Portimplantation innerhalb der OGVD als AOP

  • Liebe Forumsmitglieder,

    im § 8 Abs. 5 um Satz 3-neu KHEntgG heisst es : „In anderen als den vertraglich oder gesetzlich bestimmten Fällen ist eine Fallzusammenführung insbesondere aus Gründen des Wirtschaftlichkeitsgebots nicht zulässig“.


    Gilt die bekannte BSG-Rechtsprechung vom (19.04.2016) zu AOP damit nicht mehr?

    Ist also eine Port-Implantation innerhalb der OGVD als AOP abrechenbar, ab dem 01.01.2019?


    Oder müssen die Krankenhäuser immer noch mit Problemen bei der Vergütung ambulanter Eingriffe (§115b SGB V) rechnen, wenn diese

    - Innerhalb der OGVD nach einer DRG durchgeführt werden und

    - Thematisch mit der vorhergehenden Behandlung zu tun haben


    Vielen Dank

    nails

  • Hallo,


    stationär + nachstationär ist ja auch eine Art der "Fallzusammenführung".


    Wie ist Ihrer Meinung nach der o.a. Gesetzestext § 8 Abs. 5 um Satz 3-neu KHEntgG auszulegen?


    Gemäß § 4 gemeinsame Empfehlung sind vor und nachstationäre Behandlungen anderen Behandlungsformen nachrangig. Das AOP ist eine andere Behandlungsform...(?)


    Wie gehen die anderen Forumsmitglieder mit dieser Thematik um?


    MfG

    nails