100 Euro / 300 Euro

  • Sofern die Zwischenberichte über den MDK im Rahmen § 275 angefordert wurden können Sie die Pauschale abrerechnen.


    Unter der Voraussetzung, dass die bisherige Verweildauer seitens des Gutachters bestätigt wird. Sollte bei einem "Endlosfall" mehrfach eine Prüfung über den MDK erfolgen, können Sie die Pauschale auch mehrfach berechnen.


    Anders sieht es aus, wenn es sich im Rahmen eines Verlängerungsantrages um einen Zwischen-Verlaufsbericht zur Verlängerungsbegründung (erhalten wir in Nordrhein gemäß Landesvertrag) gibt es keine AWP.

    Viele Grüße und einen entspannten Resttag vom
    Rheinkilometer 660

  • Moin,


    das ja man schön. Das ist ein Stein bei der Abwehr der von der Beklagten Seite inszenierten vielgestaltigen Abwehrschlacht gegen die 300 Euro.
    Das ist auch ein erster Schritt in Richtung Diskussion über die 112er Kurzberichte in NRW.


    Die Vermengung der Fristen wird hier leider nicht diskutiert. Das Mittel der 112er KB wird inflationär eingesetzt. Die dort vond er Kasse gesetzte First ist nirgends gesetzlich verankert. Dei Bahauptung, deise Setze dei Frist des 275 ausser Kraft, ist m.E. unsinnig, aber noch nirgends klargestellt.


    Nun hat man die auch noch "erwischt", dass sie das intern natürlich schon vorab dem SMD vorlegen, nur die Anfrage des SMD unterbleibt.


    Gegen dieses gesamte Treiben ist kein Mittel gewachsen. Schade, dass das Gericht nichts grundsätzlicheres zu dem Unsinn der 112er KB geäußert hat.


    Gruß


    merguet

  • Hallo,
    ist denn das Prüfverfahren abgeschlossen? Habe ich jetzt so nicht entnehmen können. Oder habe ich was übersehen?

    Herzliche Grüsse aus Mittelfranken
    E. Horndasch

  • Hallo zusammen,


    ich habe folgende Frage:


    Bei einem Fall der durch den MDK geprüft wurde steht als Fragestellung:
    Kodierprüfung: Hauptdiagnose, Basis-DRG-Änderung


    Der MDK hat eine komplette Kodierprüfung durchgeführt. Die HD wurde bestätigt, allerdings wurde Nebendiagnosen dazukodiert bzw. andere gestrichen da diese lt. MDK nicht behandelt wurden.
    Die Basis-DRG hat sich hierdurch nicht geändert.


    Daraufhin hatten wir 300 Euro Aufwandspauschale in Rechnung stellt.


    Die Kasse ist der Meinung, dass uns die Aufwandspauschale nicht zustünde, da wir falsche Daten übermittelt hätten.


    Unserer Auffassung nach hat der MDK eigenmächtig den Gutachtenauftrag erweitert.
    Da lt. Anfrage nur die HD mit der Frage der Basis-DRG-Änderung beauftragt war.
    Die Kasse bezieht sich in ihrem Schreiben auf die ND wegen angeblich falscher/fehlerhafter Datenübermittlung.


    Wie seht ihr das? Gibt es eine Definition für den Begriff „Basis-DRG-Änderung“?


    MfG

    Viele Grüßen


    MissB

  • Guten Abend,


    SIe haben das Glück, dass der GA-Auftrag unspezifisch war. Sofern Sie den Auftrag kennen, fällt es Ihnen leichter, den Fall vor dem SG zu gewinnen. Erste Erfolge für die KH gibt es dazu schon, ist hier im Forum auch zu finden.
    Schwieriger wird der Fall, wenn Sie den ursprünglichen Auftrag nicht kennen und wenn z.B. tatsächlich nachvollziehbar ist, dass die fehlenden Diagnosen ein Prüfanlass ergaben (aktueller Fall bei uns: Prüfung wegen Fehlbelegung, Klinik hatte ein akutes Nierenversagen nicht angegeben). In einem derartigen Fall kann man sogar aus KH Sicht begreifen, dass bei korrekter Kodierung nicht geprüft worden wäre. Das wir andererseits oft behauptet werden und muss in jedem Einzelfall inhaltlich bewertet werden.


    Die pauschale Ablehnung der KTR aus derartigen Gründen ist fadenscheinig und sollte nicht hingenommen werden.


    Gruß


    merguet

  • Hallo,
    jetzt steht auch die Frage nach der AWP bei alleiniger Reduktion des Investzuschalges auf dem Termin.
    Wir hoffen auf Klarstellung.


    Terminvorschau BSG

    Gruß


    MiChu ;)
    Sei nicht unglücklich vor der Zeit, denn was dich, als dir drohend, in Angst versetzt, wird vielleicht nie kommen. (Seneca)