Lobby-Arbeit...

  • Guten Tag,
    ich finde diese Vergleiche mit Rechnungen von Handwerkern, Fahrscheinkontrollen etc. irreführend. Denn es ist der KK unbenommen auf eigene Kosten jede einzelne Rechnung zu überprüfen. So wie ich jede externe Rechnung eines Handwerkeers oder einer Werkstatt auf meine Kosten überprüfen kann. Ich kann mir dafür so viel Zeit nehmen wie ich will.


    Aber gehen Sie mal in die Werkstatt und sagen Sie dem Meister: \"ich möchte meine Rechnung überprüfen: zeig mir mal in Deinen Unterlagen, wo du was eingebaut hast und ob die Altteile wirklich kostenpflichtig ensorgt wurden, und ....
    \"
    Spätestens dann wird die Sache für den Rechnungsprüfer unangenehm.


    Es geht nicht um die Rechnungsprüfung an sich, sondern es geht um den damit verbundenen irrsinnig hohen Zeitaufwand.

    Herzliche Grüsse aus Mittelfranken
    E. Horndasch

  • Hallo insbesondere an Herrn Schaffert -


    den Krankenhausfinanzen wird es nicht nur über den Landesbasisfallwert an den Kragen gehen. Noch besser geht es direkt an der \"Quelle\". Originalzitat InEK: \"Die Patienten XYZ (insgesamt ca. 600) haben wir im letzten Jahr nicht mit in die Kalkulation genommen - die waren zu teuer.\" Wer also glaubt als Kalkulationshaus einen gewissen \"Einfluss\" zu haben irrt wohl.


    Mit freundlichem Gruß.

    „Quod non in actis est, non est in mundo.“ (Was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt)

  • Schönen guten Ta TT,


    hier liegt ein Denkfehler vor:


    Die Berücksichtigung von Kosten bei der InEK-Kalkulation hat lediglich Auswirkungen auf die Kostenverteilung innerhalb der DRGs. Da seit 2005 das CM-Volumen beim Jahresübergang relativ konstant gehalten wird, hat die (nicht-)Berücksichtigung von Kosten darauf keine Auswirkung. Die Gesamtkosten der Krankenkassen ergeben sich jedoch aus CM-Volumen x LBFW. Da das CM-Volumen sich nicht aus Kalkulationsgründen verändert (sondern nur durch die veränderte IST-Leistung der Krankenhäuser --> tendenziell steigend) bleibt als politisches Steuerungsinstrument der Basisfallwert, der aufgrund der gennannten Formel dazu ja auch optimal geeignet ist.


    Ich wünsche noch einen schönen Tag,

  • Hallo -


    meine Sorge bezog sich schon auf diese Verteilung (wenn ich es richtig sehe am Katalogeffekt ablesbar), zumal die Anzahl der DRG ja über die Jahre größer geworden ist. Der LBF wirkt sicher deutlich stärker.


    Herzlicher Gruß.

    „Quod non in actis est, non est in mundo.“ (Was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt)