Beiträge von V-Rudolph

    :) hallo Susanne,


    ambulante Handlungen können m.E. nicht kodiert werden. Im Falle der Retransfusion ist m.E. die 8-803 = Gewinnung und Transfusion von Eigenblut zu verschlüsseln.


    Gruß V. Rudolph

    ?( Liebe Kodiergemeinde,


    folgender Fall ist zu kodieren: Ein Pat. kommt mit stärksten Schmerzen im re. Bein zur Aufnahme. Nach entsprechenden Untersuchungen findet sich ein - bisher unbekanntes - metastasiertes Bronchialca. mit Hirn-, Leber- und Knochenmetastasen. Eine große Metastase führte zu den Schmerzen. Das Femur wurden operiert: 1. Tu-entfernung zur Histologie 2. Verbundostheosynthese bei path. Fraktur. Bei HD Bronchialca., was m.E. korrekt ist, lande ich in einer Fehler-DRG V64Z. Wenn die pathologische Femurfraktur zur HD wird kommt eine wesentlich besser dotierte Eingruppierung heraus. Bitte um Erleuchtung, wenn möhlich.


    Gruß Volker Rudolph

    :3 Vielen Dank für die Tipps. Trotzdem möchte ich noch mal rückfragen. Die T 81.3 habe ich bisher nur für die Wundruptur - oder auch Platzbauch - verwandt. Das habe ich so der Codebeschreibung entnommen. Unser Diacos Suchprogramm gibt mir für die Anastomoseninsuffizienz die T88.8.


    Gruß V.Rudolph

    Hallo liebe Kodierer!


    Folgendes Problem: nach OP eines Kolon Ca kommt es zu einer Nahtinsuffizien mit Peritonitis, intraabdominellen Abszess. Nach einer Revisions-OP zusätzlich zu einer Darmfistel. Unser Suchsystem bietet mir bei der Verschlüsselung der Komplikationen Codes aus dem "K"-Kapitel an K91.8 für die Anastomoseninsuffiziens, K65.9 für die Peritonitis und K63.2 für dei Darmfistel. Meiner Ansicht nach müssen doch hier Codes aus dem "T"-Kapitel zur Anwendung kommen. T81.4 für post-OPinfekt und T88.8 für die Anastomoseninsuffizienz scheinen mir in der Beschreibung nicht exakt genug. Für die Darmfistel finde ich gar keinen Code im "T"-Kapitel.
    Hat jemand helfende Vorschläge?


    Gruß V.Rudolph
    Bad Honnef:angry:

    Hallo,


    Die Abdomino-perineale Resektion ist eindeutig mit 5-485.01 (oder-.21) zu verschlüsseln. Somit SE 12.08. Den Tipp aus Halle, hier sei auch die 5-455.01 und SE 12.06 legitim halte ich für falsch.


    Gruß V.Rudolph

    Hallo Kodierer,


    wie dokumentiert Ihr eine postoperative, tranfusionswürdeige Anämie, z.B. nach TEP? T81.4 erscheint mir unpassend, da es sich nicht um eine Komplikation handelt, sondern Indikations- bzw. OP-bedingt ist. D64.9 wird vom Suchprogramm angeboten, ist m.E. ebenfalls unpassend, weil --.9 nicht näher bezeichnet bedeutet. Meine Idee ist die D62. Da ich damit aber auch nicht glücklich bin frage ich: hat jemand eine Idee zur Verschlüsselung.


    V.Rudolph
    Chirurg Bad Honnef