Beiträge von D. Zierold

    Hallo,

    wir schreiben in die KAIN zum Nachverfahren gleich eine Begründung - also eine Art Widerspruch - warum wir das anders sehen als der Gutachter.

    Sie haben 25 x 256 Zeichen Platz zum schreiben - da bekomme ich (ohne Höflichkeitsfloskeln) eine ganze Menge Begründungstext unter.

    ggf. bieten wir auch an weitere Unterlagen per Post zu verschicken (aber eigentlich sollte ja alles beim MDK sein).

    Wir beschränken uns im Nachverfahren zur Zeit allerdings auf Kodierfragen.


    Verschneite Grüße...

    D. Zierold

    War auch so beantragt

    F99.99 Männergrippe (-schnupfen)

    mit einem Sekundärkode für den Schweregrad

    U88.0! vermutlich tödlich innerhalb einer Woche

    U88.1! sicher tödlich

    U88.2! sofort tödlich

    U88.3! überlebt mit häuslichem PKMS

    U88.4! knapp überlebt mit professioneller Hilfe

    U88.5! überlebt mit Mutti´s Hilfe

    ...


    Hat das DIMDI irgendwie anders umgesetzt...

    :)

    Hallo,

    hat jemand schon dieses ZE vereinbart und Erfahrungen mit der Prüfung des OPS durch den MDK?


    Welche Dokumente kommen zum Einsatz?

    Die im Internet verfügbaren aus diversen Leitlinien entsprechen ja nicht wirklich den Vorgaben des OPS.


    Bei welchen Patienten wird der OPS verschlüsselt?

    Wir diskutieren insbesondere die Anwendung bei Neugeborenen sofort nach der Geburt: wenn die Mutter z.B. eine entsprechende Anamnese hat: eine Beratung und Begleitung ist auf jeden Fall sinnvoll und richtig, aber das NG ist ja an sich (noch) nicht vernachlässigt, da noch in der Geburtsklinik...

    In welcher Höhe wurde das ZE vereinbart?

    - gern als PN -


    Wie sind die Leistungen der 3 Fachdisziplinen (a´ 30 Minuten) zu verstehen?

    " - Ausführliche ärztliche oder psychologische diagnostische Gespräche (biographische Anamnese, soziale Anamnese, Familienanamnese)-Verhaltens- und Interaktionsbeobachtung- Strukturierte Befunderhebung und Befunddokumentation unter Verwendung spezifischer Anamnese- und Befundbögen"

    Muss jeder alles erbringen oder insgesamt? Ich fände den Chirurgen bei der Verhaltensbeobachtung schwierig...

    ;)


    Dankbar für alle Informationen.

    Hallo,

    wir haben 3 Fälle mit folgender Konstellation:

    1. Fall: 29.01.-01.02.2018 H64Z (OG11) - medizinisch

    2. Fall: 12.02.-13.02.2018 H64Z (OG11) - medizinisch

    3. Fall: 25.02.-02.03.2018 H08B - operativ


    Den 2. und 3. Fall hat das KIS als FZ angezeigt, ist ja auch richtig. Haben wir also zusammengeführt mit der H08B.

    Die Kasse hat jetzt die Idee, dass dieser Fall (2./3.) mit dem ersten noch zusammenzuführen ist. Und ich denke es auch, da der neue Fall am 12.02. beginnt und somit konservativ-operativ innerhalb von 30 Tagen darstellt.

    Das KIS lässt dies aber nicht zu.

    Wer liegt jetzt falsch - das KIS (welches wahrscheinlich von der Aufnahme des 3. -operativen- Falles zählt) oder die Kasse/wir ???


    In den ganzen Beispielen der Klarstellungen und Leitsätzen zur FZ habe ich nichts ähnliches gefunden...


    Dankbar für alle Hinweise:

    Hallo,

    meint der ITS-OPS bei "intrakranielle Druckmessung" hier eher die ein-/mehrmalige Messung wie unter 1-204.0

    ODER

    die Möglichkeit zur Implantation von (dauerhaften) Sonden zur Druckmessung 5-029.10 / .11 ??


    Die Aufzählung der anderen Verfahren (Beatmung, Monitoring, Dialyse, Endoskopie, Echo) spricht m. M. nach eher für die 1-204.0.

    Der Zusammenhang mit dem Hybrid-OP eher für das andere Verfahren...


    Ideen - Meinungen - Vorschläge ?


    Vielen Dank.

    Winterliche Grüße aus Sachsen

    D. Zierold

    Hallo,

    ausser im Bereich Wundmanagement und im Bereich Kommunizieren benötigen sie keine Zeitangaben, sondern nur Häufigkeiten (Anzahl von Lagerung, Hilfe bei Ausscheidung etc.)

    Vermutlich verwechseln Sie es mit dem Komplexkode bei MRE - da benötigen Sie 120 min Mehraufwand pro Tag.

    Bis jetzt habe ich noch kein sinnvolles Programm dazu gesehen - aber bestimmt gibt es welche.

    Wir haben sog. Monitoringbögen, wo alles PKMS-Leistungen darauf abgezeichnet werden und dann braucht man nur noch abzählen. Für Wunden und Gespräche gibt es extra Doku. Wenn der MDK grundsätzlich die PKMS erkennen kann, funktioniert das gut.

    Hallo Medman2,
    im KIS sind die tatsächlich "teilstationär". Es wird ganz normal kodiert, so als wären die Fälle DRGs - schon wegen dem InEK... :)
    Die Preise (pro Tag) werden über die Fachdisziplin angesteuert.
    Ab und an kommen auch Anfragen zur "teilstationären" Notwendigkeit - aber meist nur kleine Kassen, die weit weg sitzen und uns nicht kennen.