DRG-basierte Abteilungsbudgets

  • Liebes Forum,


    war leider nicht in Berlin bei der Casemixkonferenz (den Stimmen im Forum zufolge muss sich dieses "leider" ja anschinend auf Berlin und nicht auf die Konferenz beziehen), daher DANKE, dass die interessanteren Punkte mit einer Verzögerung von nur wenigen Millisekunden bei den Neuigkeiten zu finden sind.
    Mit dem Konzept der DRG-basierten Abteilungsbudgets wie von Herrn Sommerhäuser vorgestellt hab ich aber ein paar Verständnisschwierigkeiten:


    Ich verstehe das so, dass hier verlegte Fälle ohne Hinterlegung der echten Kosten (z.B. KoTräRech) intern budgetiert werden sollen.
    Dazu wird der Abteilungs-CMI herangezogen, um über den darin repräsentierten mittleren Fallaufwand angemessene Anteile des DRG-Gesamterlöses den behandelnden Abteilungen zuweisen zu können.


    Wie vermeide ich hier einen Zirkelbezug bei der Ermittlung des Abteilungs-CMI, insbesondere bei Abteilungen, die einen hohen Anteil verlegter Patienten aufweisen (Intensivstationen, Geriatrie etc)?
    Ermittle ich einen CMI nur für die ausschliesslich von einer Abteilung behandelten - also nicht verlegten - Fälle (für ICUs absurd, oder?), oder hab ich da was nicht begriffen?


    fragt sich
    mit freundlichen Grüßen


    Christian Jacobs