Beiträge von ida78

    Vielen Dank für Ihre Antworten,



    die Patientin ist Z.n. subcutaner Mastektomie mit Rekonstruktion über Silikonprothese.


    Es ist zum einen so, dass es sich um einen 2015er Fall handelt und damit die Gunst der Krankenkasse Widersprüche zuzulassen, enorm gefragt ist - wenngleich das Widerspruchsverfahren noch nie wirklich geregelt war.
    Und das andere Problemchen ist, dass wir bereits einen Widerspruch geschrieben haben, der Erstgutachter aber auch der Zweitgutachter ist und seine Meinung nicht geändert hat.


    Ich danke Ihnen - manchmal zweifelt man ja und da ist es wirklich hilfreich zu erkennen, dass wir nicht allein sind, mit unserer Einschätzung.


    Mein nächster Versuch:
    5-889.0 [Andere Operationen an der Mamma: Entfernung einer Mammaprothese]
    5-886.60 [Andere plastische Rekonstruktion der Mamma: Sekundäre Rekonstruktion mit Alloprothese, subcutan, subcutan]

    Liebes Forum,


    es häuft sich bei uns, dass die Kodierung der J12.1 [Pneumonie durch Respiratory-Syncytial-Viren] ohne belegenden Rö-Thorax-Befund abgelehnt wird. Stattdessen wird die J20.5 [Akute Bronchitis durch Respiratory-Syncytial-Viren] vorgeschlagen.


    Frage:
    Wie reagiert Ihr MDK? Wird ein Röntgen - Thorax zur Diagnosesicherung gefordert, wenngleich die Klinik eindeutig eine Pneumonie und nicht eine Bronchitis ausweist?


    Wir fügen regelmäßig an, dass eine Röntgenaufnahme der Lunge bei einer unkomplizierten Pneumonie durchaus aus strahlenhygienischen Gründen unterbleiben kann (lt. Leitlinie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin: Rö-Thorax gegebenenfalls, nicht obligatorisch!)


    Interessiert hat es bislang keinen Gutachter!


    Wie ist Ihre Erfahrung und wie reagieren Sie auf solche Streichungen?


    Liebe Grüße und vielen Dank

    Liebes Forum,


    ich möchte hier ergänzend zur Diagnosewahl, die Wahl der Prozedur zur Diskussion stellen und hoffe sehr, dass Sie mir helfen können.


    Folgende Konstellation:
    Es findet sich eine Infektion an der Mamma bei Zustand nach Implantateinlage. OP Indikation besteht.
    In der folgenden OP erfolgt die Explantation der Prothese, Prothesenlager, sowie Prothese werden akribisch gereinigt und die selbe Prothese wird wieder eingelegt.


    Frage:
    Ist der OPS 5-889.40 [Andere Operation an der Mamma: Wechsel einer Mammaprothese: Ohne gewebeverstärkendes Material] für diese Prozedur zulässig?
    Es wurde die selbe Prothese benutzt und nun stürzt sich der MDK natürlich auf den Begriff "Wechsel" und schlägt stattdessen den OPS 5-892.0a [Andere Inzision an Haut und Unterhaut: Ohne weitere Maßnahmen: Brustwand und Rücken] vor.


    Wie kodieren Sie solche Konstellationen?
    Sollte man lediglich die 5-889.0 [Andere Operationen an der Mamma: Entfernung einer Mammaprothese] nutzen?


    Ich danke Ihnen!
    Gruß

    Liebes Forum,


    ich suche Informationen zur Abrechnung des ZE145.* im Falle einer Fallzusammenlegung.


    Im PKMS Bereich ist es geregelt - die Punkte werden addiert und 1 ZE wird abgerechnet. Aber wie ist das bei der palliativen Komplexbehandlung?


    Wir haben 2 ZE abgerechnet - nun kam allerdings die Frage der Krankenkasse, zwecks "Doppelkodierung".


    Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Gibt es niedergeschriebene Regeln, FAQs, etc.?


    Ich danke Ihnen!

