Online-Umfrage zur Digitaliserung des MDK-Managements bis 31.8.2019

  • Hallo,


    ich betreue eine Masterarbeit, die eine Studentin an der Universität Bielefeld erstellt und die sich mit dem Digitalisierungsprozess des MDK-Managements in Kliniken befasst. Nach einer umfangreichen Interviewrunde bei Medizincontrollern und MDK-Fallmanagern soll nun als Addon eine kurze Umfrage weitere Rückschlüsse auf die "Digitalisierungspraxis" ziehen lassen.


    Hier der Link zur Umfrage: https://docs.google.com/forms/…N5Q/viewform?vc=0&c=0&w=1


    Die Umfrage ist bis 31.8.2019 geöffnet und wir hoffen, mit der anonymen, industrieneutralen und innerhalb von etwa 10' auszufüllenden Umfrage einen möglichst hohen Rücklauf zu erzielen ... trotz der doch kurzen Zeitspanne bis zum 31.8.


    Die Ergebnisse dieser Umfrage werden wir, d.h. Frau Oldemeyer und ich, nach Abgabe der Masterarbeit (September 2019) veröffentlichen, so dass die Teilnehmenden auch ein zügiges Feedback erhalten.


    Auf diesem Weg schon einmal ein Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage ... schöne Grüße

    Markus Stein

    Markus Stein [Dipl.-Dok. (FH)]


    RZV GmbH
    Strategisches Produktmanagement Krankenhaus

  • Guten Morgen,


    ja, da haben Sie Recht, Frau Zierold.


    Ich bitte die Studentin, die Beschreibung zu aktualisieren.


    Danke für Ihren Hinweis und schöne Grüße aus Berlin

    Markus Stein

    Markus Stein [Dipl.-Dok. (FH)]


    RZV GmbH
    Strategisches Produktmanagement Krankenhaus

  • Hallo Herr Stein,


    ist diese Umfrage nur für somatische Kliniken gedacht oder auch für rein psychiatrische (wir wollen ja keine Ergebnisse verfälschen:))?


    Die Angabe der Prüfquote bezieht sich sicherlich auf Fälle aus 2018. Falls von Interesse weise ich darauf hin, dass sich zumindest in unserem Haus (Psychiatrie) die Prüfquoten für 2019 fast verdreifachen werden.


    Schöne Grüße, Anyway

  • Hallo "Anyway",


    bei der Umfrage dürfen ausdrücklich alle Kliniken teilnehmen, die MDK-Prüfungen haben, also natürlich auch Psychiatrische.


    Und bei der Prüfquote können Sie ruhig die aktuelle Quote angeben, da ja schon einige Monate aus 2019 vergangen sind.


    Es freut mich, wenn die Umfrage regen Anklang findet und die Antworten damit aussagekräftiger werden.


    Schöne Grüße

    Markus Stein

    Markus Stein [Dipl.-Dok. (FH)]


    RZV GmbH
    Strategisches Produktmanagement Krankenhaus

  • Guten Morgen,


    der Rücklauf war - auch dank der netten Information durch die DGfM - sehr gut, bisher haben fast 100 Teilnehmerinnen/Teilnehmer die Umfrage ausgefüllt ... und damit die 100er-Grenze überschritten wird, hier nochmals die Erinnerung, dass die Umfrage bis Ende dieser Woche, d.h. den 31.8., geöffnet ist.


    Schöne Grüße

    Markus Stein

    Markus Stein [Dipl.-Dok. (FH)]


    RZV GmbH
    Strategisches Produktmanagement Krankenhaus

  • Hallo,


    letzte Woche bei der DGfM-Tagung konnten wir die beigefügte Kurzauswertung auslegen bzw. über den DGfM-Mitgliederkreis verteilen - der Aufruf zur Teilnahme dort wie auch in den Foren von myDRG und medinfoweb haben immerhin 101 ausgefüllte Bögen erbracht.


    Anbei nun die Kurzauswertung, eine umfangreichere kann direkt bei mir über die angegebene E-Mailadresse angefordert werden.


    Eine angenehme Lektüre wünscht

    Markus Stein

  • Lieber Markus,


    vielen Dank für das Bereitstellen der Kurzumfrage. Was darin zu lesen ist, ensetzt mich ehrlicherweise, trotz der kleinen Stichprobe. Ich frage mich nun, ob die sog. "digitalen MDK-Tools" überhaupt eine nennenswerte Unterstützung bezogen auf deren Anschaffungskosten bereitstellen? Offenbar fehlt den Nutzern oft der Nutzen. Was soll das dann? Die Automatisierung als erwarteter Segen der Digitalisierung scheint vielen Befragten zu fehlen... Das kann es ja wohl nicht sein. Danke für diese aufschlussreiche Information.


    Beste Grüße

    Burkhard

  • Möglicherweise fehlt auch einfach die Kapazität die Mitarbeiter Mal ordentlich zu schulen im Umgang mit der Software. In einigen Häusern die mir bekannt sind, wird ja schon die Einarbeitung ins KIS und die damit einhergehenden Möglichkeiten überhaupt nicht genutzt (bspw. csv-Exports anstatt Screenshots von Falllisten etc.).


    Einen ruhigen Morgen wünscht

    F15.2

    Grüße aus dem Allgäu ^^

  • Guten Morgen,


    eigentlich habe ich - leider - das Ergebnis fast so erwartet. Denn auch wenn ich inzwischen selbst auf Seite eines IT-Dienstleisters arbeite, kenne ich nun noch mehr die Umsetzungen vielen Kliniken. Die beiden Privatkliniken in HD, in denen ich zuletzt tätig war, waren/sind auch nicht unbedingt der Maßstab.


    Und ja, ich finde es auch schade, dass allerorten "Digitalisierung" gerufen wird - für mich ist das Wort inzwischen in das Bullshit-Bingo eingegangen - aber eine echte Durchdringung in die Prozesse nicht angedacht wird. Siehe die bei vielen MDK-Tools und IT-Systemen fehlende oder bei den Nutzern nicht bekannten Features (Danke F15.2!) einer automatisierten Verarbeitung von 301er Nachrichten bis hin zur Kopplung mit der Dokumentenübertragung an den MDK.


    Ein Knackpunkt sind sicher auch erforderliche Schnittstellen, da diese immer Extrakosten generieren und daher auf das ohnehin schmale IT-Budget der Klinik lasten können. Ich beobachte das auch schon lange bei der immer noch sehr geringen Durchdringung der Kliniken mit Point-of-care Arbeitsplätzen, also der Arbeit von Medizin und Pflege direkt am Bett - und darunter sehe ich jetzt nicht die in der Presse zum Teil hochgejazzten "Digitalen Visiten", die nur ein Bruchteil einer echten digitalen Arbeit der Ärzte und Pflegekräfte am Bett darstellt.


    Mal sehen, wie sich die Situation in den Kliniken ändert, wenn die EPA nach §291a ab Januar 2021 vor der Tür steht und die Patienten dann im Frühjahr beginnen, nach einer Übertragung von Entlassbriefen und anderen Dokumenten in ihre EPA fragen.


    Aber das entfernt sich doch etwas von der ursprünglichen Fragestellung.


    Schöne Grüße aus Berlin

    Markus Stein

    Markus Stein [Dipl.-Dok. (FH)]


    RZV GmbH
    Strategisches Produktmanagement Krankenhaus