Steuerung der DRG-Entwicklung

  • Sind "wir" eigentlich ein Forum, von dem aus auch Einfluß auf die Entwicklung der DRGs genommen wird? :besen:
    Sitzt jemand in irgendwelchen Entscheidungspositionen? :smokin:
    Oder sind wir eher eine Selbsthilfegruppe von Leidtragenden?
    :drink:

    Jan Haberkorn
    Internist/Medizincontroller
    St. Elisabeth-Krankenhaus Köln



  • Wahrscheinlich ausschließlich Letzteres. :drink:


    Der ganze SV-Apparat scheint mir DRG-mäßig allzu SG (selbstgefällig) und SH (selbstherrlich) zu sein.
    Lesen Sie kritisch die Einleitung zu den DKR und beantworten Sie für sich, wer hier der eigentliche Adressat ist.


    mfG


    Christoph Hirschberg

  • Hallo Herr Haberkorn,
    ich denke Letzteres trifft es auf den Punkt. Ich hoffe, Sie finden das nicht schlimm ;-))
    Liebe Grüße
    B. Sommerhäuser

  • :D :D :D dito!
    Wahrscheinlich wird uns in leitende Funktionen auch niemand besetzen! Allerdings bin ich froh, dass ich jetzt nicht mehr die einzige bin, die nicht genommen wird.
    Langfristig aber hoffe ich doch nach wie vor (Optimist wie Herr Roeder), dass es an die InEK assoziierte Arbeitsgruppen geben wird, in denen wir (oder doch Teile von uns) uns wiederfinden.
    In diesem Sinne
    Patricia:rotate: :rotate: :rotate: :besen:
    --
    Patricia Klein

    Patricia Klein

  • I)
    Hallo liebe (leidende) DRG-Gemeinde!
    Sind das die Anfänge der November-Depression?
    Laßt uns lieber einen saufen gehn!
    :drink: :smile:
    --
    kkipf

    kkipf

  • Liebe Gemeinde,
    Nach meinem bisherigen Erkenntnisstand wird die Entwicklung des DRG von medizinischen Laien vorgenommen, eine Beeinflussung durch medizinischen Sachverstand ist zumindest in meinem Fachgebiet (Gastroenterologie) nicht erkennbar.
    Beispiel: OPS 2.1
    Streichung aller Ultraschalluntersuchungen (ist OK)
    aber auch Streichung der Endosonographie inklusive aller operativen Interventionen (Endoskopische Untersuchung mit Ultraschallköpfchen).


    Intervention der Fachgesellschaftsdelegierten bei DIMDI: ohne Ergebnis
    Befragung aller Entscheidungsträger nach dem Verantwortlichen: Schulterzucken
    Im Gegensatz zu Australien werden Entscheidungsprozesse nicht veröffentlicht, es fehlt jegliche Transparenz, von Diskussion zu schweigen


    Wenn die Fachgesellschaften schon nicht gehört werden, wer denn sonst ?....
    Fazit: ...Tendenz Selbsthilfegruppe


    Grüße GPoschmann

  • Liebe Patricia Klein,
    Sie haben sich als InEK-Geschäftsführerin beworben ? Ich ziehe den Hut.:-) Sie wären für mich die erste Wahl gewesen.


    Warum denn nicht ? Es wird in den nächsten 2-4 Jahren m.E. an allen Ecken fehlen, interessierte und fähige Leute (aus dem Krankenpflege- und Arzt-Beruf) überhaupt zu bekommen ! Ich denke, dass wir gut aufgestellt sind. Auch, wenn Geld nicht alles ist: Für aussertariflisch verhandeltes Gehalt und Konditionen ist die Zeit günstig. Ohne Medizinincontroller (z.B. Arzt mit Zusatzkenntnissen BWL, Informatik, Jura, etc.) - für die Promovierten unter euch :-) und ggf. Fachärzte sehe ich besonders gute (auch finanzielle) Perspektiven - ist m.E. bei den Krankenhäusern über kurz oder lang "Schicht im Schacht". Mit dem BAT und Festanstellung auf Lebenszeit kann ich mich jedenfalls nicht anfreunden. 2-3-Jahresvertrag, und gut ist`s. Aber bitte zu passenden Konditionen, die den Aufwand abbilden (Wir leben ja in einer Marktwirtschaft...). Ich weiss, dass ich hier auf schmalem Grad argumentiere, indes es ist meine Meinung. Mit BAT irgendwas sollte man sich aktuell jedenfalls nicht locken lassen, auch wenn es verwerflich erscheint, dies zu äußern. Zahlen will das natürlich kein Arbeitgeber, aber sie werden müssen. Ich persönlich kenne da keine Freunde, wenn man den Aufwand sieht. Persönliche Meinung. Möglicherweise gibt es für solch (eher ketzerische) Aussagen Ärger. Also ruhigbleiben.:P


    Schöne Grüße
    B. Sommerhäuser


    [ Dieser Beitrag wurde von Admin am 18.10.2001 editiert. ]