Clinical pathways

  • Hallo Forum,


    mal ehrlich... Die Verbesserung der Kodierqualität ist doch letztlich nur ein "Einmaleffekt". Entscheidend wird unter DRG-Bedingungen doch sein, dass wir die Behandlungsabläufe optimieren, um so überhaupt eine reele Chance zu haben, Verweildauerverkürzungen ohne Qualitätsverlust umzusetzen--> Clinical pathways, von denen leider weder hier noch anderswo groß die Rede ist.
    Was haltet ihr von diesen Behandlungspfaden??? Die Pflege wird jedenfalls davon profitieren, zumindest mehr Verantwortung bekommen! In den USA gibt es wohl eigene Patientenmanager, die aus der Pflege kommen, und die Pfade organisatorisch umsetzen.
    Wir wollen bei uns diese Pfade erarbeiten. Uns fehlt leider noch ein klein wenig Erfahrung. Hat wer Literaturtipps, Links etc. Gibt es vielleicht die Möglichkeit der Zusammenarbeit?


    Bin schon gespannt


    Dr. Stefan Simmel

  • Hallo Herr Simmel,
    ein wirklich guter Buchtipp zu diesem Thema stammt aus diesem Forum im Dezember 2001.
    http://verlag.hanshuber.com/on…nzeltitel.php?TITELID=299

    Critical Pathways, der Titel täuscht etwas, ist von Thorsten Müller und Frau Uhländer-Masiak überarbeitet worden. Ein gutes Instrument für das Gestalten und Umsetzen von Behandlungspfaden. Kommt aus der Pflege und ist für die Pflege gedacht. Ich finde eine gute Hilfe für den Start mit Behandlungspfaden.
    Da ich selbst aus der Pflege komme, kann ich das beurteilen.
    Wir selbst dind leider noch nicht soweit.


    Mit sonnigen Grüßen aus dem Westerwald


    Kurt Mies

    Kurt Mies

  • Guten Morgen Herr Dr. Simmel,


    ich sehe zwar in der Verbesserung in der Kodierqualitaet nicht nur einen "Einmaleffekt", moechte Ihnen jedoch sonst vollstaendig zustimmen, das in der Erstellung und Umsetzung von "CP" die wesentlichen Aufgaben noch vor uns stehen.
    Herr Dr. Roeder konnte in seiner 1. Auswertung "DRG-Umfrage" belegen, dass derzeit gerade mal 40% der 781 Häuser "CP" in Ihrer Zielsetzung haben. Ich nehme an, das dies in erster Linie fehlender personeller Resourcen geschuldet ist und in Zukunft stark an Bedeutung gewinnt.
    Zum selben Ergebnis kommt auch die Akademie für Management im Gesundheitswesen e.V und hat deshalb eine Tauschbörse für Klinische Pfade gegründet. Die Börse soll kleineren und mittleren Krankenhäusern die Chance geben, sich in dem durch Fallpauschalen bestimmten Wettbewerb mit großen Krankenhäusern und Klinikketten zu behaupten
    AMIG e.V..


    Literatur und Links finden Sie unter anderem unter: " Clinical Pathways ".


    Mit freundlichen Gruessen


    M. Thieme
    Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar gGmbH
    MedInfoWeb

  • Hallo Dr. Simmel!


    Das Erarbeiten von Behandlungspfaden ist die eine Sache, die Implementierung in die (hoffentlich vorhandene) Organisationsstruktur eine andere und die Evaluation der Umsetzung eine dritte.
    Bei der Diskussion über Behandlungspfade werden die Anforderungen an die Organisation nach meinem subjektiven Empfinden häufig ignoriert. Die Folge sind umfangreiche Verfahrensanweisungen, deren einziger produktiver Wert die Assimilation von Schwebeteilchen ist (weswegen sie auch möglichst wenig bewegt werden sollten, weil die Schwebeteilchen dann wieder in die Raumluft gelangen).
    Die Schaffung einer Organisationsstruktur, die geeignet ist, Behandlungspfade aufzunehmen und umzusetzen, erfordert wiederum viel Zeit und Aufwand. Da die Zeit drängt und man aber nun schon den Aufwand mit den Behandlungspafaden treibt, geht das nun mit der Organisationsstruktur mangels Ressourcen überhaupt nicht mehr umzusetzen.:boom: Die Zähigkeit, die Organisationsstrukturen zu überarbeiten, um dann später etwas wie Behandlungspfade darauf aufzusetzen, haben m. E. nur die wenigsten Häuser.
    Mich würden in diesem Zusammenhang die Eindrücke und Erfahrungen anderer Forumsteilnehmer sehr interessieren.
    --
    Manfred Nast
    Medizincontrolling Bethesda AK Bergedorf Hamburg

