• Hallo zusammen,


    bei HD I70.21 pAVK behandelt mit Ballondilatation PTA Aa. iliacae beidseits 8-836.09 kommt es zur DRG F19Z ... am Herzen
    Hat jemand beantragt, den Text der DRG zu ändern? Oder den OPS zu einer sinnvollen DRG zuzuordnen?

    [size=12]Freundlichen Gruß vom Schorndorfer MDA.

  • Hallo, Herr Konzelmann! Wir haben "aus der Not heraus" statt der .09 (andere Gefäße abdominal - stimmt ja genaugenommen auch nicht ganz) die .0b (Oberschenkel) genommen und erhalten damit die DRG F14C, was zumindest plausibel erscheint. Im übrigen ist das Kostengewicht dabei auch etwas höher. Unabhängig davon bin ich Ihrer Meinung, daß hier eine Überarbeitung notwendig ist. Mit der Nierenarterien-PTA landen wir übrigens über die 8-836.0a in der DRG L09C, machen Sie das auch so?
    Freundliche Grüße aus Halle an der Saale


    S. Henze

  • Hallo Herr Konzelmann,


    das DRG Competence - Center München Schwabing hat auf dem Boden von Ergebnissen einer Studie mit der Dt. Röntgengesellschaft hier umfangreiche Änderungen an der Klassifikation und der Zuordnung der OPSse beantragt.
    Und zwar haben wir neue - auch mit plausiblem Text versehene :rotate:
    - DRGs beantragt für die Situationen:
    - PTA einer Nierenarterienstenose
    - PTA einer Beckenarterienstenose
    - PTA peripher


    Ich hänge einen Vorschlag exemplarisch an diesen Post ;)


    Gruss aus München (Regen, obwohl wir Dt. Meister sind ;( )


    Michael Wilke :smokin:

  • Hallo noch einmal,
    wir haben zwar weder die Meisterschaft errungen, noch haben wir es bisher zu einem DRG-Comptetence-Center gebracht (herzlichen Glückwunsch), doch hätten wir sehr gern zu diesem Thema eine praktikable Empfehlung für die Zeit bis zur Änderung der DRG-Systematik: Formal korrekt kodieren und eine inhaltlich unzutreffende DRG erhalten oder 6. Stelle des OPS "wenige Zentimeter in Richtung Oberschenkel" anpassen und adäquate DRG erzeugen? Was empfehlen die DRG-Profis?
    Herzliche Grüße aus Halle
    S. Henze

  • Hallo Herr Henze,


    wir alle sollten formal korrekt codieren, da aus diesen Codes die neuen und zukünftigen DRG gemacht werden. Nur so ist gewährleistet, daß zum Zeitpunkt des Endes der budgetneutralen Phase ein einigermaßen realistisches Abbild der KH-Leistungen über DRG möglich ist. Es wäre kurzsichtig, um des jetzigen Erlöses willen z.B. Fehler-DRG 901Z od. 902Z od. solche wie oben von mir geschilderten zu vermeiden. Wir erhalten sowieso nur Abschläge auf unser Budget.



    --
    Einen freundlichen Gruß vom MDA aus Schorndorf

    [size=12]Freundlichen Gruß vom Schorndorfer MDA.

  • Hallo,


    zur Unterstützung der Aussage von Herrn Konzelmann:


    DKR-Vorwort:
    Um die gesetzlich vorgegebene leistungsgerechte Vergütung der Krankenhäuser zu ermöglichen,ist es unerlässlich, dass vergleichbare Krankenhausfälle auch derselben DRG zugeordnet werden. Diese Forderung kann jedoch nur dann erfüllt werden, wenn Diagnosen- und Prozedurenklassifikationen in einheitlicher Weise angewendet werden. Kodierrichtlinien regeln und unterstützen diesen Prozess, um möglichst auch in schwierigen Fällen eine eindeutige Verschlüsselung zu ermöglichen.


    Sollten sich hieraus DRG-Zuordnungs- oder sonstige Probleme ergeben, ist eine Anpassung (wo auch immer) nötig. Die Probleme werden aber nur dann transparent, wenn sie nicht von vorne herein "vermieden" werden.


    Gruß






    --
    D. D. Selter

    Mit freundlichen Grüßen

    D. D. Selter

    Ärztlicher Leiter Medizincontrolling

    Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau