Plausibilitätskontrollen???

  • Hallo Jörg

    Zitat


    Original von Joerg-Gust:
    ...
    ( eine Möglichkeit - von Herrn Sommerhäuser vorgeschlagen - war eine Umstrickung der DKR-Database. An die Admin: ist dies in dem Umfang überhaupt möglich ?)
    ...


    Es ist möglich, die Frage ist nur, ob es sinnvoll darstelbar ist. Ich arbeite daran. Wie gesagt, kann etwas dauern.
    Gruss
    B. Sommerhäuser

  • Hallo Burkhardt !


    Danke !


    :dance1:


    MfG
    --
    Jörg Gust
    (Med. Controller Marien-Hospital Witten)

    Jörg Gust
    (orth. Assistenzarzt, Ex-Med.Controller)

  • Hallo Burkhardt !


    Danke !


    Kann man Dir dabei helfen ?


    :dance1:


    MfG




    --
    Jörg Gust
    (Med. Controller Marien-Hospital Witten)

    Jörg Gust
    (orth. Assistenzarzt, Ex-Med.Controller)

  • Letzter Beitrag um VIER UHR SECHS ??? :shock1:
    --
    Jan Haberkorn
    Arzt/Medizincontroller
    St. Elisabeth-Krankenhaus Köln

    Jan Haberkorn
    Internist/Medizincontroller
    St. Elisabeth-Krankenhaus Köln

  • Hallo !
    Hatte chirurgischen Dienst und habe auf eine Patientin vom Röntgen gewartet. Leerlauf muß man doch sinnvoll nutzten !:rotate:


    MfG
    --
    Jörg Gust
    (Med. Controller Marien-Hospital Witten)

    Jörg Gust
    (orth. Assistenzarzt, Ex-Med.Controller)

  • Hallo zusammen !
    Um den enthusiastischen Regelerstellen nicht den Wind aus den Segeln zu nehmen, könnten wir auch eine offline-Sammlung starten. Herr Sommerhäuser braucht noch Zeit, um eine Database hier im Forum zu integrieren. Daher folgender Vorschlag: In einer Access-Datenbank kann jeder Regeln eingeben und die Herrn Sommerhäuser schicken. Dieser hat sich bereit erklärt alle Datensätze in eine gemeinsame zu fassen und in den Downloadbereich zu stellen. Ich habe daher einfach mal ein Grunddatenbank zusammen gestellt und 2 Regeln aus ICD (Kreuz/Stern) und den DRK (101a HIV) da nochmals eingetragen, weil ich der Meinung bin, diese auch mittels Programm umsetzten zu können.
    Diese Grunddatenbank stelle ich zur Diskussion - über die Felderdefinition kann man per se noch etwas diskutieren. Wer mit machen will, sollte sich also diese 2 Regeln mal anschauen und mal seine Meinung loslassen und ggf. neue aufstellen und Herrn Sommerhäuser zumailen. Wenn wirklich Interesse besteht könnte man auch noch entsprechende Formular und Berichte kurzerstellen, damit es leichter geht.
    Natürlich gilt es nicht nur die offiziellen Werke umzusetzten, sondern auch Tatsachen, die sich aus medizinischen Überlegungen ergeben können (z.B. 2 Monate Intensiv mit nur 3 Nebendiagnosen oder so)


    Laßet das fröhliche Sammeln beginnen !!
    :dance1:


    MfG
    --
    Jörg Gust
    (Med. Controller Marien-Hospital Witten)

    Jörg Gust
    (orth. Assistenzarzt, Ex-Med.Controller)

  • Glück Auf Groupies, Hallo Herr Gust


    ich habe da mal wieder so eine "offtopic" Frage.


