Beiträge von Andreas_Sander

    Hallo aus Duisburg,


    ich kann nur dringend davon abraten, zwei Fälle draus zu machen. Optionshäuser haben derzeit schon genug zu tun, mit den Kassen zu streiten, ob es sich um eine Komplikation innerhalb der GVD handelt oder nicht. Wenn man die Chance hat, einen Fall zu stricken: just do it.
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    Dr. med. Andreas Sander
    Stabsstelle MedCo/QM
    Evangelisches und Johanniter Klinikum DU/DIN/OB gGmbH

    Sehr geehrter Herr Harder,


    abgerechnet wird ein Überlieger aus 2002 nach Bundespflegesatzverordnung, nur wer tatsächlich ein echter 2003'er ist, ist auch als Patient im goldenen DRG-Zeitalter angekommen.
    Wie Sie die Abgrenzung der der Fälle nach innen bzw. auf der Ebene der kaufmännischen Betrachtung handhaben ist ein anderes Problem, das Sie auch für die Zukunft (Tip) anpacken müssen, da Sie die DRG's nicht einfach so bei der Abgrenzung aufteilen können.


    Gruß aus DU
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    Dr. med. Andreas Sander
    Stabsstelle MedCo/QM
    Evangelisches und Johanniter Klinikum DU/DIN/OB gGmbH

    Hallo Forum,


    Patient wurde bei uns behandelt, da er mit einem hypersensitiven Carotissinus ausgestattet ist. Darunter synkopal geworden, bestand nach Prüfung die Indikation zur SM-Implantation. Daraus leitet sich m. E. folgende Codierung ab:


    HD G90.0 (amtl. Text: Idiopathische periphere autonome Neuropathie)
    ND R55 (Synkope und Kollaps)


    OPS 5-377.3 (SM-Impl., Zweikammersystem)


    Problem: Diese Konstellation führt in eine Fehler-DRG. Macht man, was eher nicht der reinen Lehre entspräche, das Symptom R55 zur Hauptdiagnose, kommt die SM-DRG heraus.


    Gibt es dafür einen Lösungsansatz?

    Hallo Forum,


    ich habe in Zusammenhang mit der Problematik erfahren, daß der Verband der KIS-Hersteller dieses Problem heiß diskutiert. Grund ist der Algorithmus, mit dem das KIS die Diagnosen dem Grouper beifüttert. TOREX Prosight benutzt eine Sortierung anhand des Date-Time-Stamp, GWI hat sich für die Sortierung der ICD-Codes in alphanumerisch aufsteigender Reihenfolge entschieden, was andere machen, weiß ich nicht.
    Ich wüßte nur gerne, welches Ausmaß dieses Problem hat. Wenn alle 5.000 Fälle so etwas passiert, kann man das händisch klären, wenn es häufiger auftritt, kann man sich auf unsinnige Diskussionen mit den Kostenträgern einstellen.
    Ich habe schon gemerkt, daß bei mir im KIS die Gruppierung in Einzelfällen anders ausfällt als in sekundären DB-Systemen, die nach Datenübertragung ein Batch-Grouping über die Daten jagen. Ich habe nur noch keine schlaue Idee, wie man an sinnvolle Zahlen zu dem Problem kommt.


    Gruß aus DU bzw. aktuell aus meinem Wohnort Essen
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    Dr. med. Andreas Sander
    Stabsstelle MedCo/QM
    Evangelisches und Johanniter Klinikum DU/DIN/OB gGmbH

    Nicht falsch verstehen, ich meine den Beitrag, der über den Hyperlink zu pureserver.info angezeigt werden soll.
    Danke und Gruß,
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    Dr. med. Andreas Sander
    Stabsstelle MedCo/QM
    Evangelisches und Johanniter Klinikum DU/DIN/OB gGmbH

    Hallo aus Duisburg,


    wir diskutieren gerade dieses Problem mit den Kassen, die herzlich wenig Einsichtsfähigkeit haben und grundsätzlich meinen, daß ein Sachbearbeiter, der mit einem Grouper ausgestattet ist, einfach immer Recht haben muß. Ich würde gerne den von Herr Jacobs erwähnten Beitrag lesen, aber mein Browser läuft immer auf einen Time-Out-Fehler. Kann man den Inhalt irgendwie anders bekommen?


    Danke,


    Dr. med. A. Sander
    Stabsstelle MedCo/QM
    EJK DU/DIN/OB gGmbH