Motivation zur Datenerfassung

  • Liebe DRG-Gemeinde,
    als absolut analog veranlagter Arzt bin ich wie viele andere auch von der Flutwelle der neuen Verodnungen, Gesetze etc. überschwemmt worden. Es ist daher allenthalben eine mehr oder weniger gut koordinierte Hektik ausgebrochen, diesen Anforderungen nachzukommen. Es gibt viele Fragen und gut bezahlte Antworten nach dem wie, nach nach dem warum, wird weniger gefragt. Das ist aber entscheidend, wenn man versucht, Kollegen zu motivieren, eine Menge Daten in die Rechner zu klimpern, damit wir
    1. auf DRG vorbereitet sind
    2. den Anforderungen der BQS genügen
    um nur das Wichtigste zu nennen.
    Weiter müssen wir Daten vorhalten, um dem MDK argumentativ zu begegnen, bald wird dann auch noch der § 115 kommen, kurzum im administrativen Bereich wird es nicht langweilig.
    Andererseits fragt jeder, der Daten eingibt: "Was habe ich davon?"
    Natürlich gibt es eine Reihe von Argumenten
    - dein Arbeitsplatz hängt im Prinzip davon ab
    - es ist nun mal Vorschrift usw.
    Das motiviert aber wenig. Welche Erfahrungen und v.a. welche Argumente haben denn die anderen, um klar zu machen, was das Ganze soll?
    In gespannter Erwartung und mit ein wenig Hoffnung
    PDM
    :shock1: :drink:


    [ Dieser Beitrag wurde von Admin am 24.11.2001 editiert. ]

  • Guten Tag, PDM
    Zunächst der Hinweis, dass ich Ihren Beitrag bezgl. MDK-Vergleich etwas entschärfen musste... Ich denke, es ist so gleichermaßen verständlich.



    In dem beschriebenen Dilemma steckt wohl ein jeder von uns. Mein Ansatzpunkt ist, zu vermitteln, welche Hintergründe und Zusammenhänge zwischen den scheinbar ungeordneten Aktivitäten der Gesundheitspolitik stecken, die sich für den "gemeinen" Krankenhaus-Arzt nur in ebenso scheinbar sinnleeren Aufforderungen seitens "der KH-Verwaltung" äußern, mehr und genauer zu dokumentieren, zu codieren, Qualität zu sichern und eigentlich nicht bezweifelbare Notwendigkeiten zur stationären Aufnahme ausführlich zu begründen... Daraus seine Motivation zu schöpfen, ist ja für einen einigermaßen selbstreflektierten Menschen auch unmöglich. Erst die Synopsis der einzelnen Komponenten - um es mit einem (leicht veränderten) Song der Fantastischen 4 zu versuchen:
    AEP, DRG und RSA,
    ICD, OPS und MDK,
    EDV, BQS, FPSE,
    DKR, AOP und DMP, etc.) -
    führt dazu, dass man versteht, dass und wie diese ineinandergreifen und welche Konsequenzen für die tägliche (Mehr-) Arbeit daraus erwachsen. Ich persönlich bin der Meinung, dass man erst so den tatsächlichen Umfang der Neustrukturierung des Gesundheitswesens erahnen kann... Mit dem Verständnis ist noch keine Motivation verbunden, aber der Sinn der täglichen Dokumentationsarbeit wird vielleicht klarer.



    Wie Sie ja schon schreiben: Die genannten Zwangsargumente "ziehen" nur bedingt. Positive Motivation scheint mir geeigneter, z.B. "Das ärztliche Know-How ist wesentlich stärker nachgefragt" oder "ohne medizinische Kenntnisse läuft zukünftig die Abrechnung nicht mehr rund"... (Zugegeben, für einen Kliniker mit Leib und Seele auch keine echten Motivationsschübe). Bleibt noch, auf die hoffentlich bevorstehende Umsetzung der Urteile zur Arbeitszeitregelung, nach dem Motto "alles wird gut" :( und auf die derzeitige positive Stellenmarkt-Situation hinzuweisen. Wie die Finanzierung gewährleistet werden soll, würde mich allerdings sehr interessieren...
    Andere Meinungen ?


    Gruß
    B. Sommerhäuser

  • Lieber PDM,


    aus meiner Sicht sind zwei Schwerpunkte bei der Umsetzung der DRG zu beachten.
    1. Die Betriebsleitung muss verstehen, dass die Verschlüsselung durch Ärzte nur mit genügend Personal umzusetzen ist: wenn ständig durch Urlub und Nachtdienst eine Überzahl von Patienten zu versorgen ist, wird die Verschlüsselungsperformance stets unterdurchschnittlich bleiben. Die Alternative einer Verschlüsselung durch Grouper bleibt m.E. nur den großen Häusern vorbehalten.
    Wenn der ärztliche Bereich auch bei Urlaub, Krankheit und Nachtdienstvertretung keine Überstunden mehr leisten muss, kann erst vernünftig verschlüsselt werden.
    2. Die Verschlüsselungsdisziplin muss hoch genug gehängt werden...wenn Oberärzte und der ärztliche Leiter keine Ahnung haben von ICD und OPS, dann funktioniert es eben nicht.
    Als verantwortlicher Oberarzt muss man lernen, dass nur positive Motivation nützlich ist. Wir legen bei der Aufnahme ein Deckblatt an (entweder als Diagnosenausdruck von SAP oder per Hand), das
    alle
    Diagnosen erfasst. Bei Oberarztvorstellung wird die Reihenfolge und Gewichtung festgelegt und es sollte auch die Verschlüsselung schon vorgenommen worden sein.
    Regelmäßig erscheint ein Rundschreiben mit den TOP 10 und FLOP 10 mit Hinweisen zum Codieren sowie ein kleiner Kodierquiz.

    Es ist ein Geben und Nehmen: ist die Ausbildung und Arbeitsbelastung geregelt, ist auch die Verschlüsselung zu vermitteln.


    Grüße Poschmann

  • Lieber herr Poschmann, lieber PDM (schade, dass man nicht weiss, wo Sie arbeiten und was Sie machen),


    ich bin begeistert, vor allem von der Idee von herrn Poschmann mit dem Kodiquiz und der Supervision durch OÄ und CÄ. Ich denke, genau das ist das Geheimnis: Abteilungsleiter und Oberärzte, die ihre Assistenzärzte weiterhin als "Sklaven" sehen (zur zeit halt als "Kodiersklaven", aber eben auch als "Hakenhaltesklaven", "Briefschreibsklaven", "Anamnesesklaven",
    "Blutabnahmesklaven", etc.) werden das Nachsehen haben: nur eine Gesamtabteilung kann in diesem System überleben. Und da ist man halt das berühmte "Team", und zwar nicht als Abkürzung für "T.oll E.in A.ndrer M.achts", sondern im wahrsten Sinne des Wortes. Kann der "beste" Kodierer nicht mal vorzeitig seinen ersten Magen operieren (wo die doch jetzt so rar werden)? Kann sie/er nicht mal einen zusätzlichen tag frei bekommen (vorsicht: Verwaltung!)? Können nicht mal alle eine Woche zusammenrücken und einer sitzt am PC und macht vernünftige Abteilungslisten? Ich kenne eine chirurgische Abteilung, da findet die Poolverteilung nach Kodierfleiss statt, auch nicht schlecht oder? (wenn ich nur ein Promill als Prämie bekommen hätte zwischen den fiktiven DRG-Erlösen 1999 zu 2000, wäre ich saniert!)
    Und noch etwas: die Anästhesisten in unserem hause kodieren mit, direkt beim Prämedizieren. Zugegebender Maßen nicht begeistert, sicher auch nicht flächendeckend, aber es ist ihnen klar geworden, dass es hier auch um die Erlöse für die Anästhesie geht.