    Angenommen es gelingt eine weitgehende Plausibilitäts-Kontrolle (automatisch) und ich habe Erfolg mit meinem "Brute-Force-Grouper" (Der nimmt alle Diagnosen und alle Prozeduren und wirft die beste DRG aus allen möglichen Kombinationen aus. --- Es funktioniert real bereit mit dem IMC Datensatz "Standard". Analysezeit pro Fall unter 30 Sekunden! GIGAHERZ sei Dank. ;-) )


    WAS wird dann aus uns armen MedCO's. Das erlössteigernde Fachwissen lässt sich nicht mehr vermarkten. Schulung der Mitarbeiter kann bedarfsgerecht auch durch Externe erfolgen. Das Hamsterrad läuft, da ja alle mit den gleichen Waffen antreten. Usw. Usw.


    Ist dies wirklich unsere Vision?
    Nicht das wir uns falsch verstehen. Ich bin bereits dabei ihre Plausi-Datenbank lokal zu bestücken, aber die Frage nach dem Reiseziel sollte wohl erlaubt sein.


    PS.: Wann setze ich den BFG ein? -- Natürlich erst nach der Budgetneutralität!


    Gelsenkirchen, trocken, lauwarm




    --
    Michael Kilian
    Med. Informations-u. Qualitätsmanagement
    Evangelische Kliniken Gelsenkirchen

    Michael Kilian

  • Guten Morgen Herr Kilian !
    Zum Teil bin ich durch meinen Besuch bei Ihnen inspiriert worden:smile: . Auch wenn es schon etwas her ist, hatte ich diese Idee schon entsprechend im Kopf.


    Ich glaube nicht, dass wir mit uns das Wasser abgraben. Die Plausiregeln können zunächst doch nur bestimmte Grobfehler filtern oder auf bestimmte Fallkonstellationen aufmerksam machen, die aber doch mit medizinischem "Frontalhirn"-Wissen überprüfert werden müssen. Auch ein perfektes "best group" bedeudet doch, dass es entsprechend geprüft werden muss/sollte (Akte usw.). Der Schulungsbedarf könnte sich etwas verringern, aber zum einen kommen immer neue Kollegen, zum anderen gibt es Dinge, die wir (zumindest in den nächsten Jahrzehnten) nicht per PC lösen können (z.B. Def. HD muss doch noch von Menschenhirn erstellt werden - oder ?).
    Außerdem gibt es ständig neue Veränderungen (neue DKR, ICPM, Gesetzte).


    Ich würde mir wünschen, dass diese Projekte dazu dienen, dass der Med.Controller morgens ins Büro kommt und dann im Drucker entsprechende Berichte vorfindet und damit sofort einsteigen kann.
    Die eingesparte Arbeit läßt sich prima in andere Projekte (QM) investieren.


    Wie sehen, dass die anderen ?


    Gibt es noch Kommentare zur Datenbank und Sammlung ?



    --
    Jörg Gust
    (Med. Controller Marien-Hospital Witten)

    Jörg Gust
    (orth. Assistenzarzt, Ex-Med.Controller)




  • Hallo Herr Kilian,
    hallo Forum,



    1. Medizincontroller haben ein sein breites Tätigkeitsfeld, dass selbst eine Entlastung bei der Arbeit der Sicherung der Datenqualität, Gruppierung etc. sie nicht arbeitslos macht.



    2. Eine Software kann immer nur eine Unterstützung sein. Was die Krankenhäuser brauchen, ist ein „menschlicher Grouper“, d.h. ein Arzt mit klinischer Erfahrung, der aus den Diagnosen, Alter, Liegezeit, Aufenthalt auf der Intensivstation, Medikation etc. sofort erkennt welche Diagnosen plausibel sind, welche Diagnosen fehlen und der die häufigen Diagnosen und das Spektrum im eigenen Krankenhaus kennt.


    Dies kann nie ein Software Programm „best-group“, „bfg“ oder ein Programm mit ähnlicher Bezeichnung übernehmen. Dies Programme haben alle die Philosophie „one size fits it all“ und täuschen eine trügerische Sicherheit vor.


