Prozeduren beim ambulanten Operieren

  • Hallo Herr Winter,


    wo im OPS steht, daß die Patella ein langer Röhrenknochen sei?


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    Einen freundlichen Gruß vom MDA aus Schorndorf

    [size=12]Freundlichen Gruß vom Schorndorfer MDA.

  • Hallo,


    dann ist es m.E. doch richtig formuliert:


    Die Lokalisation ist für die Kodes 5-793 und 5-794 nach folgender Liste zu kodieren: j Patella
    5-793 Offene Reposition einer einfachen Fraktur im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens


    Da steht nicht, daß die Patella ein langer Röhrenknochen sei, sondern daß sie sich im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens (respektive mehrerer solcher) befindet.



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    Einen freundlichen Gruß vom MDA aus Schorndorf

    [size=12]Freundlichen Gruß vom Schorndorfer MDA.

  • Hallo Herr Konzelmann et al,


    Nachbarknochen sind mit dem Bereich sicherlich nicht gemeint, denn sonst wäre die Skapula, Clavicula und mindestens die erste Handwurzelknochenreihe ebenfalls unter die Codes 5-793/4 gefallen, dem ist aber nicht so. Der Bereich ist mit der Grenze zwischen dem Schaft und dem proximalen/distalen Bereich des Röhrenknochens gemeint.


    Aber über alle Diskussionen hinweg ist auf ursprünglichen Wunsch der DGU hin die Patella im Bereich 5-793/4 geblieben. Es gibt noch mehr dieser Ungereimtheiten.


    Ich hoffe, daß die Sache damit geklärt ist.


    Was die Mappingtabelle angeht, bedeutet eine Mappingtabelle einen Übersetzer von der einen Klassifikation in eine andere. Das andere ist, wenn klar klartextlich definierte Prozesse unabhängig voneinander in zwei verschiednene Klassifikationen codiert werden, dann hat man eine Dreicksverbindung, die jeweils zum Klartext des Einzelprozesses passen könnten, aber nicht als Mapping zwischen zwei Klassifikationen fungieren können.


    Und die Kassen warten auf eine Mappingtabelle.


    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas Winter
    Berlin

  • Hallo an alle zu diesem Thema,


    als Anlage eine Excel Tabelle der "Sternchenleistungen" mit entsprechender Zuordnung OPS - EBM - MDC. Natürlich ist das nur ein 1. Schritt und keine abschließende Zuordnung, aber immerhin ein Versuch ambulantes Potential aus der stationären Leistungserstellung herauszufiltern.


    Unsere Vorgehensweise war folgende:
    1. Schritt: die OPS Zuordungen zu den EBM Nummern als Selektionskriterien in einer Abfrage für jeden stationären Krankenhausfall (in der Dokumentation sind OPS, ICD, DRG etc. enthalten)
    2. Schritt: weitere Selektion nach MDC und ggf. Doppelfälle herausnehmen
    3. und vielleicht wichtigster Schritt: einzelne Fallprüfung der bisher selektierten Fälle nach Richtigkeit ob ambulant oder doch stationär. (Bsp. von 26.000 stationären Fällen ca. 1.400 Fälle ambulantes Potential zur Einzelfallprüfung)


    Vielleicht hilft die Excel Tabelle anderen auch weiter - gut wäre natürlich eine Institutionen- und Personenübergreifende Zusammenarbeit bei dem Versuch einer einigermaßen validen Zuordnung.


    Zöllner