• Guten Morgen,


    gestern ist hierder endgültige OPS 2020 veröffentlicht worden.


    Heute habe ich dazu das DIMDI angeschrieben:


    "Sehr geehrte Damen und Herren,

    warum sind mit dem OPS 2020 die OPS-Kodes 9-981, 9-982 und 9-983 nicht geändert worden?Gemäß § 3 der PPP-Rl des G-BA vom 19.09.2019 (https://www.g-ba.de/beschluesse/4005/) gibt es neue Behandlungsbereiche, für die es keinen OPS-Kode gibt. Zudem sind gemäß § 6 Abs. 3 der o.g. Richtlinie die Einstufungen nun 14tägig vorzunehmen. Dies steht im Widerspruch zu den Hinweisen zum OPS-Kode 9-981, 9-982 und 9-983.Also hätten doch die Kodes entweder gestrichen (oder erweitert) werden müssen...

    Können Sie dazu bitte Stellung nehmen?"


    Ich melde mich dazu wieder, sobald eine Antwort des DIMDI vorliegt.


    MfG,


    ck-pku

  • Hallo ck-pku,


    interessante Frage, aber ich sehe keine Veranlassung mehr, die Kodes der Psych-PV zu kodieren (unabhängig davon, ob sie existieren oder nicht)


    Grundlage der Übermittlung dieses Kodebereiches ist


    Zusätzlich ist von Einrichtungen, die die Psychiatrie-Personalverordnung anwenden, für jeden voll- und teilstationären Behandlungsfall die tagesbezogene Einstufung der Patientin oder des Patienten in die Behandlungsbereiche nach den Anlagen 1 und 2 der Psychiatrie-Personalverordnung zu übermitteln; für die zugrunde liegende Dokumentation reicht eine Einstufung zu Beginn der Behandlung und bei jedem Wechsel des Behandlungsbereichs aus.

    Die Psychiatrie-Personalverordnung ist jedoch aufgehoben, auch die Übergangsfrist nach § 17d Abs. 1 Satz 8 läuft spätestens mit Inkrafttreten der Beschlüssen ab. Wenn es keine Psych-PV mehr gibt, dann kann sie auch nicht angewendet werden. Daher läuft sowohl der oben zitierte Pragraf, als auch der Kodebereich 9-98 ins Leere.


    Schönen Tag

  • Hallo Herr Schaffert,


    inhaltlich gebe ich Ihnen ja Recht.

    • Formal schreibt aber allein schon die PP001a der DKR-Psych 2020 vor: "Alle Prozeduren, die vom Zeitpunkt der Aufnahme bis zum Zeitpunkt der Entlassung vorgenommen wurden und im OPS abbildbar sind, sind zu kodieren." Es steht uns also nicht frei, selbst zu entscheiden, ob wir etwas kodieren oder eben nicht.
    • Zudem könnte man argumentieren, dass der Sinngehalt der Kodes ist und war, die Einstufungen zum Zwecke der Personalbemessung zur weiteren Systementwicklung zu kodieren, unabhängig davon, ob die Personalbemessungsgrundlage nun Psych-PV oder PPP-RL heißt.
    • Und nicht zuletzt aus Sicht des internen Controllings sind die Kodes ja durchaus nützlich...

    Vom DIMDI habe ich aber leider noch keine Antwort erhalten.


    Ihnen ein schönes Wochenende.


    MfG,


    ck-pku

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  • Hallo ck-pku


    zu Ihren Punkten 2 und 3 gebe ich Ihnen Recht. Zu Punkt 1: Die Überschrift und der Hinweis im OPS spricht eindeutig von der Psychiatrie-Personalverordnung (die es nicht mehr gibt), und die neuen Einstufungen sind eben aus diesem und dem von Ihnen genannten Grund der fehlenden Stufen gerade nicht "im OPS abbildbar".


    Schönen Gruß