Geburtshilfe

  • Hat jemand eine Idee zur Kodierung der Tokolyse?
    Und zweite Frage: wie behandelt man das Problem, dass für die entsprechende FP der Kode z38.- als Hauptdiagnose erforderlich ist, dieser kindliche (!) Kode aber bei der Mutter in eine Fehler-DRG führt?

  • Hallo,


    Sie müssen sicherstellen das ihre Kranknehaussoftware einen eigenen Fall für das Neugeborene anlegt. Dieser muß dann diesen Code als Hauptdiagnose erhalten.
    Sollten Sie aber (wie in den meisten Häusern) alle Diagnosen zunächst der Mutter zuordnen, müssen für die Benchmarks dann die Diagnosen gesplittet werden, d.h. Ihr entladeprogramm sollte bei auffinden z.B. des Z38_Codes diesen von der Mutter zum Neugeborenen übertragen.


    Künftig sind Sie aber gezwungen diese Codes beim Neugeborenen zusammen mit dem Geburtsgewicht zu erfassen und auch nach §301 an die Kassen zu melden.



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    Thomas Lückert
    Medizincontrolling
    Johanniter-Krankenhaus im Fläming

    Thomas Lückert
    Stabsstelle Medizincontrolling
    Unfallkrankenhaus Berlin

  • Zitat


    Original von Tamino:
    Hat jemand eine Idee zur Kodierung der Tokolyse?


    Jedenfalls keine, die Sie glücklich machen wird.
    Ihnen bleibt eigentlich nur die Nennung der O47.0 (drohende vorzeitige Wehen), einen eigenen Prozedurenschlüssel gibt es nicht. Als HD eingesetzt landen Sie dann in der O64Z Senkwehen mit einem RG um die 0,4.


    Schauen Sie auch mal unter: Vorzeitige Wehen



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    D. D. Selter
    Arzt, Med. Cont. BGU-Murnau

    Mit freundlichen Grüßen

    D. D. Selter

    Ärztlicher Leiter Medizincontrolling

    Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau