Verdacht gastrointestinale Blutung

  • Hallo allen im Forum,
    Ich habe heute folgendes Problem: Pat. mit bekannter Niereninsuffizienz
    und Dialysepflichtig wird vom behandelndem Nephrologen mit Verdacht
    auf renale Änämie in das KH eingewiesen um eine gastrointestinale Blutung auszuschließen (anamnestisch kein Blutstuhl oder-erbrechen).
    Gastro wurde durchgeführt und keine Blutungsquelle gefunden.
    Daraufhin Entlassung.
    Kodiere ich jetzt die renale Anämie als HD ?
    Vielen Grüsse
    Pauli :sterne: :sterne: :sterne:

  • Der negative Endoskopiebefund allein würde eine
    gastrointestinale Blutung nicht ausschliessen. Da
    aber auch die Anamnese gegen eine solche Blutung
    spricht, bleibt wohl als Ursache nur die
    renale Anämie übrig. In diesem Fall kann die
    renale Anämie als HD gelten. Hierbei handelt es sich
    dann um eine Ausschlussdiagnose, für die ein Aufwand
    betrieben wurde.
    Gruß
    Ordu

  • Hallo!


    Dazu hätte ich dann noch eine Frage. Ich würde für
    die Renale Anämie die D63.8 kodieren (*Diagnose).
    In diesem Fall wäre ja die Niereninsuffizienz HD.
    Gibt es eine anderen ICD 10 Code für die renale
    Anämie? Wir haben an unserem Haus keine Nephrologie
    und von daher wenig damit zu tun, ich würde das aber so
    codieren.


    MfG
    Eckhardt

  • ICD D63.8 bechreibt als Sekundärcode die renale Anämie.
    Diese mit der Grunderkrankung (z. B. N18.0)verketten.
    Gruß
    Ordu