    Manfred Nast

  • :rotate: :rotate: :rotate: Lieber Herr Nast,
    ich dachte, von uns könnte mal einer nach Hamburg kommen um sich die Pathways "in Echt" anzusehen. Gehören Sie nicht zum LBK? Und hat der LBK nicht eine Stabsstelle "Clinical pathways"?
    Ich habe letzte Woche einen Workshop bei Frau Dr. Seyffarth-Metzger und Frau Dr. Vogel aus dem KH München Schwabing gemacht, der wirklich sehr informativ war (und auch einfach Spass gemacht hat). Die Tips waren praxisorientiert und hatten einfach Hand und Fuss (keine "Schwebeteilchenverteilung"). Bei uns im Haus sehen sich alle irgendwie außerstande, sich um die Pathways zu kümmern. Ich denke, wenn es nicht entweder ausdrücklicher Wunsch der Geschäftsführung ist oder sich einige Chefärzte zusammenfinden, die es vorantreiben, hat man als "zweite Reihe" bei einer so komplexen Materie keine Chance. Dass sich hier wirklich die Zukunft von kliniken entscheiden wird, mag niemand realisieren. Ich aber bin der festen Überzeugung, dass die Kliniken, die jetzt Ihre Prozesse sauber abbilden und auber kalkulieren (und das geht halt nur mit klinischen Pfaden) einen nicht mehr einzuholenden Vorsprung bekommen. Wie sagt Brecht: "die Wirklichkeit, sie ist nicht so....
    ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;(
    Patricia

  • Guten Morgen Herr Dr. Simmel,
    <Sim>
    Die Verbesserung der Kodierqualität ist doch letztlich nur ein &quot;Einmaleffekt&quot;.
    </Sim>
    Was soll denn eigentlich genau die von Ihnen erwähnte Kodierqualität sein ? M. E. müssen die (alle !) vom ärztlichen und Pflegedienst (nach den vorgegebenen Regularien = DKR-Beachtung und ICD/OPS-Inkl./-Exkl.) in einem Kode abgebildeten Klartext-Diagnosen/-Prozeduren zu einem Patienten (neudeutsch: Fall) doch nur - bestenfalls umfassend - die klinische Realität abbilden. Dann ist meiner Meinung nach der Kodierqualität Genüge getan. Ich befürchte allerdings, dass man darin (viel) Übung braucht ;-) Der Grouper wird Sie - ketzerisch gesprochen und unter bewußter Ignoranz aller bisher bekanntgewordenen &quot;Übertragungsverluste&quot; von Australien nach Deutschland - dann schon zur passenden und korrekten DRG führen. Über- und Unterkodierung sind dann allerdings ausgeschlossen. Wenn dann noch die Dokumentation in der Patientenakte übereinstimmt und insbesondere die Indikation zur stationären Aufnahme, werden die &quot;Schergen&quot; des MDK (ein schönes Wort, wie ich finde, indes leicht tendenziös) kaum noch Angriffspunkte finden können. Sorry, aber einen &quot;Einmaleffekt&quot; kann ich dort nicht entdecken. Das Gegenteil scheint mir angebrachter. Sie sprechen auch die zu erwartende VWD-Reduktion an. Diese wird kommen, d&acute;accord. Was ist aber z.B. bei längeren VWDs, die es auch bei häufigen - evtl. unspektakulär erscheinenden - Krankheitsbildern geben wird ? Die können Sie m. E. schon im Vorfeld mit entsprechender Kodierung (Komplikation, Multimorbidität beschrieben über Nebendiagnosen) plausibilisieren und erklären. Hängt halt wieder von der oben beschriebenen Kodierqualität - so man sie denn so formulieren will, was ich hier einfach mal tue - ab...
    <Sim>
    ...
    Entscheidend wird unter DRG-Bedingungen doch sein, dass wir die Behandlungsabläufe optimieren, um so überhaupt eine reele Chance zu haben, Verweildauerverkürzungen ohne Qualitätsverlust umzusetzen--> Clinical pathways, von denen leider weder hier noch anderswo groß die Rede ist.
    </Sim>
    Genau. Ihr Zitat &quot;Unter DRG-Bedingungen&quot; wäre das Stichwort. Die DRG-Bedingungen müssen zunächst einmal erreicht werden (s.o.). Sind diese Bedingungen erfüllt, muss man sich die Folge-Effekte vor Augen führen. Viele erwarten dann eine VWD-Verkürzung. OK. Als Befürchtung fliesst jedoch ein Qualitätsverlust (der medizinischen Versorgung) mit ein, dem es entgegenzuwirken gilt. Auch einverstanden. Womit entgegenwirken, stellt sich die Frage: Sie verweisen auf Clinical Pathways. &quot;Warum, was versprechen Sie sich davon ?&quot; ist meine Frage.
    <Sim>
    Uns fehlt leider noch ein klein wenig Erfahrung. Hat wer Literaturtipps, Links etc.
    </Sim>
    Neben den bereits genannten, vielleicht noch http://www.mipp.ch
    <Sim>
    Gibt es vielleicht die Möglichkeit der Zusammenarbeit? Bin schon gespannt.
    </Sim>
    ad 1: Mit Sicherheit
    ad 2: ich auch.
    Liebe Grüsse
    B. Sommerhäuser

