Kostenträgerrechnung, wer steigt 2003 ein ?

  • Guten Tag, liebe Kollegen,


    die meisten von uns haben sicherlich durch verschiedene Auswertungen bereits Zahlen vorliegen, wie sich ihr Erlösspektrum unter AR-DRG-Gesichtspunkten zukünftig gestalten könnte.
    Wir nehmen beispielsweise an der 3M AR-DRG-Auswertungen teil.
    Nun haben wir da interessante und für einige ABteilungen möglicherweise schädlichen Erlösdaten. Diese sind aber letztendlich ohne Kenntnis der Kosten nur wenig aussagekräftig.
    Wer von ihnen hat schon eingehende Erfahrungen mit Kostenträgerrechnungen im Krankenhaus sammeln können ?
    Haben sie jemand extern beauftragt ?
    Haben sie sich zunächst mal die häufigsten (TOP 20) und/oder die ökonomisch stärksten Fallgruppen vorgenommen ?
    Ich sehe nämlich schon die Abteilungs- und Verteilungskämpfe kommen, wo jeder schaut, was er erwirtschaftet (Erlöse) ohne aber zu wissen, ob das, was er tut, überhaupt dem Hause (unter wirtschaftlichem Gesichtspunkt)nutzt.
    Also, ich wäre ihnen dankbar, wenn sie mir durch ihre Erfahrungen weiterhelfen könnten.


    Zum schon andernorts diskutierten Thema: wer von ihenn steigt 2003 in die DRG-Welt ein ?
    Mal abgesehen von der Blockademöglichkeit des Optionsmodells durch die Spitzenverbände der Kassen, wie vorgestern durch Herrn Leber zu vernehmen war (denn die Kasssen müssten ja dann 2003 sowohl DRG-Daten als auch "historische Pflegesatzdaten" aus unterschiedl. Kliniken bewältigen), wer profitiert vom Früheinstieg und gibt es überhaupt Verlierer ?
    Man hört ja derzeit fast nur positive Stimmen zum optionalen Früheinstieg.


    Vielen Dank für ihre Antworten (tut mir leid, dass der Text nun wieder so lang geworden ist).


    Mit freundlichem Gruß
    Jörg Noetzel
    Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart
    Medizincontrolling

    FA für Chirurgie, Leiter Medizincontrolling, Klinikum Stuttgart, Vorstand DGfM