    In diesem Sinne: Chef- und Oberärzte an die Front!! Und ganz ehrlich: wenn Sie es nicht so gerne im Team regeln (was aber viel besser klappt, nur so am Rande) dann regeln Sie es halt hierarchisch. Wie heißt es so schön im Konfliktmanagement? "In Krisen bewährt sich die Sozialform der Hierarchie." (der Zweck heiligt die Mittel...)
    Schöne Grüße
    :besen: :besen: :besen: Patricia
    --
    Patricia Klein

    Patricia Klein

  • Lieber Herr Sommershäuser,


    Sie schrieben: "Positive Motivation scheint mir geeigneter, z.B. "Das ärztliche Know-How ist wesentlich stärker nachgefragt" oder "ohne medizinische Kenntnisse läuft zukünftig die Abrechnung nicht mehr rund"...
    Weiß das auch die Verwaltung, oder wird hier nur Arbeit, aber nicht die dazugehörigen Stellen (ich weiß, ist ketzerisch) verschoben? Ich denke, das ist neben der Motivation der eigenen Mitarbeiter eine wesentliche Aufgabe, eine Kooperation zwischen 2 Institutionen innerhalb der Klinik herzustellen, die sich in den letzten Jahren nicht immer nur gut verstanden haben. Ein Weg wäre über die personelle Besetzung des Controllings eine Brücke zu schlagen.
    Wie machen Sie es denn?
    Gruß
    PDM

  • Lieber Herr Poschmann,


    Sie schrieben: "1. Die Betriebsleitung muss verstehen, dass die Verschlüsselung durch Ärzte nur mit genügend Personal umzusetzen ist: wenn ständig durch Urlub und Nachtdienst eine Überzahl von Patienten zu versorgen ist, wird die Verschlüsselungsperformance stets unterdurchschnittlich bleiben."
    Sehe ich genau so, aber wie komme ich an die vielen Dornröschens heran?


    Ihren Vorschlag mit dem Deckblatt fand ich super, ich werde das bei uns ausprobieren. Vielen Dank.
    Gruß
    PDM

  • Liebe Frau Klein,
    in Summe geht es also doch um die Motivation des Einzelnen und damit um die Beantwortung der Frage: "Was habe ich davon?"
    [quote]
    Ich denke, genau das ist das Geheimnis: Abteilungsleiter und Oberärzte, die ihre Assistenzärzte weiterhin als "Sklaven" sehen (zur zeit halt als "Kodiersklaven", aber eben auch als "Hakenhaltesklaven", "Briefschreibsklaven", "Anamnesesklaven",
    "Blutabnahmesklaven", etc.) werden das Nachsehen haben: nur eine Gesamtabteilung kann in diesem System überleben.
    Ich denke, es geht noch weiter, nur ein Krankenhaus bzw. die Abteilungen eines Krankenhauses, die ein Kooperationsmodell hinkriegen, werden überleben.


    [quote]
    Und noch etwas: die Anästhesisten in unserem hause kodieren mit, direkt beim Prämedizieren. Zugegebender Maßen nicht begeistert, sicher auch nicht flächendeckend, aber es ist ihnen klar geworden, dass es hier auch um die Erlöse für die Anästhesie geht.


    Wie wäre es denn, wenn die Erfassungs-Software die Dokumente des Alltags generiert, was sie bei den meisten vermutlich schon mehr oder weniger gut macht. Dann hätte z.B. der Anästhesist sein Prämedikations-und Narkoseprotokoll, der Operateur seinen OP-Bericht, der Stationsarzt seine Aufnahme/Kostenübernahme/Verlegungs/Entlassungsanzeige. Ist das bei Ihnen ein Argument und wenn ja, welche Erfahrungen haben Sie damit?
    Gruß
    PDM

  • "Und wie ist es dir gelungen,ihn fertig zu machen?"
    "Durch Lob!" (E. Kishon)