  • Hallo mal wieder ausem Süden (Pforzheim),


    trotz Arbeit die mich ca. 27 Std. am Tag in Beschlag nimmt, eine Antwort. Ich kann die Äusserung von Hr. Simmel (Verwandt/Verschwägert?) verstehen. Auch ich stelle das immer wieder fest, da geht man in ein KH. Macht da eine oder viele Fortbildungen zu den DKR. Dann werde ich nochmal eingeladen um noch weiter zu schulen. Kurze Frage in der Runde, ob dieses oder jenes bekannt ist, umgesetzt wird, angewendet wird usw. und dann erntet man ein müdes &quot;wusste ich nicht usw.&quot; Also der Aufnahme-Effekt ist sehr gering. Da gibt es momentan ein Kodier-Strohfeuer, alles wird angewendet und dann, spätestens wenn neue Kollegen die Kodierarbeit übernehmnen müssen, wieder vergessen. Die Devise ist wahrscheinlich, solange das Kodieren nicht wirklich in seiner ganzen Dimension und Auswirkungen akzeptiert werden, soll weiter und immer wieder geschult werden.


    Zu den Clin. Pathw.: Wenn schon mit der Einführung der DRGs und DKR der Schulungs- und Überzeugungsbedarf riesig war, wird es in Bezug auf den CP erst recht &quot;klumpig&quot;. Hier müssen dann nicht nur die Dres. sondern alle im KH überzeugt werden. Und genau hier sehe ich die grösste Probleme auftauchen. Es heist zwar immer, dass das klinikbezogene Denken mit den DRGs aufhören wird. Wir alle aber die mit den DRGs zu tun haben, wissen welch ein Kampf das noch wird. Und dann gleichzeitig ein Kampf mit der Pflege, Funktionsbereiche, Soz.Dst. usw. das wird ne lustige Zeit.


    Dennoch ohne CP keine DRGs ist meine Meinung. Und wenn die Unruhe im KH schon da ist, wieso dann nicht gleich in die Vollen gehen.


    An alle die mich kennen da draussen, seht es mir nach, da&acute;ss ich mich nur noch sporadisch melde, ich ersaufe hier.


    Kuypers



    :drink: :drink: :drink: :drink: :drink:
    --
    Kuypers Hügo, Medizin Controller Städtisches Klinikum Pforzheim 07231/969230 med-doku-kuypers@n.zgs.de

  • Zitat


    Original von PaKlein:
    :rotate: :rotate: :rotate: Lieber Herr Nast,
    ich dachte, von uns könnte mal einer nach Hamburg kommen um sich die Pathways &quot;in Echt&quot; anzusehen. Gehören Sie nicht zum LBK? Und hat der LBK nicht eine Stabsstelle &quot;Clinical pathways&quot;?


    Liebe Frau Klein!


    Das Bethesda AK Bergedorf ist aus der Fusion eines LBK-Hauses und eines frei gemeinnützigen Hauses entstanden und eine eigene gGmbH, daher sind wir an diesbezüglichen Aktivitäten des LBK nicht beteiligt. Ich weiß auch nicht, ob es schon viele CPs im LBK zu bewundern gibt.
    Ich teile die Ansicht, dass eine DRG-Kalkulation ohne CPs wenig Sinn macht; man würde Einzelfälle kalkulieren, von denen man nicht sicher sagen kann, ob sie repräsentativ sind oder nicht. Von daher ist es erforderlich, das Thema gleichzeitig mit der DRG-Kalkulation anzupacken. Es bleibt dann aber oft das Problem, dass die Pathways in der Luft hängen, weil es keine passende Organisationsstruktur dazu gibt.
    Die Unterstützung zumindest der zweiten Managementebene (darf man sowas im Zusammenhang mit Krankenhäusern schon sagen???) ist in diesem Zusammenhang ein wesentlicher Erfolgs- oder Mißerfolgsfaktor. Einzige Möglichkeit für einen Medizincontroller ist aus meiner Sicht, die Verantwortung dorthin zu transportieren, damit sie nicht vor der eigenen Tür liegenbleibt.


    Gruß aus dem sonnigen Hamburg



    --
    Manfred Nast
    Medizincontrolling Bethesda AK Bergedorf Hamburg

    Manfred Nast

  • &quot;Wir alle aber die mit den DRGs zu tun haben, wissen welch ein Kampf das noch wird. Und dann gleichzeitig ein Kampf mit der Pflege, Funktionsbereiche, Soz.Dst. usw. das wird ne lustige Zeit.


    Dennoch ohne CP keine DRGs ist meine Meinung. Und wenn die Unruhe im KH schon da ist, wieso dann nicht gleich in die Vollen gehen.&quot;


    Danke Herr Kuypers für Ihre Antwort und auch allen anderen. Ist schon sehr interessant, wie die Meinungen auseinander gehen.
    Ich denke auch, dass die Umsetzung &quot;ein Kampf&quot; wird, allerdings weniger mit der Pflege, dem Management oder den Funktionsbereichen, sondern vielmehr mit, fassen wir uns an die Nase, uns selbst, den Ärzten.
    Mir scheint gerade der Pflegebereich sehr motiviert zu sein. Für mich auch klar, CP bedeuten mehr Verantwortung, mehr Selbstständigkeit. Die Ausbildung einer examinierten Krankenschwester umfasst eben wesentlich mehr als Toilettenschüsseln entleeren und Betten machen... (vergleichbar mit dem Apotheker, der nach einem sehr aufwendigen Studium dann zum &quot;Pillenverkäufer&quot; degeneriert).


    Grüße aus Bayern


    Dr. Stefan Simmel (nicht verwandt und nicht verschwägert!)

  • Hallo Forum,
    bei der Diskussion um CP und DRG vermischen sich mehrere Problemzonen.
    CP: Verwendung eines Behandlungskonzepts unter täglichem (!) Vergleich von Soll und Ist (kann der Patient schon..wenn nicht, Behebung der Abweichung vom Regelzustand)unter Einbeziehung aller Berufsgruppen UND des medizinischen Verstandes aller Fachbereiche.
    Konsequenz: Stationsbereiche (Gruppenbereiche) als Dienstleister, die geordnet in verschiedene Problemzonen (Bauch, Brust, Kopf etc)den Fachärzten der verschiedenen Richtungen am Krankenbett den medizinischen Austausch ermöglichen. Beispiel: gastroenterologisch-viszeralchirurgische Einrichtungen, Behandlungsablauf kontrolliert anhand des CP entweder operativ oder konservativ.
    Problem: Verzicht auf Abteilungsgrenzen, interdisziplinäre Arbeit am Krankenbett, Einrichtung von Dienstleistungszentren (Aufnahme, OP, Funktionsbereich, Intensiv, Pflege),Aufteilung des Fachverstandes an Fachärzte mit persönlichem Vertreter unter kollegialer Leitung im Wechsel, Eingliederung ambulanter Leistungen, erfolgsabhängiges Honorar, (auch der Verschlüssler) pipapo...


    Das Einrichten von Behandlungspfaden wird nicht funktionieren, wenn die zeitlichen Rahmenbedingungen (z.B. CT, Carotis-Doppler, USGK innerhalb von 6h nach Aufnahme bei Insult)durch das Überschreiten von Abteilungsgrenzen nicht mehr einforderbar ist...wenn das Gerangel um die Privatpatienten zu Verzögerungen im Behandlungsablauf führt... wenn die Animositäten der verschieden Abteilungsleiter die Übergabe von Patienten blockieren...wenn es von der Anmeldung zur Durchführung einer Untersuchung mindestens 24h braucht...wenn zuwenig Ärzte am Krankenbett oder OP-Tisch stehen, weil keine Stellen eingerichtet werden...wenn der Administrationsaufwand zur &quot;Verwaltung&quot; der Krankheit nicht von ärztlichem und Pflegedienst ausgegliedert wird
    Die Liste läßt sich endlos fortsetzen.
    Fazit: über die Kostenschraube DRG wird der Leistungsaspekt in einigen Bereichen gefördert (Op), hier sind CP unter Veränderung der Krankenhauslandschaft sinnvoll
    In anderen Bereichen ist dies nicht erreichbar (chronisch Kranke, Langzeitkranke, psychisch Kranke)und mir ist völlig schleierhaft, wie z:B. eine Tuberkulosebehandlung in 4-5 Tagen stationär abgeschlossen sein soll (A15), bzw. wie die Finanzierung von Spezialkliniken mit outliern finanziert wrden soll.
    Wel also CP erstellen will...viel Spaß
    Der Ernst kommt bei der Einführung in den Alltag


    Grüße Poschmann



    Über CP alleine läßt sich das nicht erreichen

  • Halli-hallo!
    Um auf die ursprüngliche Frage nach Link&acute;s etc. zurückzukommen. Habe unter
    http://www.awmf-online.de
    viele interessante Leitlinien (900) gefunden. Die lassen zwar Pflege und ähnliches außen vor, aber sonst sehr gut.
    :bounce:
    --
    Viele Grüße aus Sachsen
    dzierold

    Viele Grüße aus Sachsen
    D.Zierold