    Was wir brauchen, sind Ärzte, die der amerikanische Management-Theoretiker Peter Drucker als Wissensarbeiter bezeichnet. Das Kennzeichen dieser Menschen ist, dass sie ihr Wissen im Kopf haben! (Der Computer und die software sind Hilfsmittel).
    Das ist der Unterschied zu den Zeiten von Karl Marx, als die Produktionsmittel in den Händen der Arbeitergeber waren. Heute in der Wissensgesellschaft kommt es entscheidend auf die Wissensarbeiter an. Sie sind unabhängig, sie haben ihr Wissen im Kopf und sie können es überall mitnehmen...
    Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sind sie unverzichtbar.


    Best group und ähnliche Spielereien mögen ja ganz nett sein, da es alle machen, wird es letztendlich ein Nullsummenspiel. Es kommt auf mehr an!!


    3. Sich in die Hände von externen Beratern zu geben, mag jeder selbst entscheiden. Berater sind nicht haftende Dienstleister, die oft alles besser wissen, ohne je gezeigt zu haben, daß sie es besser können. Viele der Bankrotteure in der freien Wirtschaft hatten externe Berater...



    Schöne Grüße


    Eberhard Rembs
    Bochum

  • Nach meinen Erfahrungen (wir gruppieren praktisch alle Fälle bei Entlassung) ist der Prozentsatz der Fälle sehr gering, bei denen WIRKLICH mehrere Diagnosen im Einklang mit den KR als Hauptdiagnosen in Frage kommen UND sich verschiedene FP ergeben.


    Sich die verschiedenen Kombinationen mit resultierenden Relativgewichten anzeigen zu lassen ist ganz nett, aber ich würde mir NIE die Festlegung der HD von einem egal wie fortschrittlichen Programm abnehmen lassen!!!


    Arbeitslos? :no:
    --
    Jan Haberkorn
    Arzt/Medizincontroller
    St. Elisabeth-Krankenhaus Köln

    Jan Haberkorn
    Internist/Medizincontroller
    St. Elisabeth-Krankenhaus Köln

  • Glück Auf Groupies


    schaut euch mal die Abstrakts zur diesjährigen Jahrestagung der GMDS an. Dort findet ihr einen Vortrag zur "Semantischen Kodierung", will heissen aus Umganssprache, Umgangstext wird eine sinnhafte und richtige Kodierung. Diese Sache ist zwar in Entwicklung aber.....


    Ein solches funktionierendes Programm würde zwei Kriterien erfüllen:
    1. Deckungsgleichheit von med. Dokumentation und Leistungskodierung
    2. deutliche Verbesserung der Mensch - Kodier Schnittstelle


    Da alle weiteren Parameter eines DRG SYSTEM bereits als Algorhythmus vorliegen ist ein "Best Way Grouping" möglich.
    Das eine 100 prozentige Genauigkeit nicht zu erreichen ist steht ausser Frage.


    Umbruch und Erneuerung bedürfen des "Wissenarbeiters" jedoch sind wir auch noch nicht so weit von Macchiavelli entfernt, als das der Fürst seine Söldner nicht im Auge behalten müsste.


    Ich bin gespannt wann sich die ersten von euch nicht mehr nur MedCo oder QMB nennen sondern es den realen Bereich "Medizinische Organisationsentwicklung" gibt. PS. Kollege Eckhard kommt der Sach e mit der Bezeichnung "Kernkompetenz" wohl schon nahe.


    Gelsenkirchen sonnig, warm


    --
    Michael Kilian
    Med. Informations-u. Qualitätsmanagement
    Evangelische Kliniken Gelsenkirchen

    Michael Kilian



  • Hallo Herr Kilian,
    viele gute Hinweise, danke!
    Nur eine Ergänzung: Kompetenz ist wichtig, aber dahinter müssen halt die Wissensarbeiter und Taten stehen.
    Es zählen Daten und Taten.
    Nur das Etikett "Kompetenzteam" reicht eben nicht...



    schöne Grüße


    Eberhard Rembs