Beiträge von D. Zierold

    Wir (Medizincontrolling/Archiv) haben heute eine Anforderung einer Epikrise von einer niedergelassenen Ärztin bekommen.
    Soweit nicht ungewöhnlich, neu war für uns allerdings die Art der Anforderung:


    Ein vollständig und korrekt ausgefüllter gelber ÜBERWEISUNGSSCHEIN !!


    Wir fragen uns jetzt allerdings, wie und wo wir das abrechnen können.


    Süß - oder?


    :thumbup:

    Hallo Sonne2011,
    ein Blick in die FPV sollte da genügen: Text der DRGs "mit" oder "ohne" (schwere) CC.


    Ich komme da aber nur auf 5 Basis-DRGs: N02 / N03 / N05 / N13 / N60


    Mit viel Phantasie noch N01 - da sind aber auch noch andere Faktoren entscheidend (siehe DRG-Text).


    Wer will den so etwas wissen? Und warum?
    Die DRGs sind inzwischen so komplex (siehe wieder DRG-Texte mit 3x ODER und 4x UND) das man eigentlich nicht mehr "per Hand(buch)" gruppieren kann und auch nur bedingt voraussagen kann, wenn du das und dies kodierst, dann passiert jenes und sontiges...

    Hallo,
    nach langer Suche muss ich es noch mal aufwärmen, da ich mich eigentlich vor Gericht streiten will:


    Der MDK verlangt einen Nachweis der Chronizität der Nierenkrankheit (GFR 41, Therapie erfolgt) um N18.3 zu kodieren - sonst N19.


    Bringt jemand diesen Nachweis oder verschlüsselt ihr die N19 bei unbekanntem Verlauf?


    Ich habe bis jetzt immer darauf bestanden, dass dieser Nachweis in den DKR und ICD nicht gefordert wird.


    Tipps, Hinweise, aufmunternde Worte gesucht...


    Danke und LG aus Sachsen
    D. Zierold

    Hallo BoB77,
    wenn ein Patient bei bestehender stationärer Behandlungsbedürftigkeit selbstständig das KH verläßt ist die E-Art immer "gegen ärztlichen Rat" - egal ob er ein Dokument unterschrieben hat oder nicht. Zumal auf diesen Dokumenten auch ein Feld ist, welches der Arzt ausfüllen sollte, wenn der Patient nicht unterschreibt.
    Und: ja, es erklärt dem Kostenträger dann meist schon auf den ersten 301er-Blick, warum der Patient nur so kurz da war.