dekompensierte Leberzirrhose durch Alkoholabusus mit diffuser Magensch

  • Hallo Forum
    Ich habe hier die Akte einer Patientin, die mir Kopfschmerzen bereitet. Die Pat. wurde akut aufgenommen mit einer dekomp. ethyltox. Leberzirrhose und Hämatemesis sowie blutigen Stühlen.In der Gastro wurde eine Blutung der Ösophagusvarizen ausgeschlossen, aber eine Blutung bei Gastropathie durch den Alkohol diagnostiziert. Pat. erhielt mehrere Transfusionen, eine Entzugssymptomatik wurde behandelt. Der Ascites war massiv, wurde aber nicht punktiert. Die Pat. war ikterisch, die Nierenwerte kletterten stetig an. Es fiel die Diagnose: Nierenversagen, aber es wurde keine Dialyse durchgeführt.Die Werte wurden laufend kontrolliert, unter Diuretika kam es noch zur Ausscheidung. Krea über 400, Harnstoff über 40
    Meine Frage. 1. Nehme ich als HD die Leberzirrhose oder die Blutung und nehme ich die K70.3 oder die K70.4?
    2. Kann ich auch ohne Dialyse das Nierenversagen nehmen oder welchen Kode nehme ich hier.



    Danke für die Hilfe! Martina