    Hallo zusammen,


    ich möchte dieses Thema wiederbeleben und Sie fragen, wie sie den Hinweistext unter dem OPS 8-52 Strahlentherapie deuten und verstehen. Hier steht geschrieben:


    Jede Fraktion ist einzeln zu kodieren. Eine Fraktion umfasst alle Einstellungen und Bestrahlungsfelder für die Bestrahlung eines Zielvolumens. Ein Zielvolumen ist das Körpervolumen, welches ohne Patientenumlagerung oder Tischverschiebung über zweckmäßige Feldanordnungen erfasst und mit einer festgelegten Dosis nach einem bestimmten Dosiszeitmuster bestrahlt werden kann.


    Angenommen ich habe einen Patienten, bei dem täglich 2 Fraktionen, in unterschiedlichen Dosen bestrahlt werden. Deute ich es richtig, dass ich beide Fraktionen abrechnen kann, auch wenn keine Patientenumlagerung oder Tischverschiebung erfasst wurde? Oder bedeutet es, dass zwischen den einzeln abgerechneten Fraktionen eine Umlagerung stattfinden muss?


    Wie verstehen Sie diesen OPS?


    Ich freue mich über Antworten! :)

    Hallo zusammen,


    ich würde gern das Thema erneut beleben.


    Wiedereinmal geht es darum, wann eine sectio sekundär, wann primär ist. Ich stehe vor folgendem Problem:


    Eine Patientin wurde aufgrund einer schweren Präeklampsie vorzeitig "sectioniert". Die behandelnden Ärzte haben eine primäre Sectio vorerst verschlüsselt und dokumentiert. Nun habe ich nach Durchsicht der Akten und hinzuziehen der DKR eine Korrektur vorgenommen und eine sekundäre Sectio kodiert. Dieser Fall wurde geprüft und der MDK stimmt für eine Änderung der primären-sectio-Prozedur, mit der Begründung, dass die Krankenhausärzte in den überlieferten Unterlagen eine "primäre sectio" beschrieben haben. Allerdings war meinen ärztlichen Kollegen bis dato unklar, dass eine sectio bei Präeklampsie (als Notfallsituation) als sekundär verschlüsselt wird. Kann sich jetzt der MDK auf die Dokumentation der Ärzte berufen, ohne dass ich eine Chance habe?


    Stand jemand schon einmal vor diesem "Problem"? Und falls ja: Wie kann man dagegen argumentieren?


    Ich freue mich über eine Antwort!


    Gruß


    Ida

    Hallo zusammen,


    auch ich habe meine Probleme mit der Endometriumablation und der Akzeptanz des MDK. Habe hier ein Gutachten zur Hand, das besagt, dass die 5-681.50 ambulant zu erbringen ist, wenngleich diese Prozedur unter Kategorie 2 im AOP Katalog aufgelistet steht.


    Mit welcher Argumetation kann ich dem Gutachter begegnen? Reicht der Verweis auf die Kategorie 2?


    Hat jemand Erfahrung zu dem Thema? Ich freue mich über Antworten.


    Vielen Dank!

    Hallo zusammen,


    ich hoffe, dass ich hier Hilfe finde...


    Zu meinem "Problem":


    Es handelt sich um eine Schwangere in der 21+5 SSW, die z.A. HELLP stationär aufgenommen wurde. Nach 5 Tagen Diagnostik verschlechterte sich der Zustand (Placentainsuffizienz, Oligohydramnion, SGA, Thrombozytopenie) und es wurde eine sek. Sectio durchgeführt.


    Resultat: die Geburt es Kindes, das keine Lebenszeichen zeigte und weniger als 500 g wog.


    Nun habe ich Schwierigkeiten bei der Wahl der HD, nichtzuletzt wegen der Tatsache, dass eine sek. Sectio durchgeführt und verschlüsselt wurde, was bedeutet, dass nach einem Resultat der Entbindung gefragt wird. Nach den DKR handelt es sich hierbei allerdings um eine Fehlgeburt.


    Das heißt also vereinfacht:


    Nehme ich die Z37.1 für Totgeburt heraus, gibt es eine Plausibilitätsfrage.


    Wie würden Sie diesen Fall kodieren?