    Hallo Herr PDM,
    Guten Abend liebe Forumsgemeinde,


    Klingt ürgendwie "pastoral", ist aber nicht so gemeint.:D

  • Nochmal Hallo an Alle,


    eigentlich war ich mit meiner Antwort noch nicht fertig, ich wollte lediglich eine neue Zeile anwählen und plötzlich war meine erste Post zu diesem Thema auch schon veröffentlicht. -Wie dem auch sei- zum Thema "Motivation":
    Motivation heißt doch eigentlich - "das Motiv für mein Tun erkennen" und daraus die (Selbst)verantwortung für das, was ich mache, erkennen und übernehmen.
    Das wird uns im Bezug auf die Codierqualität sicherlich nur schwer gelingen, da die ärztlichen Kollegen bislang ein solches Motiv nicht erkennen können. Das Codieren wird als direktes "add-on" ohne irgend einen "return of investment" empfunden.
    Das "Motivieren" wird sich also wieder auf die berühmten fünf großen "B`s" (Belohnen, Belobigen, Bestechen, Bedrohen und Bestrafen) beschränken.
    A propos: Ein lesenswertes Buch hierzu ist "Mythos Motivation - Wege aus einer Sackgasse-; von Reinhard K. Sprenger; erschienen im Capus-Verlag".
    Einige Häuser gehen ja schon so weit, die "Pflicht zum Kodieren" als Arbeitsvertragsbestandteil aufzunehmen um nachher auch alle arbeitsrechtlichen Schritte gegen "Kodiermuffel" einsetzen zu können.


    Ein weiteres Problem sind Berührungsängste mit der EDV.
    Gerade die erfahrenen älteren Kollegen haben teilweise noch nie eine (Computer)Maus zum zappeln gebracht.


    Auch die Mitarbeiterstruktur ist von Bedeutung.
    Nach meiner Erfahrung gibt es drei Sorten von Mitarbeitern:
    Leistungsträger: Mit diesen gibt es keine Motivationsschwierigkeiten. Sie sind, in Abhängigkeit vom Ausbildungsstand, gute Kodierer und bedürfen lediglich hin und wieder einiger "Streicheleinheiten".
    Bedenkenträger: Hier muß viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. Wenn es aber gelingt, die Bedenken sachlich auszuräumen, hat man einen guten Mitstreiter gefunden.
    Würdenträger: Sie leiten ihre "Exsitenzberechtigung" entweder allein aus der erlangten Position oder aus einer einmaligen herausragenden Leistung ab. Bei dieser Gruppe ist m. E. Hopfen und Malz verloren.


    Es gilt die Leistungsträger in den Abteilungen ausfindig zu machen und diese gezielt zu fördern. Ein weiterer Schritt muß sein, so viele Bedenkenträger wie möglich "umzudrehen"


    Ein weiterer Mosaikstein wäre mehr ärztliches "Know how" in der Verwaltung.


    Last but not least bin ich der Überzeugung, dass das Problem im Wesentlichen "Top - down" angegangen werden muß. Wenn der CA schon nicht "mitspielt", wird die ganze Abteilung wahrscheinlich keine gute Kodierqualität erreichen.


    Schöne Grüße und einen guten Wochenanfang aus Braunschweig


    Jörg Schwarz:chirurg:

  • Hallo Herr Schwarz,

    Zitat


    Original von JSchwarz:
    Nochmal Hallo an Alle,


    ... -Wie dem auch sei- zum Thema "Motivation":
    Motivation heißt doch eigentlich - "das Motiv für mein Tun erkennen" und daraus die (Selbst)verantwortung für das, was ich mache, erkennen und übernehmen.


    Genau das meinte ich, danke.


    Zitat


    ...da die ärztlichen Kollegen bislang ein solches Motiv nicht erkennen können...


    wie auch dies.


    Zitat


    Das Codieren wird als direktes "add-on" ohne irgend einen "return of investment" empfunden.


    Eine gute Aussage. Aber warum - in Drei-Teufels-Namen - muss immer etwas für den Betroffenen "rausspringen" ? Das ist eine Mentalität, der man immer wieder begegnet. Vermutlich liegt dies zu einem gewissen Teil an der relativ starren Vergütung nach BAT, obwohl auch da mit ein wenig Phantasie leistungsabhängige Zulagen möglich sind. Es soll ja Leute geben, die gern darauf hinweisen, dass Sie für "Extra"-Aufgaben nicht bezahlt würden, sie fordern sozusagen eine leistungsgerechte Vergütung, aber Verträgen ausserhalb des (sicheren) BAT sind sie oft nicht aufgeschlossen... Aus so einer Position lässt sich trefflich argumentieren, dass irgendetwas "rausspringen" muss, da man sonst "um 16:00 Uhr den Griffel fallen liesse". Ja Verzeihung, wo sind wir denn ? Ein bißchen Engagement und Interesse für den Arbeitsplatz sollte man schon mitbringen. Andersherum ist sicher eine flexiblere Handhabung des Tarifwerks wünschenswert. Aber vielleicht habe ich ja nur schlechte Erfahrungen gemacht.


    Zitat


    ...
    Einige Häuser gehen ja schon so weit, die "Pflicht zum Kodieren" als Arbeitsvertragsbestandteil aufzunehmen um nachher auch alle arbeitsrechtlichen Schritte gegen "Kodiermuffel" einsetzen zu können.
    ...


    Ist bei uns zwar nicht so, aber warum eigentlich nicht? Zumindest in Bezug auf die verantwortlichen - also leitenden Ärzte. Mir klingt im Ohre: "Mit der Codierung schreibt der Arzt die Rechnung...". Gut so. Es ist eine deutliche Aufwertung der Tätigkeit damit verbunden. Im frühen Stadium eines Vertragsabschlusses kann der Vertragsnehmer sich ja auch dagegen entscheiden.


    Zitat


    Ein weiteres Problem sind Berührungsängste mit der EDV.
    Gerade die erfahrenen älteren Kollegen haben teilweise noch nie eine (Computer)Maus zum zappeln gebracht.


    Aber andere "Mäuschen" können Sie stante pedes sogar während der Dienstzeit zum Zappeln bringen. Tschuldigung, ich werde unsachlich. Streichen Sie das. ;)


    Zitat


    Ein weiterer Mosaikstein wäre mehr ärztliches "Know how" in der Verwaltung.


    Nun, das scheint Deutschland erkannt zu haben... und stellt zunehmend Medizincontroller (o.ä. bezeichnete im "Verwaltungsbereich") ein, diese Kluft zu überbrücken.


    Zitat


    Last but not least bin ich der Überzeugung, dass das Problem im Wesentlichen "Top - down" angegangen werden muß. Wenn der CA schon nicht "mitspielt", wird die ganze Abteilung wahrscheinlich keine gute Kodierqualität erreichen.


    Das ist auch meine Meinung, allerdings nur vor dem Hintergrund der heutigen (Hierarchie-)Strukturen. Mittelfristig hat dieser Top-Down-Ansatz so m.E. keine Chance.


    Schönen Wochenanfang auch Ihnen
    und Gruß
    B. Sommerhäuser


    [ Dieser Beitrag wurde von Admin am 03.12.2001 editiert. ]

  • Liebe NG-Gemeinde, liebe Groupies


    Keine Angst und noch etwas Geduld, die Chefärzte werden schon mitspielen. Es geht ja schließlich um ihre Abteilungsbudgets und da hört ja der Spaß auf. Und das mit dem Team haben wir auch schon erkannt.
    Viel Dank auch wieder an Frau Klein: Pool-Punkte für gutes Kodieren! Sehr gut! Nehm´ich sofort auf. Geld ist halt (leider) immer noch eine gute Motivation.:smile:
    Im übrigen kann ich Herrn Sommerhäuser nur zustimmen: es geht schließlich auch um unsere Arbeitsplätze. Ein erklärtes Ziel von Politik und Krankenkassen ist ja die kalte Sanierung. Also: wer schreibt, der bleibt.
    --
    kkipf

    kkipf

  • :strauss: :strauss: :strauss: :chirurg: :chirurg:


    Lieber Herr Kipfmüller,


    ich wünschte, ich könnte Sie klonen und bei meinen beiden chirugischen Chefärzten sozusagen als "Aufpropfableger" anbringen, vielleicht würden Sie anwachsen. Unsere Chirurgie ist so knapp mit Stellen, dass sie tatsächlich keine Valenzen haben, aber sie lassen sich nicht einmal unterstützen, schulen, motivieren oder ähnliches. So ist es mir ein Rätsel, wie wir dort die Erlöse einbringen können, die uns zustehen, damit wir die Stellen finanzieren können, die der Chirurgie zustehen. Hat jemand einen guten Tip für solche Abteilungen, an die man praktisch nicht herankommt?
    Verzweifelt Patricia?( :(
    --
    Patricia Klein

    Patricia Klein