Hämatomausräumung

  • Hilfe!
    Ich finde keine Prozedur zur Diagnose T81.0 Hämatom als Komplikation eines Eingriffs.
    Kann mir jemand sagen, wo die Hämatomausräumung im OPS verschlüsselt ist.

    mfG
    Thomas Heller
    QMB/Med Co/OA Gyn
    Haßberg-Kliniken
    Haus Haßfurt/Unterfranken

  • Guten Tag Herr Heller,


    es empfiehlt sich generell bei solchen Fragen erst mal über die Suchfunktion alte Beiträge zu durchforsten. Geben Sie z.B. Hämatomausräumung dort ein, finden Sie diesen Beitrag und auch diesen Beitrag.


    Gruß
    --
    D. D. Selter

    Mit freundlichen Grüßen

    D. D. Selter

    Ärztlicher Leiter Medizincontrolling

    Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau

  • Hallo,


    kommt natürlich drauf an, wo das Hämatom sitzt. Oft passt ein Code aus 5-892, allerdings ist der OPS nach meinem Geschmack hier nicht sehr systematisch. Oft bleibt wohl nur, den zum jeweiligen Fall am besten passenden Code selbst herauszudiacossen.
    Eine Prozedur "Ausräumung eines postoperativen Hämatoms" gibts mE nicht, die Genese ist dem OPS egal, er soll nur beschreiben, was Sie tun.


    Hilft Ihnen das weiter?


    Freundliche Grüße


    Christian Jacobs

  • Vielen dank für Ihre schnelle Hilfe.
    Ich hatte jetzt erstmal die 5-893.1b = "Chirurgische Wundtoilette und Entfernung von erkranktem Gewebe" eingesetzt. Denn inzidiert war die Haut ja schon einige Stunden vorher bei der ursprünglichen Operation und die Hämatomausräumung kommt meines Erachtens einer chirurgischen Wundtoilette etwas näher.
    Übrigens löst die Verschlüsselung mit der 5-893.1b im Grouper einen höheren Schweregrad der Erkrankung aus, was er mit der 5-892 nicht macht.


    Gibt´s Gegenmeinungen dazu?
    Wundrevisionen bei Nachblutungen kommen ja hoffentlich nicht nur bei uns vor.
    :teufel:
    --
    mfG
    Thomas Heller
    QMB/OA Gyn
    Haßberg-Kliniken
    Haus Haßfurt/Unterfranken

    mfG
    Thomas Heller
    QMB/Med Co/OA Gyn
    Haßberg-Kliniken
    Haus Haßfurt/Unterfranken

  • quote:
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    Original von Thomas_Heller:
    Übrigens löst die Verschlüsselung mit der 5-893.1b im Grouper einen höheren Schweregrad der Erkrankung aus, was er mit der 5-892 nicht macht.
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    Hallo,


    ich habe meinen ersten Beitrag editiert, da der 2. Link im angesteuerten Thread nicht mehr richtig plaziert war (s.o.).


    Ihr Vorschlag der Kodierung ist auch nicht ganz abwegig. Wobei Debridement ja eher ein Synonym für Wundexzision, Wundausschneidung ist. Allerdings wird dadurch nicht ein höherer Schweregrad der Erkrankung/DRG erreicht, sondern es werden dadurch 2 verschiedene DRGs getroffen.


    Blauäugig (wie ich dann nun mal wirklich bin) wollte ich gerade mal beim DIMDI in Köln nachfragen, welcher Kode momentan zu benutzen sei und ob im nächsten OPS eine Differenzierung vorgenommen wird und wenn ja, auf welche DRG der Kode dann zukünftig gemappt werden soll.
    Nun könnte ich aber wahrscheinlich eher Mr. Bush persönlich im White House erreichen und die momentane globale Situation diskutieren, als am Rosenmontag um 15.00 Uhr in Köln irgend jemanden in einer Behörde mit meinem Anruf zu erschrecken.
    Die Antwort auf die nicht gestellte Frage bleibt aus....und wünsche allen da oben viel Spaß!


    Gruß


    --
    D. D. Selter

    Mit freundlichen Grüßen

    D. D. Selter

    Ärztlicher Leiter Medizincontrolling

    Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau