Quick and dirty: 2 Umfragen

  • 1 = ja (Erfahrung sammeln + die bekannten Vorteile, wobei man als derzeit eher Zurückzahler, also zuviel-Fälle-Macher möglicherweise Probleme haben kann, dennoch die Übung zählt m.E. mehr)


    2 = nein (ganz egoistisch für uns kein Vorteil, würde mehr Arbeit bedeuten bei derzeit anderen Problemen / Aufgaben, die im Vordergrund stehen. Für die Allgemeinheit gedacht, natürlich nicht gut, da prinzipiell alle Krankenhäuser ihr Spektrum mit einbringen sollten.)


    Gruß
    Jörg Noetzel

    FA für Chirurgie, Leiter Medizincontrolling, Klinikum Stuttgart, Vorstand DGfM

  • Warum sehen Sie alle keine Vorteile in der Teilnahme an der Kalkulation? Kaum jemand wird gute Voraussetzungen haben. Ich glaube aber, dass man sich jetzt dazu zwingen muss. Die meisten Vorteile wird man selbst daraus ziehen. Ohne hausinterne Kostentransparenz ist meiner Meinung nach keine Prozessoptimierung möglich. Wo wollen Sie anfangen, wenn Sie nicht wissen, wo Ihre Probleme sind.


    Auch für uns ist die Kalkulation extrem aufwändig. Sie ist aber aus meiner Sicht sehr sinnvoll und wird die Problembereiche im Klinikum sehr schnell offenlegen. Darüber hinaus muss Kalkulation geübt werden (Methodik aufbauen, Leistungserfassungssysteme optimieren etc.)


    Jetzt ran, das schafft wirklichen Vorsprung!


    Vielleicht kann ich noch den einen oder anderen motivieren. Am 2.11. ist Abgabeschluss.


    --
    Norbert Roeder
    DRG Research Group
    Universitätsklinikum Münster

  • Hallo liebe Forumdiskutanten,


    ad 1. 2003
    ad 2. unbedingt ja


    warum? 1. sind edv technisch in einer einigermaßen komfortablen Situation. 2. Sehen Synergieeffekte bei Einführung und Optimierung der Kostenträgerrechnung. 3. Gerade wir vermeintlich teuren Maximalversorger müssen unsere Kosten bei der Kalkulation einfließen lassen. 4. Zur Prozeßoptimierung hat Herr Roeder ja schon was gesagt. 5. Auch für strategische Entscheidungen dürfte es nicht ganz uninteressant sein frühzeitig die Kostentreiber zu erkennen.


    Gruß aus Berlin
    --
    Dr. Thilo Köpfer
    Stabsstelle Medizincontrolling
    Unfallkrankenhaus Berlin
    thilo.koepfer@ukb.de

  • Zitat


    Original von roeder:
    Jetzt ran, das schafft wirklichen Vorsprung!


    Vielleicht kann ich noch den einen oder anderen motivieren. Am 2.11. ist Abgabeschluss.


    Ist ja beruhigend, zu wissen, dass von den zwar kostenklakulatorisch gut ausgestatteten, aber wohl weiterhin teueren Unis auch Gewichte in die Kalkulationsschale gelegt werden... :)


    mfG


    Christoph Hirschberg

  • Guten Morgen,


    ein Uhr neunundzwanzig ???
    vier Uhr achtundfünfzig ???
    a.m. jeweils, wohlgemerkt


    8o ?( :uhr:


    Herr Sommerhäuser, Herr Thieme, normalerweise müsste man Sie zu ihrem eigenen Schutz dem Administrator dieses Boards melden.
    Aber das wäre in Ihrem Fall wohl witzlos.


    Machen Sie doch nicht sowas! Passen Sie ein wenig auf Ihre Gesundheit auf und gönnen Sie sich Ihre verdiente :sleep: Nachtruhe.


    Wir alle brauchen Sie doch!


    Besorgt:


    Christian Jacobs :roll:

  • Hallo Herr Jacobs,


    Herr Jacobs, Herr Jacobs,
    Sie kennen doch das Motto:


    medinfoweb und myDRG:
    Wir arbeiten, wenn Sie (im Nachtdienst) schlafen...


    Aber im Ernst, es war wirklich etwas spät gestern und Michael Thieme scheint ein chronischer Frühaufsteher zu sein. Trotzdem danke, dass Sie sich solche Sorgen machen. Ich werde mich bessern.
    Gruß
    B. Sommerhäuser


    [ Dieser Beitrag wurde von Admin am 02.11.2001 editiert. ]

  • Hallo !
    ad 1. 2003
    ad 2. eher nein, obwohl im Controlling (medizinisch+betriebswirtschaftlich) noch Lösungen gesucht werden eine ausreichende Kostenrechnung aufzubauen. Leider werden die personellen Resourcen nicht reichen.
    Außerdem hat die EDV noch ganz andere Probleme.


    MfG
    Jörg Gust
    Med.Controller Marien-Hospital Witten

    Jörg Gust
    (orth. Assistenzarzt, Ex-Med.Controller)

  • 2003: ja, wenn das FP-Gesetz dann ohne gravierende Änderungen gilt.


    ad 2: nein, leider. Allein schaffe ich die Kalkulation nur für den Hausbedarf, soll heißen, überschlagsweise.


    Mit freundlichen Grüßen


    B. Scholz

    [center] Bernhard Scholz [/center]

  • 1: 2003
    2: ja (wenn die auch rechtzeitig eingegangene Faxe akzeptieren).


    Gruß und schönes Wochenende


    M. Nast


    BTW schöne Iconsammlung!

    Manfred Nast

  • ad 1) nach derzeitigem Kenntnisstand ein JA. Mal schauen, was es zukünftig noch für Überraschungen/Änderungen/Verzögerungen gibt.


    ad 2)Ja, wenn Faxe akzeptiert werden. Ich kann mich nur der Argumentation von Hr. Roeder anschließen. Gespannt sein muss ich intern allerdings, was unsere EDV in den nächsten Wochen noch umsetzen kann. Eine Kalkulation um der Teilnahme an der Kalkulation willens ist grundsätzlich abzulehnen.


    A. Haarbeck
    Controlling/Organisation
    St. Marien-Hospital Hamm


    :uhr: