Hallo liebe Kollegen
zum neuen Jahr habe ich eine Frage zur Abrechnung des septischen Schocks.
In unserer letzten Jahreswechselschulung (2024) hat uns der Dozent erklärt, dass zur Kodierung eines septischen Schocks zwingend ein erhöhter Serumlaktatwert vorliegen müsse.
So weit, so gut: Er erklärte aber auch, dass dazu nicht der Laktatwert von der BGA ausreichend sei, sondern ein extra Röhrchen abgenommen werden müsse.
Nun insistiert unser Chefarzt, er verstehe das nicht, denn es sei beides Serum-Laktat und der Wert sei grundsätzlich der selbe. Wenn überhaupt, dann würde der Röhrchen-Wert eher falsch zu hohe Werte anzeigen, bei Stauung etc.
Ich habe tatsächlich nichts dazu finden können, warum der Laktatwert aus der BGA nicht ausreichen sollte.
Kann mir jemand hierzu Aufschluss geben? Wie händelt ihr das in euren Häusern? Gibt es dazu MD-Gutachten, negativ oder positiv?
LG
Olni