Neurologische Komplexbehandlung 2021 - Was prüft der MD(K) im Einzelfall

  • Hallo zusammen!

    Ich weis nicht, ob ich einfach einen Denkfehler habe und hoffe auf die Expertise des Forums. Der OPS der neurologischen Komplexbehandlung 2021 weißt deutlich weniger fallbezogene Dokumentationsanforderungen auf, zum Beispiel das Monitoring oder der Beginn von Maßnahmen der Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie am Tag nach der Aufnahme und fordert quasi überwiegend "nur noch" Strukturmerkmale.


    Damit lässt sich doch im Einzelfall in der Abrechnung nur noch prüfen, der Patient einen Schlaganfall oder TIA hatte und damit der OPS anwendbar ist, gestrichen werden kann der Kode aber nur wenn der neurologischen Befundes durch den Arzt oder die entsprechende Bildgebung zu spät erfolgte, nicht aber wenn das Monitoring zum Beispiel nicht vollständig ist?!


    Ich danke vorab wie üblich für die spannende Diskussion!:thumbup:

  • Guten Morgen,


    ich denke, darüber braucht man nicht groß zu diskutieren, das ist so. Die Prüfung im Einzelfall beinhaltet deutlich weniger Merkmale.

    Gruß

    B.W.

  • Guten Morgen,


    die Kritik an der Verweildauer auf der Stroke Unit wird bleiben. Es wird weiterhin gefragt werden, ob die Patientin länger als 24h/48h/72h auf der Einheit bleiben musste. Oder ob es auch etwas weniger hätte sein können. Das wird man begründen und mit Daten belegen müssen.

    Aber sowas wie das Gesuche nach der Dokumentation des Rhythmus hört auf.


    Gruß


    Mc.