• Hallo,


    um was geht's? Wenn ich den Photo-Editor aufmache, sehe ich, dass irgendwas umkringelt wurde. Die umkringelten Buchstaben allerdings kann ich nicht lesen.


    Oder sollte der darauf folgende Satz (welcher lesbar ist) gemeint sein? Wo aber liegt hier das Problem?




    --
    Mit freundlichem Gruß


    Hermann Scheffer
    Berlin

    Hermann Scheffer
    Berlin

  • Ja, so geht's mir auch.


    Das Umkringelte kann ich auch nicht lesen. Und bei dem lesbaren Satz kann ich kein Problem erkennen.


    Auf was ist denn nun "Wer soll das verstehen?" bezogen?


    Der Text ist ja aus der KFPV (§1 Abs. 2). :p


    Gruß Katrin :bounce:

  • Hallo.
    ich meine, das Posting nachvollziehen zu können. Man sitzt guter Dinge im Nachtdienst und hat gerade etwas Zeit, sich um die (zwar auch wichtigen, aber langweiligen) DRG-Fragen zu kümmern. Dazu liest man dann sogar spätabends (die sehr spröde formulierten und primär fachfremden) Gesetzestexte, um sich dem Thema von möglichst allen Seiten zu nähern. Irgendwann verlässt einen dann der Mut, sich mit diesen Sachen auseinanderzusetzen und man meint, irgendwie "ticken die alle" nicht ganz sauber... Da fallen im bereitgestellten Textauszug Begriffe wie Bewertungsrelationen, Basisfallwert und Belegungstag und schon ist's vorbei. Ja, wer soll das (alles) verstehen ? Genau da stand ich auch vor ca. 2,5 Jahren. Unwissend. Was soll das DRG-System sein ? Mein Fazit damals: Informier' dich, mach' dich ggf. lächerlich. Na und ? Dann blamiere ich mich eben mit meinen scheinbar dummen Fragen ! Wenn ich etwas lernen kann, mache ich mich gern lächerlich gegenüber den "Wissenden", während das eigene Wissen ganz nebenbei wächst und wächst...
    Fazit in der Retrospektive: Jeder (!) hat Fragen. Jeder (!) braucht (verständlicherweise) eine Hilfestellung bei diesem sehr komplexen Thema. Und jeder (!) kocht nur mit Wasser.
    Wenn Ihr Posting, Herr oder Frau Kaufhold, darauf zielte, bin ich generell Ihrer Ansicht.
    Eine gute Nacht und ein gutes Nachdenken allerseits
    wünscht
    B. Sommerhäuser

  • Sehr geehrter Herr Sommerhäuser,


    mir tut es gut, daß Sie das aussprechen, was wohl viele denken, wenn sie es auch nicht schreiben. Das ist nicht meine Welt ! Solch verklasusulierte Gestzestexte will ich auch gar nicht verstehen ! Man sagt mit aber, ich soll mich damit beschäftigen und mein Arbeitsplatz hängt in der Zukunft davon ab Dann ist das wohl so. Ich verstehs's aber trotzdem (noch) nicht. Ich finde es auch gut, wenn sie sagen, daß alle nur mit Wasser kochen. Es sieht so aus, als würde bei uns nicht einmal gekocht. Verstehen sie mein Problem ? Ausser bei der Leitung interessiert das DRG-Zeug keinen. Und Personal gibt es auch nicht mehr und zusätzlich, im Gegenteil. Ich bin sehr geschockt über die ganzen Neuerungen und glaube nicht, daß die Patienten davon einen Nutzen haben.


    Frustrieten Gruß
    H.-P. Wolkenstein


    Ihr Beitrag hat mich wenigstens aufgebaut...

  • Hallo Herr Wolkenstein,
    was soll ich dazu sagen ? Gehen Sie es offensiv an, auch wenn es schwerfällt. Machen Sie das Thema zu Ihrer Welt. Das dauert zwar ein wenig, mit etwas Durchhaltevermögen (unserer "Berufung" ja immanent) schafft man das. Topf mit Wasser füllen, auf den Herd damit und Stufe 3 wählen. Nur wenig später kochen Sie auch mit Wasser... :)


    Zitat


    ...Ausser bei der Leitung interessiert das DRG-Zeug keinen...


    Dann "ballern" Sie die "Problemfälle" einfach so lange unangefordert mit Informationen (!) voll, bis sich was rührt (positiv oder negativ).
    Wie mir scheint, ein recht probates, wenn auch unkonventionelles Mittel. Ich weiss, jetzt stehe ich schon wieder auf einer anderen Seite. Egal: Kopf über (dem jetzt schon kochenden) Wasser halten und machen, nicht lamentieren. Das nützt nichts. In diesem Sinne wünscht
    Gutes Gelingen


    B. Sommerhäuser


  • Hallo Herr Sommerhäuser,
    so kann man es auch sehen. woher nehmen Sie nur den Optimismus ? Ihr Beispiel mit dem Topf auf den Herd war schon recht eingängig und ermutigend. Dann will ich mal sehen was ich so mit Ihrem probaten Mitteln so erreichen kann. Wenn's hilft !?
    Aber im kochenden Wasser schwimmen und dabei noch den Kopf hochhalten, finde etwas widersprüchlich.


    Grüße
    H.-P. Wolkenstein

  • Nach so viel Verständnis ist es vielleicht an der Zeit, doch einmal zu erklären, was ich nun eigentlich gemeint habe. Es erstaunt mich allerdings, wie wenig kritisch offensichtlich von Verwaltungsjuristen erstellte Gesetzestexte gelesen werden; wohl nach dem Motto „ungefähr wissen wir ja, worum es geht und die werden das nun schon richtig aufgeschrieben haben.
    Wie richtig erkannt wurde, handelt es sich bei dem in der Grafik wiedergegebenen Text um eine Passage aus §1 des KFPV. Ich bin darüber gestolpert, als ich mich an der Quelle über die Sachverhalte der Zu- und Abschlagsregelungen informieren wollte.
    Auch ich weiß natürlich, was eigentlich gemeint ist. Dennoch bereitet mir das verstehende Lesen eben jener Passage leichte Schwierigkeiten, die ich im Folgenden wiederzugeben versuche:
    Nicht verlegter Patient (ist also im eigenen Haus aufgenommen und wieder entlassen worden) mit Verweildauer kürzer als die im Katalog ausgewiesen untere Grenzverweildauer (z.B. im Katalog 5. Tag, Patient blieb nur 3 Tage), für den im Fallpauschalen-Katalog ausgewiesenen Tag (also den 5. an dem der Patient ja nicht im Krankenhaus lag) und jeden weiteren (also den 6. , 7. ?) ist ein Abschlag von der Fallpauschale vorzunehmen (also sind Abschläge vorzunehmen von Pauschalen für Leistungen, die nie erbracht wurden?); eine Pauschale wird dadurch gekürzt, daß die Leistung, die durch sie vergütet werden soll, vorausschauend nicht erbracht wurde? oder versehentlich? oder überhaupt nicht?
    Was passiert wirklich, wenn die Zahl der auf Tag 5 folgenden „weiteren, nicht erbrachten Belegungstage“ unendlich ist? Werden dann von allen weiteren Tagen des Geschäftsjahres Abschläge vorgenommen (z.B. 23 statt 24 Stunden?) oder von allen Belegungstagen des Krankenhauses? oder von allen Lebenstagen des Patienten?



    dienstfrei


    M.Kaufhold
    :kangoo: :kangoo: :kangoo: