Qualitätsvebesserung...???

  • Wird durch die Einfuehrung der G-DRG`s der Patient nicht (gezwungernermasen) kränker gemacht als er es vermutlich ist...?


    Wird ein Krankenhaus oder ein Arzt nicht danach bewertet wie er arbeitet sondern wie gut er geldbringende DRG`s in eine Diagnose packen kann?


    Verliert der MENSCH als (DRG)-Patient nicht an Prorität...wenn fuer das Krankenhaus nur noch die Geldbringende Diagnose (überlebens) wichtig ist...?


    Halten die Ziele der DRG´S was sie versprechen ? :
    - Qualitätsseigerung
    - Kostensenkung
    - Objektive Zahlen und Fakten



    Bitte um rege Antwort


    mfG Tim Weber (Krankenpfleger)

  • Guten Abend,


    <timweber>
    Wird ein Krankenhaus oder ein Arzt nicht danach bewertet wie er arbeitet sondern wie gut er geldbringende DRG`s in eine Diagnose packen kann?
    Verliert der MENSCH als (DRG)-Patient nicht an Prorität...wenn fuer das Krankenhaus nur noch die Geldbringende Diagnose (überlebens) wichtig ist...?
    </timweber>


    Wäre das denn wirklich furchtbar neu?
    Ist das denn heute wirklich alles grundlegend anders?
    Finden Sie es wirklich gut, wenn derzeit Ihre Oma oder meine wegen einer Synkope oder Vorhofflimmern oder oder oder zwei Wochen lang vollstationär durch den Wolf gedreht wird, weil zwei Wochen ja 14 tagesgleiche Pflegesätze sind und die Belegung im Sommer immer so dürftig ist?
    Ist die Annahme gerechtfertigt, dass diejenigen, die unter den heutige Bedingungen gute und menschliche Dokters sind das in Zukunft nicht mehr sein werden, weil &quot;die DRGs kommen&quot;?


    Fragt sich und Sie:


    Mit freundlichem Gruß
    Christian Jacobs


    PS - Wenn in Ihrem Haus derzeit noch alles ganz Gold ist: Outen Sie sich doch mal im Profil - es wäre sicher interessant zu wissen, wo`s noch so ein paradiesisches KH gibt, wo nur der MENSCH zählt und nicht das geld...

  • Hallo Herr Weber,


    Zitat


    Original von T_Weber:
    Wird durch die Einfuehrung der G-DRG`s der Patient nicht (gezwungernermasen) kränker gemacht als er es vermutlich ist...?


    Bei richtiger Anwendung soll die Dokumentation (nachprüfbar) dazu führen, dass der Patient so krank dargestellt wird, wie er auch wirklich ist.


    Zitat


    Wird ein Krankenhaus oder ein Arzt nicht danach bewertet wie er arbeitet sondern wie gut er geldbringende DRG`s in eine Diagnose packen kann?


    Das sehe ich nicht uneingeschränkt so. Der einzelne Arzt soll ja gar nicht bewertet werden. Etwas abstrahiert gesehen, soll er eigentlich nur wahrheitgemäß seine Tätigkeit dokumentieren (z.B. in der Patientenakte) --> Dokumentation. Irgendjemand kam dann einst auf die Idee, dass man zumindest die Diagnosen und Prozeduren ja auch in einem Schlüsselwerk ablegen könnte, da man damit die Vergleichbarkeit, Auswertbarkeit und weitere statistische Verwendbarkeit erhöhen könnte (International statistical classification of diseases an related health problems ___ ICD) --> Kodierung/Verschlüsselung. Nachvollziehbar. Dann aber kam ein anderer auf die (wie ich finde unheilvolle) Idee, diese rein medizinischen Daten zu Abrechnungszwecken zu verwenden. Man baute daher ein Abrechnungssystem drumherum, zunächst die Fallpauschalen-/Sonderentgeltkataloge und jetzt eben die G-DRGs --> ökonom. Bewertung. Damit liegt die ökonomische Verantwortung generisch in &quot;kodierenden, also meist ärztlichen Händen&quot;. Dass dies nicht das Ziel der Berufswahl war, dürfte klar sein.
    Für das Krankenhaus als Betrieb, bzw. für dessen Leitung, wünscht sich der Gesetzgeber (betriebs-) wirtschaftliches Agieren... Kann man das in dieser Branche irgendwie einfach messen ? fragte er sich wohl. Das geht mit den DRGs, kam die Antwort. Damit können wir Krankenhäuser (hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit ?) vergleichen. --> KH-Betriebsvergleich/Benchmarking. Wenn Sie von Bewertung sprechen, trifft dies hier wohl zu.


    Zitat


    Verliert der MENSCH als (DRG)-Patient nicht an Prorität...wenn fuer das Krankenhaus nur noch die Geldbringende Diagnose (überlebens) wichtig ist...?


    Hier möchte ich mich Herrn Jacobs anschließen:

    Zitat


    Es lässt ja auch niemand - weder Pflege noch Ärzte - um 17:00 Uhr &quot;den Griffel fallen&quot;, nur weil Dienstschluss ist... Die Patientenversorgung wird m. E. zunächst bleiben, wie sie ist. Woraus resultieren denn sonst z.B. die vielerorts beklagten Überstunden? Wohl u.a. dadurch, dass im Anschluss noch &quot;Papierkram&quot; und &quot;Kodierkram&quot; gemacht werden muss.


    Zitat


    Halten die Ziele der DRG&acute;S was sie versprechen ? :
    - Qualitätsseigerung
    - Kostensenkung
    - Objektive Zahlen und Fakten


    Wenn man das wüßte... Vielleicht sind das ja auch nur vordergründige &quot;Ziele&quot; ?


    Gruß
    B. Sommerhäuser :banane:

  • Güß Gott,


    Erst mal herzlichen Dank für die schnellen und auch umfangreichen Antworten.




    Quote:
    >Wäre das denn wirklich furchtbar neu?< (Christian Jacobs)


    ich gebe ihnen recht damit das daß sicher nicht furchtbar
    neu ist aber dennoch erschreckend; (wie ich finde)
    aber nur weil es schon altbekannt ist sozusagen &quot;Tradition&quot;
    soll nichts dagegen getan werden...?
    ich habe den Eindruck das es verpöhnt ist sich mit dem ganzheitlichen
    Wohl des Menschen zu befassen, oder es gar als Ziel
    der Medizinischen versorgung zu sehen....oder zumindest öffentlich darüber zu sprechen.




    Quote:
    >Ist das denn heute wirklich alles grundlegend anders?< (Christian Jacobs)


    Ich befürchte zum Teil JA! bzw es wird mit der Einführung der DRG`s sicher
    grundlegend anders werden nicht sofort aber vieleicht in 5 Jahren
    Wenn sich nichts ändert wofür sind die DRG&acute;s den dann notwendig?



    Quote:
    >Ist die Annahme gerechtfertigt, dass diejenigen, die unter den heutige Bedingungen
    gute und menschliche Dokters sind das in Zukunft nicht mehr sein werden,
    weil &quot;die DRGs kommen&quot;?< (Christian Jacobs)


    Ich hoffe sie werden es umso mehr sein und auch noch viel bewusster!
    Ich befürchte nur das die Aufstiegschancen für diese Menschen noch schwieriger werden!


    ich neige dazu Ihre Argumentation so zu verstehen; dah ja eh schon alles
    mehr schlecht als recht ist, wieso noch Gedanken machen ob es besser werden koennte ... besser wirds ja sowieso nicht.?


    Wie sie an meiner Begrüßung vieleicht gemerkt haben komme ich aus dem schönen Bayernland
    und ich gebe ihnen in vollem Umfang recht das dieses Haus &quot;wo alles noch Gold ist&quot; sicher nicht
    existiert und auch wahrscheinlich in Zukunft nicht existieren wird solange Gesundheitsfragen
    Geldfragen bleiben. (was sich nicht verhindern lässt)



    Zu Herrn B.Sommerhäuser:


    Ich danke Ihnen für Ihren umfangreichen und ehrlichen Beitrag.
    Ihr Beitrag hat mir etwas mehr Verständniss und Einsicht für die Notwendigkeit der DRG&acute;s vermittelt.


    Ich möchte noch Klahrstellen das ich nicht einfach mal gegen alles und jeden der mit DRG&acute;s zu tun hat wettern will, aber ich hab dennoch Bedenken ob sich dadurch tatsächlich Verbesserungen für den Patienten
    ergeben.
    Die Aufklährund die ich bisher erfahren habe ging vorwiegend in die Richtung daß die DRG&acute;s auf jeden Fall kommen und jeder sein bestmögliches dafür tun sollte daß sein Krankenhaus auch ja,
    (durch intensive Geldbringende Dokumentation) in den &quot;schwarzen Zahelen&quot; gehalten werden muss.
    &quot;Sonst biste deinen Job los.&quot; (Punkt und Basta)


    Ich bin offen und bereit meine Meinung auch zu ändern und wäre froh wenn meine Befürchtungen nicht eintreffen.


    mfG Tim Weber (Krankenpfleger)!:)


    [ Dieser Beitrag wurde von T_Weber am 28.02.2002 editiert. ]


    [ Dieser Beitrag wurde von T_Weber am 28.02.2002 editiert. ]

  • Schönen guten Tag allerseits! :)


    Ich freue mich immer über grundsätzliche Systemdiskussionen, die mal etwas Abwechslung zu den täglichen Einzelfalldiskussionen bieten. Deshalb möchte ich meinen Senf dazugeben.


    Zitat


    Original von T_Weber:
    Wird durch die Einfuehrung der G-DRG`s der Patient nicht (gezwungernermasen) kränker gemacht als er es vermutlich ist...?


    Wird ein Krankenhaus oder ein Arzt nicht danach bewertet wie er arbeitet sondern wie gut er geldbringende DRG`s in eine Diagnose packen kann?


    Verliert der MENSCH als (DRG)-Patient nicht an Prorität...wenn fuer das Krankenhaus nur noch die Geldbringende Diagnose (überlebens) wichtig ist...?


    Natürlich sind solche Bedenken gerechtfertigt und die Versuchung ist schon groß, noch eine Diagnose zu verschlüsseln, die kaum aufgefallen oder beachtenswert gewesen wäre, wenn sie nicht möglicherweise Konsequenzen auf den Erlös hätte.


    Die Versuchung ist auch groß, die Behandlung nur noch unter Erlösgesichtspunkten zu betrachten. Oft gerät dabei in Vergessenheit, dass es selbst unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten auch andere Kriterien gibt, als den einzelnen Erlös eines Produktes. Warum gäbe es sonst Sonderangebote im Handel?.


    Es zählen eben auch andere Dinge wie beispielsweise Kundenbindung: Die Niedergelassenen oder die Angehörigen sind unter Umständen nicht begeistert über ein Krankenhaus, das die oben beispielhaft genannte Oma aus Erlösgründen schon nach drei Tagen wieder auf die Straße setzt. Also Vorsicht: Den allzu erlösoptimierten Häusern wird es vielleicht bald an Kunden fehlen.


    Zum Glück bewerten Patienten und Niedergelassene die Krankenhäuser oft doch noch nach Kriterien wie Menschlichkeit, Freundlichkeit und Zuwendung. So kann ich die Oma vielleicht doch einen Tag länger behalten, wenn ich dafür von Ihrem Hausarzt deren Kinder und Enkel zur Gallen-OP überwiesen bekomme.


    Und außerdem gibt es ja doch noch medizinische Gesichtspunkte. Zugegeben, Ärzte und Medizin sind und waren schon immer sehr anpassungsfähig. Aber gerade diejenigen unter uns, die aus der Medizin (darunter zähle ich auch die Pflege) kommen und schon einmal selbst Menschen behandelt und versorgt haben, sollten nicht nur oekonomische Gesichtspunkte gegenüber den Medizinern, sondern auch und gerade medizinische Gesichtspunkte gegenüber den Oekonomen vertreten.


    So, dass war jetzt reichlich &quot;Senf&quot;.


    Schönen Tag und Feierabend noch, :drink:
    --
    Reinhard Schaffert


    Medizincontroller
    Facharzt für Chirurgie
    Kliniken des Wetteraukreises

  • Herr Schaffert, Herr Schaffert,


    Zitat


    Original von Reisch:
    ...
    Schönen Tag und Feierabend noch, :drink:
    ...


    Das widerspricht allerdings meiner oben aufgestellten These:


    Es lässt ja auch niemand - weder Pflege noch Ärzte - um 17:00 Uhr &quot;den Griffel fallen&quot;, nur weil Dienstschluss ist...


    :shock1: :D


    Schöne Grüße
    B. Sommerhäuser ;)


  • Sie haben mich erwischt!:shock2:


    Aber immerhin bin ich noch nicht weg.:roll:
    --
    Reinhard Schaffert


    Medizincontroller
    Facharzt für Chirurgie
    Kliniken des Wetteraukreises

  • 8) 8) 8) Lieber Herr Weber,


    zweifellos führt jedes neue System (ob jetzt Steuer- oder Gesundheits- oder Rentensystem...oder oder) zu Erweckung mafiöser Strukturen in ansonsten friedlichen und gänzlich unkriminellen Menschen. Darüber kann man sich ja mal habilitieren....


    Aber gerade der ganzheitlichen Patientensicht dienen die DRG&acute;s. Denn ein Patient, der bisher von einer Abteilung zur nächsten verlegt wurde, muss jetzt aus einem Guss behandlet und betreut werden. ich meine, jeder von uns kennt doch die üblichen Verlegungsquerelen (die patienten oft recht sprachlos über sich ergehen ließen). Und, um ehrlich zu sein: meine kollegen und kolleginnen vor Ort haben genug damit zu tun, die patienten so zu kodieren, wei sie auch erkrankt sind, da brauchen sie nicht &quot;erlösoptimiert&quot; zu kodieren. und wer sollte ihnen das auch noch beibringen, wo ich schon Schwierigkeiten habe, Ihnen die kodierregeln zu übermitteln (leider sind oft bei uns im haus, gerade in der Chirurgie, die Schwestern besser informiert als die Ärzte. Just gestern fragte mich eine Schwester, ob der Stationsarzt recht habe mit seiner Äußerung, bei der FP Hüfte müsse er nichts zusätzlich kodieren, FP sei FP. Da bekomme ich immer Heulkrämpfe!;( ;( ;( ;( )


    Jeden meiner Vorträge beende ich immer mit einer Folie, was der Sinn des Kodierens ist und dass Ärzte, Pflege und Funktionsdienste einfach ihre medizinisch sinnvollen Leistungen kodieren sollen, dann guckt der Ökonom, was es gekostet hat und dann zahlt die Kasse 2 jahre später die Durchschnittskosten aus Deutschland (mal ganz vereinfacht). Nur so hat das System Sinn und kann funktionieren.
    Und Gerechtigkeit wird es sowieso nie im Diesseits geben, aber vielleicht etwas weniger Ungerechtigkeit. (Und denkt immer an eines: &quot;Die Rache ist mein!&quot; spricht der MDK
    :besen: :besen: :besen: :besen: )


    Gruss
    Patricia
    P.S.: Meine Lieblingsfolie bei der Jammerei der Kollegen im Moment ist immer: &quot;Ich kann keinen zaun bauen, ich muss Kühe hüten!&quot; Ich weiß, ich bin eine alte :besen:
    --
    Patricia Klein

    Patricia Klein

  • Liebe Frau Klein


    Ich bin auch der Meinung, dass es schon schwer genug ist, den Ärzten die momentanen Kodierrichtlinien nahezubringen (dass auch chirurgische Patienten Nebendiagnosen haben und dass eine AVK meist nicht aus dem nichts entstanden ist. Wenn man einfach das Right-Coding beherzigt, kann man so falsch gar nicht liegen, die Relativgewichte werden sich dann auch (hoffentlich) entsprechend anpassen. Welcher Arzt kann denn auch noch die erlösoptimierte Kodierung machen, wenn sich hier die optimalen Erlöse ständig ändern. Damit hält man die Ärzte wirklich nur unnötig von ihrer eigentlichen Arbeit ab.


    Ich finde jedoch, dass Kodieren Teil des Studiums werden sollte (als Einführung, aber Pflicht), denn das muss man auch im AIP schon beherrschen. Und scharf gesagt: mit einer falschen Kodierung hat man schneller größere Fehler gemacht als mit einer suboptimalen Behandlung. Denn der menschliche Körper hält viel aus, das Abrechnungssystem nicht.


    In Spannung auf die Bundesratsentscheidung von morgen,
    viele Grüße


    C.Müggenburg, Marienhospital Kevelaer



    :rotate:
    --
    C. Mueggenburg

    C. Mueggenburg

  • Hallo Frau Müggenburg

    Zitat


    Original von CMueggenburg:
    ...
    Und scharf gesagt: mit einer falschen Kodierung hat man schneller größere Fehler gemacht als mit einer suboptimalen Behandlung. Denn der menschliche Körper hält viel aus, das Abrechnungssystem nicht.
    ...


    Hmm, das hat schon die Schärfe von mexikanischer Chili-Paste, würde ich meinen. (Grenzwert erreicht).
    Gruß
    B. Sommerhäuser




    [ Dieser Beitrag wurde von Admin am 28.02.2002 editiert. ]

  • Guten Morgen,


    zu Frau Müggenburg,:shock1:


    Quote
    Und scharf gesagt: mit einer falschen Kodierung hat man schneller größere Fehler gemacht als mit einer suboptimalen Behandlung. Denn der menschliche Körper hält viel aus, das Abrechnungssystem nicht.


    --> Frei übersetzt, mit einem Schuss schwarzen Humor, bedeutet das wohl:
    mit einer falschen Kodierung hat man schneller größere Fehler gemacht als mit einer suboptimalen Behandlung. Denn der menschliche Körper stirbt sowieso, das Abrechnungssystem nicht.I)


    aus ihrem Profil kann ich vermuten das sie Ärztin sind oder waren oder sein werden ... und ich finde es erschreckend das sie einen Fehler auf dem Papier für gravierender bewerten als ein Fehler an dem Menschen.


    Aber ihre Aussage bestätigt mich in meinen Befürchtungen zumindest teilweise... Ich hoffe daß dies ein Einzelfall bleibt.


    mfG Tim Weber (nur ein kleiner Krankenpfleger):dance2:

  • Zitat


    Original von CMueggenburg:
    Welcher Arzt kann denn auch noch die erlösoptimierte Kodierung machen, wenn sich hier die optimalen Erlöse ständig ändern. Damit hält man die Ärzte wirklich nur unnötig von ihrer eigentlichen Arbeit ab.


    Guten Morgen zusammen!
    Liebe Frau Kollegin Mueggenburg!


    Ich muss Ihnen leider widersprechen (oder ich habe Ihr Statement nicht richtig verstanden):
    Es geht nicht um das &quot;Erlös-optimierende&quot; kodieren, sondern um - wie Sie es ja auch selbst formulieren - um ein &quot;Right-Coding&quot;.


    Niemand sollte das System unter &quot;Erlös-optimierend&quot; verstehen und sein Kodierverhalten so gestalten.
    Ich muss meine Leute, die z.T. auch solche Motivationen zeigen, auch stark bremsen, obwohl ich in meinen Schulungen immer wieder darauf hinweise, dass es um ein richtiges Kodieren geht. &quot;Richtig&quot; kodieren meint: die Erkrankungen eines Patienten (und den Prozeduren) mittels Kodes zu beschreiben und dabei die Kodierrichtlinien zu beachten.


    Mit freundlichen Grüßen
    Riklu
    Soest: Bewölkt, kühl und regnerisch.



    :drink:

    Riklu
    Hünfeld, Rhön
    Helios-St.Elisabeth-Klinik