nicht mit hinreichender Sicherheit ausgeräumt werden kann - was natürlich wiederum sachlich begründet werden muss. Wenn Sie aber zum Erreichen einer solchen Sicherheit bereits einen Zeitaufwand von …
  • Hallo Eckstein, ich würde auch zu Ihrer Auslegung der FPV tendieren, allerdings ist unklar, wie dort der Begriff "Behandlung" definiert ist. Stellen Sie die Frage doch im Rahmen des InEK-Anfrageverfahrens und berichten uns dann über das Ergebnis. Mit freundlichen Grüßen Markus Hollerbach
  • Hallo Silvia, einen "kostengünstigen Grouper" benötigen Sie überhaupt nicht, da Sie ja bereits einen im Einsatz haben (nach Ihrer Beschreibung vermutlich den KODIP DRG-Scout von 3M). Was sie brauchen, ist lediglich ein Programm, mit dessen Hilfe Sie ein sog. "Batchgrouping" durchführen können, also einen kompletten §21-Datensatz einlesen. Möglicherweise haben Sie das bereits - fragen Sie doch mal in Ihrer IT-Abteilung nach, ob sich im Lieferumfang des Groupers nicht auch die "3M KODIP SUITE" be…
  • Voraussichtlich Anfang nächster Woche. Mit freundlichen Grüßen Markus Hollerbach