Beiträge von ck-pku

    Guten Morgen,


    beachten Sie bitte auch den Entwurf der Fortschreibung der § 301-Vereinbarung (Nachtrag vom 27. November 2012 mit Wirkung zum 1. Januar 2013), in dem auf den Seiten 14 ff. Beispiele zur Abrechnung der PEPP-Entgelte gem. PEPPV 2013 im § 301-Verfahren aufgeführt sind. Hier wird u.a. auch geklärt, wie Zwischenrechnungen erstellt werden können, nämlich über sog. „Teilzahlungsentgelte“ (AD100001 bzw. BD100001) und ggfs. „Teilzahlungskorrekturen“ (AD100002 bzw. BD100002) gem. § 11 Abs. 1 Satz 3 BPflV .


    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen,


    das BMG hat am 29.10.2012 diversen (Fach-) Verbänden den Referentenentwurf für eine „Verordnung zum pauschalierenden Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen für das Jahr 2013“ (Verordnung pauschalierende Entgelte Psychiatrie und Psychosomatik – PEPPV 2013) übersandt, die u.a. auch Abrechnungsbestimmungen und Fallzusammenführungsregelungen enthält, und kündigt darin das Vorhaben der Ersatzvornahme gem. § 17d Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 KHG an, „damit psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen entscheiden können, ob sie von der Möglichkeit einer optionalen Nutzung des Entgeltsystems im Jahr 2013 Gebrauch machen wollen.“
    Am 12.11.2012 findet hierzu eine Anhörung der (Fach-)Verbände im BMG statt. Weiterhin wurde als Anlage eine "finale" Version des PEPP-Entgeltkatalogs (Anlage 1a, 1b, 2a, 2b, 3 und 4) veröffentlicht, die diverse Änderungen zum ersten Entwurf aus September 2012 (z.B. bezüglich diverser Bewertungsrelationen innerhalb der Vergütungsstufen aber auch bezüglich der Anzahl der Zusatzentgelte) enthält.


    Dieser PEPPV 2013-Entwurf wird nun nach und nach verteilt, u.a. steht er bereits Mitgliedern der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft e.V. (s. KH/Reha-Mitteilung Nr. 370/2012 vom 30.10.2012) zur Verfügung.


    MfG,


    ck-pku

    Hallo Dr. G,


    das glaube ich nicht, denn erstmals in die Einleitung der DKR-Psych wurde folgende Passage aufgenommen: "Es kann bei Redaktionsschluss nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Nachgang noch weitere Änderungen aus der Verabschiedung des Psych-Entgelt-Systems, der ICD-10-GM oder des OPS jeweils in den Versionen 2013 ergeben. Gegebenenfalls nachträglich notwendige Änderungen der DKR-Psych werden gesondert bekannt gegeben."


    Die Ergänzungsvereinbarung vom 16.03.2012 zur Einführung des Psych-Entgeltsystems endet gem. § 9 Abs. 2 ja bekanntlich automatisch zum 31.12.2012. Daher ist es ohnehin unumgänglich, dass Regelungen zur Fallzusammenführung begründet sein müssen, ansonsten dürften diese ja nicht angewendet werden.


    Eines ist aber sicher: Es darf bestimmt keiner, wie er will... :) Sonst wäre ja auch klar, wie es jeder machen würde... :D


    Ihnen ein schönes Wochenende.


    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen Garda,


    diese Frage wird in Frau Dr. Schlottmanns (Geschäftsführerin Dezernat V der DKG) unbedingt empfehlenswertem Buch Pauschalierendes Entgeltsystems für die Psychiatrie und Psychosomatik - Materialien und Erläuterungen plus aktuelle Beiträge (Version 2012) auf S. 204 (Frage 14) beantwortet.


    "Prozedurenkodierungen, die (nach den Gesichtspunkten des Kuratoriums für Fragen der Klassifikation im Gesundheitswesen ) für ökonomische Zwecke relevant sind, müssen den Ressourcenverbrauch der beschriebenen Leistungen abbilden. Im dargestellten Beispiel bindet die Krisenintervention parallel die Personalressourcen von (hier) 2 Ärzten. Zur Bestimmung der patientenbezogenen Gesamtdauer der einzeltherapeutischen Kontakte sind die Gesprächsdauern beider Therapeuten zu addieren."


    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen Dr. G,


    zu Ihrer Frage fallen mir spontan zwei Antworten ein:

    • Die Ergänzungsvereinbarung vom 16.03.2012 zur Einführung des Psych-Entgeltsystems, die die sog. "Fallzusammenführung" regelt, dient ja ausschließlich der Systementwicklung für das Jahr 2013 und endet (zunächst) automatisch am 31.12.2012 (§ 9 Abs. 2).
    • Sollten diese Regelungen später allerdings auch über 2012 hinaus gelten, dann wird Ihre Frage meiner Meinung nach eher in den "Deutschen Kodierrichtlinien für die Psychiatrie/Psychosomatik (DKR-Psych)" 2013 (z.B. dann in PP005c) und nicht im OPS 2013 beantwortet.

    Ich hoffe, diese Einschätzung hilft Ihnen ein wenig weiter.


    MfG,


    ck-pku

    Hallo MarkoSch,


    dass sich bisher noch niemand auf Ihre Anfrage gemeldet hat liegt vermutlich daran, dass Sie ein sehr spezielles hausinternes Vorgehen zum Gegenstand Ihrer Anfrage machen. Das eigentliche Problem in Ihrem Hause liegt ja anscheinend in dem Umgang mit dem Patienten und der Krankenkasse nach einem "vorstationären Gespräch".


    Dabei beantworten Sie Ihre Frage ja eigentlich bereits selbst: Laut Ihrem Versorgungsvertrag dürfen Patienten nur mit einer gültigen Kostenübernahme (oder als Notfall) aufgenommen werden.
    Wenn Ihr Haus nun Patienten nach einem "vorstationären Gespräch" ohne Kostenübernahme aufnimmt (und es sich dabei nicht um einen Notfall handelt), dann geht doch das Risiko, eine Kostenübernahme womöglich nicht zu erhalten, selbstverständlich auf Sie über!
    Oder gibt es eine Regelung in Ihrem Versorgungsvertrag zu einem "vorstationären Gespräch"?
    Wie geht denn Ihr Haus in Fällen, in denen eine Kostenübernahme seitens der Krankenkasse abgelehnt wird, bezüglich der Aufenthaltes und der Rechnungslegung um? Wird der Patient sofort entlassen? Wird mit der Krankenkasse gestritten, erhält der Patient eine Rechnung oder wird Ihre "Forderung" abgeschrieben?


    Priorität hat Ihr Versorgungsvertrag, die Vergütungsvereinbarung ist ja nur ein Ausfluss aus dem Versorgungsvertrag (irgendwo in Ihrem Versorgungsvertrag wird die Vergütung geregelt sein und in dem entsprechenden Paragraphen wird etwas Ähnliches wie "Das Nähere regelt eine Vergütungsvereinbarung..." stehen). Änderungen an Inhalten eines Versorgungsvertrages , die die Frage der Kostenübernahme zum Nachteil der Krankenkassen berühren, werden Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit den Krankenkassen nicht vereinbaren können!


    Daher würde ich Ihnen empfehlen, dass Sie zwar (therapeutisch sinnvolle) "vorstationäre Gespräche" führen, danach aber trotzdem abwarten, ob der Patient eine Kostenübernahme erhält, bevor Sie ihn stationär aufnehmen.


    Ich hoffe, dass Ihnen meine Einschätzung ein wenig weiterhilft.


    MfG,


    ck-pku