Psych Entgeltsystem - PEPP 2013

  • Hallo,


    wenn die ganze Sache Budgetneutral sein soll, dann müssen sie den Basisentgeltwert anhand ihrer bisherigen Daten für ihre Haus selbst ausrechnen und vereinbaren.


    Gruß Elsa

  • Hallo,


    in der Tag, es gibt keinen Basisentgeltwert auf Bundes- und/oder Landesebene, darauf dürften wir auch noch ein paar Jahre warten...
    Einen Anhalt darüber, wie Sie mit ihrem Wert im Vergleich liegen gibt es derzeit nur im Vergleich ;)
    Die 235,70 Euro sind die Bezugsgröße, die das InEK für die Kalkulation des PEPP-Systems genutzt hat (näheres in den Abschlussberichten zur Weiterentwicklung des DRG bzw. hier des PEPP-Systems).


    Viele Grüße, Jan Helling

  • Hallo,


    die Direkteingabe funktioniert bei mir. Allerdings werden hier nicht "Vorschläge" gemacht, wie bei Eingabe der ICDs.


    Hallo,
    Ich Denke das dies auch ein Einstellungsproblem ist. Auf der Arbeit funktioniert es bei mir auch nicht, aber Zuhause werden sowohl die ICDs. als auch die OPS Vorgeschlagen.
    Wobei ich Zuhause direkt auf die Münsteraner Seite gegangen bin.

  • Hallo zusammen,


    ich habe da ein Problem mit dem Onlinegrouper. Mit den Diagnosen klappt das groupen. Wenn ich aber versuche die Funktion Intensivbehandlung bei Erwachsenen, ab 3 Merkmalen, mit hohem Anteil zu erfüllen, so klappt es nicht. Ich meine, es passiert nicht die Höherstufung. Z. B. bleibt es in PA01B anstatt in PA01A zu groupen. Und im unteren Bereich steht dann auch bei verwendet ein N. Mache ich da was falsch? Oder woran kann es liegen? ?(


    Viele Grüße


    codierfee

  • Hallo codierfee,


    soweit ich das sehe, ist das tatsächlich noch nicht im Grouper umgesetzt. Hierfür müssten ja auch Datumsangaben bzw. Zeiträume für die Gültigkeit des einzelnen OPS einzugeben sein, da das Verhältnis zwischen Intensiv mit 3 Merkmalen zu anderen OPS Einstufungen für die PEPP ausschlaggebend ist.


    Beste Grüße


    E. Rah.

    E. Rah.


    Medizinische Dokumentarin

  • Hallo,


    wenn Sie im online-Grouper einen OPS-Code eingeben wird dahinter ein Datumsfeld eingeblendet. Dieses enthält defaultmäßig das heutige Datum und muss geändert werden auf den ersten Tag der Gültigkeit des jeweiligen Codes. Der erste Intensivcode beginnt z.B. am Aufnahmetag. Der nächste dann nach 7 Tagen usw.


    Beste Grüße - NV

  • Hallo zusammen,


    wir haben unsere Daten für 2012 (über 8000 Fälle) groupen lassen und kommen zu den folgenden durchschnittlichen Bewertungsrelationen (incl. Fallzusammenführungen):


    Allgemeinpsychiatrie: 0,9785
    Suchtabteilung (incl. Drogenstation): 1,042
    Gerontopsychiatrie: 1,128
    KJP: 1,548
    Gemischter Standort Erwachsenenpsychiatrie 1: 0,971
    Gemischter Standort Erwachsenenpsychiatrie 2: 0,979
    Tageskliniken Erwachsenen: 0,693 - 0,698
    Tageskliniken KJP: 1,03 - 1,037


    Die Fallzusammenführungen ergeben eine Reduktion der Fälle um durchschnittlich 8,4%.
    Den geringsten Effekt haben wir in der KJP und der Gerontopsychiatrie mit ca. 6% weniger Fälle, den größten erwartungsgemäß in der Suchtabteilung mit 11,8%.


    Wer hat bereits Vergleichdaten? Es wäre schön sich über diesen Weg schnell und unkompliziert vergleichen zu können.


    Grüße, helmutwg

  • Hallo helmutwg,


    danke für den mutigen Vorstoß!
    Vielleicht sollte man für Klinikvergleiche einen neuen Tread aufmachen? Dann wäre alles übersichtlich beisammen.


    Hier unsere ersten Kennzahlen für 2012 (DMI) für rund 6.000 vollstationäre und rund 600 teilstationäre Jahresfälle. Ausgewertet wurden nur bewertete PEPPs:


    Allgemeinpsychiatrie: 0,9276
    Sucht (ohne Drogenabteilung): 0,9356
    Drogenstation: 1,0446
    Gerontopsychiatrie: 1,0489
    Tageskliniken: 0,7299
    Fallzusammenfassung: im stationären Bereich durchschnittlich 13% (Geronto: ca. 8% / Sucht ca. 17%).


    Beste Grüße - NV

  • Guten Morgen,


    • der LWV Hessen fordert Nachbesserungen beim PEPP-Entgeltsystem. Hier finden Sie eine entsprechende Pressemitteilung vom 14.03.2013, hier die darin bezeichnete Resolution.
    • Ferner hat die Bundesdirektorenkonferenz eine Beurteilung des PEPP-Entgeltkatalogs 2013 durch die Leitenden Ärzte psychiatrischer und psychotherapeutischer Kliniken veröffentlicht. Hier finden Sie die entsprechende Pressemitteilung, hier die Zusammenfassung, hier die ausführlichen Umfrageergebnisse. Weiterhin möchte die Bundesdirektorenkonferenz beim InEK und bei der DKG einen Alternativvorschlag zu den PEPP einreichen. Ziel ist es, zu erreichen, daß eine primär tagesbezogene Kalkulation durchgeführt und geprüft wird, ob sich daraus im Verlauf der Behandlung variable Tagesentgelte, sog. TEPP entwickeln lassen. Sollten Sie zu diesem TEPP Vorschlag, auch kritische, Kommentare haben, bittet der BDK-Vorsitzende Thomas Pollmächer darum, ihn anzuschreiben. Die BDK muss den Vorschlag bis zum Ende des Monats März einreichen, sodaß Kommentare möglichst rasch willkommen wären.
    • Hier finden Sie aus der Zeitschrift Die Schwester Der Pfleger (51. Jahrg. 12|12 (S. 1238 ff.)) den Artikel "Psychiatrische Krankenpflege im 'PEPP-Zeitalter'" (Autor: Joachim Hübner).


    MfG,


    ck-pku

  • Hallo,


    zur Aufstellung der Entgelte und Budgetermittlung (AEB-Psych) gemäß § 17d KHG wurde auf einer Internet-Seite der DKG eine Excel-Arbeitsmappe mit den erforderlichen Formularen erstellt und der aktuelle PEPP-Katalog mit Bewertungsrelationen und Zusatzentgelten hinterlegt.


    Diese Arbeitsmappe sowie eine Readme-Datei mit weiteren Informationen zur Benutzung stehen als ZIP-Datei zum Download bereit.



    MfG,


    ck-pku