Ende der Familienmitversicherung?

  • Guten Abend,


    <http://www.spiegel.de>


    GESETZLICHE KRANKENKASSEN


    Kommission prüft Streichung der beitragsfreien Mitversicherung


    Berlin - Einen entsprechenden Auftrag habe die Bundesregierung der von ihr eingesetzten Kommission erteilt [...]Sollten die Leistungen gestrichen oder über Steuern finanziert werden, könnten die Versicherer dadurch bis zu fünf Milliarden Euro einsparen [...]
    Bisher können gesetzlich Krankenversicherte ihre Familie "huckepack" nehmen, für die Mitversicherung von Kindern und Ehepartner fallen keine weiteren Kosten an [...]


    </spiegel.de>


    Eine ausgezeichnete Idee! Wobei "gestrichen oder über Steuern finanziert" für die betroffenen Familien ein kleiner Unterschied sein dürfte. Streichen! Weg damit! Richtig blechen sollen all die Kinderreichen, die meine Rente gefährden - oder war das irgendwie andersrum?


    Im Ernst: Für Ehegatten ist mit noch keine Lösung eingefallen, aber für die Bälger kann's nur heißen: 14,9% vom Taschengeld (nicht weinen, die Hälfte zahlt Papa), wem das zu teuer ist, der kann ja in die BKK Toys 'R Us wechseln, die ist bestimmt günstiger.
    Natürlich müssen Kinder mit Einnahmen oberhalb der Taschengeldbemessungsgrenze da nicht mitspielen, sie dürfen sich vom gesparten Geld ein Eis oder einen Gameboy kaufen.


    Man kann der Gesundheitspolitik in Deutschland immerhin nicht vorwerfen, sie habe keine unglaublichen Ideen...


    Schönen Abend dennoch


    Christian Jacobs