Beiträge von ck-pku

    Guten Morgen,


    hier die Stellungnehme der

    zum PsychVVG-Entwurf.


    Brival: Die NKG-Mitteilungen werden nur an die Mitgliedskrankenhäuser verteilt, daher kann ich diese hier aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlichen. Aber: Der Zeitplan wurde auch schon von diversen anderen Veröffentlichungen zitierfähig bestätigt, so z.B. hier von der AOK (Tabelle unten auf der Seite).



    MfG,


    ck-pku

    Hallo NuxVomica,


    Was ist falsch daran, den Standpunkt des Medizincontrollers einzunehmen? Mir ist es wichtig, dass großartige Pläne auch umsetzbar, operationalisierbar und finanzierbar sind.

    Daran ist natürlich überhaupt gar nichts verkehrt (ich bin ja in unserem Hause u.a. auch für das Medizincontrolling verantwortlich), nur ist das ja nur ein Blickwinkel unter vielen... Und dafür, dass die "Pläne auch umsetzbar, operationalisierbar und finanzierbar sind", kämpfen ja u.a. auch die o.g. Verbände.


    Ich freue mich jedenfalls auf weitere konstruktive Austausche mit Ihnen! :)



    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen NuxVomica,


    es tut mir leid, aber Ihre Anmerkungen kann ich so nicht stehen lassen.


    Nach wie vor überrascht mich ein ums andere Mal, dass Stellungnahmen derjenigen, die sich kritisch zum früher angedachten PEPP-System äußern und geäußert haben, hier diskreditiert werden:


    Politisches Geblubber hilft keinem.

    Weiterhin scheint es, dass die ganze Thematik häufig nur aus dem Blickwinkel der (vermeintlichen) Interessen eines Medizincontrollings nach Operationalisierbarkeit betrachtet wird. Anders kann ich mir die folgende Bemerkung nicht erklären:


    Und was soll so gut und begrüßenswert sein an der stationsäquivalenten ....sein?Der dafür nötige Personaleinsatz wird die Krankenhäuser runinieren.

    Können Sie sich nicht vorstellen, dass bestimmte Patientengruppen von Hometreatment profitieren können (Erfahrungen aus Modellvorhaben zeigen dies ja durchaus)? Und wenn ja, ist dies dann nicht Grund genug, eine solche Behandlungsform als Regelleistung einzuführen? Sind wir nicht in erster Linie für unsere Patienten da?
    Und das diese sinnvolle Behandlungsalternative auskömmlich finanziert wird, dafür streiten doch die Verbände! Insbesondere wird sich doch z.B. gegen die Substitution von Hometreatment-Plätzen mit vollstationären bzw. teilsationären Plätzen, wie es der § 115d Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 SGB V des PsychVVG-Entwurfs vorsieht bzw. die Bedingung der Substitutionsmöglichkeit gem. § 3 Abs. 3 Satz 4, letzter Halbsatz BPflV des PsychVVG-Entwurfs, ausgesprochen!


    Und gegen die Zunahme an Dokumentation und "MDK-Wahnsinn" sprechen sich doch o.g. Stellungnahmen aus:

    • DGPPN, Seite 3: "Verminderung der Bürokratieaufwandes bei der Dokumentation"
    • DGPPN, Seite 12f.: " 'Bewährungsfrist', innerhalb der sich ein Dokumentationscode als relevant bewähren muss" zum Zwecke des Bürokratieabbaus
    • Die NKG-Bewertung, die ich aus urheberrechtlichen Gründen nicht eingestellt habe, vertieft u.a. das Thema noch dezidiert.

    So verbleibe ich zunächst



    mit freundlichen Grüßen,


    ck-pku

    Hallo KodiererHGW,


    ohne den Fall zu kennen, kann ich Ihnen die Frage nicht beantworten.


    Allerdings stellt sich mir zunächst die Frage nach der psychiatrischen Grund-Erkrankung. Adipositas ist ja eine endokrine, Ernährungs- bzw. Stoffwechselerkrankung.


    Weiterhin verstehe ich noch nicht, was Sie so zum Behandlungsbereich G drängt, denn es gäbe ja auch A4...
    Als Faustregel, so habe ich es einst gelernt, gilt für den Behandlungsbereich G eine Altersgrenze von ca. 65 Jahren, wenn man jedoch im früheren Alter an einer Erkrankung leidet, die eher dem G-Bereich zugeordnet wird (z.B. dementielle Erkrankungen, schwerwiegende Erkrankungen, die das ZNS betreffen [s. o.g. Bsp. 2]), so ist in diesen Fällen die Verwendung des Behandlungsbereichs G zulässig. Sonst nimmt man halt A4 (bzw. S4).


    Ich hoffe, dass Ihnen das weiterhilft.


    MfG,


    ck-pku

    Hallo schnabbeline,


    das kann in den PsychKG's der Bundesländer geregelt sein, so soll in Niedersachsen z.B. im Zuge der Novellierung des NPsychKG's (Gesetzentwurf, 06.10.2015) der neue § 21c Abs. 2 NPsychKG lauten:


    "(2) Bei einer Fixierung ist zum Schutz der fixierten Person eine durchgängige Beobachtung mit regelmäßiger Kontrolle der Vitalfunktionen sicherzustellen. In der Regel ist die durchgängige Beobachtung durch eine ständige, unmittelbare, persönliche Beobachtung sicherzustellen. Ausnahmen sind nur zulässig, wenn krankheitsbedingt eine unmittelbare Beobachtung nicht angezeigt ist."


    Die Gesetzesbegründung zu § 21c Abs. 2 NPsychKG führt aus:
    "Bei Fixierungen ist es erforderlich, zum Schutz der Betroffenen eine ständige persönliche Beobachtung der fixierten Person sowie regelmäßige Kontrollen der Vitalfunktionen durchzuführen. Eine ständige persönliche Beobachtung kann z. B. in Form einer Sitzwache oder in Form einer Beobachtung durch ein Überwachungsfenster erfolgen. Ausnahmen können dann angezeigt sein, wenn aufgrund des Krankheitsbildes des Betroffenen eine persönliche Überwachung aus ärztlicher Sicht der Indikation und ggf. dem Behandlungsziel widerspricht. Eine optisch-elektronische Überwachung bzw. Datenaufzeichnung ist nicht zulässig. Absatz 3 ist insoweit zu beachten. Mit dieser Regelung wird auch eine Empfehlung des „UN-Ausschusses gegen Folter“ (UN-Anti-Folter-Konvention) umgesetzt, der empfohlen hat, Fixierungen in psychiatrischen Krankenhäusern streng zu regulieren."


    Prüfen Sie also, ob das PsychKG Ihres Bundeslandes ähnliche Regelungen enthält. Daneben gibt es natürlich mögliche Erlasse Ihres Landes-Gesundheitsministeriums zum Thema, Empfehlungen eines möglichen Ausschusses für Angelegenheiten der psychiatrischen Krankenversorgung u.v.m.



    MfG,


    ck-pku

    Hallo schnabbeline,


    es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, dass es -jenseits der theoretischen Bewertung der Einstufungsmöglichkeiten in die Behandlungsarten der PsychPV- diesbezügliche Absprachen der Krankenkassen mit Ihrem Haus im Rahmen der Budgetverhandlung gibt, wie tagesklinische Patienten verbindlich eingestuft werden müssen (Stichwort "A6 Direktaufnahmen").


    Dies sollten Sie zunächst intern (zumeist in einer Protokollnotiz zur Pflegesatzvereinbarung) eruieren.



    MfG,


    ck-pku