Beiträge von ck-pku

    Guten Morgen,


    heute ist also der Tag der öffentlichen Anhörung des PsychEntgG-E vor dem Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages, zu dem ich noch ein paar weitere Infos geben möchte:




    • Fünf weitere Stellungnahmen zum PsychEntgG-E sind hier auf der Homepage des o.g. Ausschuss seit dem 18.04.2012 veröffentlicht worden.
    • Mittlerweile wurde auch die Ausschussdrucksache 17(11)845 auf der Homepage des Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages zur parallel stattfindenden öffentlichen Anhörung zum PsychEntgG veröffentlicht, die aber nicht weiter spektakulär ist. Im Änderungsantrag der CDU/CSU und der FDP zum Psych-Entgeltgesetz [Ausschuss-Drs 17(11)845] geht es lediglich um die Verlängerung der Anwendbarkeit der Arbeitslosenversicherungs-Regelung für überwiegend kurz befristet Beschäftigte über den 01.08.2012 hinaus auf den 31.12.2014 und ändert die Beschäftigungsbedingung von sechs auf zehn Wochen (§ 142 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB III).
    • Zu der "Formulierungshilfe über einen Änderungsantrag der Fraktionen der CDU/CSU und FDP zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (Psych-Entgeltgesetz – PsychEntgG)", der im Zuge des sog. "Omnibusverfahrens" insbesondere Strafzahlungen als Sanktionsregelung bei Falschabrechnungen vorsieht, hat die DKG hier eine Pressemitteilung mit ausführlicher Stellungnahme veröffentlicht, die am 16.04.2012 dem BMG übermittelt wurde.


    Mal sehen, was der heutige Tag so bringt... :S


    MfG,


    ck-pku

    Hallo nochmals Antonella,


    mir fällt gerade noch etwas zu meinem vorherigen Hinweis ein: falls Ihr Haus von der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG) vertreten wird würde ich Ihnen die 60seitigen "Hinweise zu den Budget- und Pflegesatzverhandlungen 2012 auf der Grundlage der Bundespflegesatzverordnung (BPflV)" vom 19.12.2011 (NKG-Mitteilung 360/2011) empfehlen, die Ihnen ebenfalls sicherlich weiterhelfen werden. Eine (allerdings kennwortgeschützte) Verlinkung finden Sie hier.


    Sollten Sie nicht von dieser Krankenhausgesellschaft vertreten sein, wenden Sie sich doch bitte an die für Sie zuständige, diese hat ggfs. Zugriff auf dieses oder ein analoges Dokument. Alternativ können Sie ja auch sonst bei der NKG anfragen. Da ich mir bzgl. der urheberrechtlichen Situation im Unklaren bin, möchte ich das Dokument hier nicht einstellen. Ich bitte dafür um Verständnis.


    Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.


    MfG,


    ck-pku

    Hallo InKi1,


    dies kann auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt sein und zwar in den "Zweiseitigen Verträgen und Rahmenempfehlungen über Krankenhausbehandlung" gem. § 112 SGB V, die zwischen den Landeskrankenhausgesellschaften und den Landesverbänden der Kranken-/Ersatzkassen vereinbart worden sind.


    Den für Sie gültigen Vertrag/die Rahmenempfehlungen finden Sie i.d.R. auf der Homepage Ihrer Krankenhausgesellschaft (oder in Ihrer Verwaltung). ;)


    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Recherche und ein schönes Wochenende.


    MfG,


    ck-pku

    Hallo Antonella,


    Sie sprechen ein recht komplexes Thema (u.a. LKA nach BPflV, hier insbesondere L2) an, was mit Einvernehmen nicht ohne Weiteres in 2 oder 3 Sätzen beantwortet werden kann.


    Ich empfehle Ihnen,


    • entweder ein entsprechendes Seminar Ihrer Krankenhausgesellschaft oder eines Fortbildungsinstituts (z.B. hier) zu besuchen
    • und/oder ein entsprechende Fachbuch heranzuziehen, z.B. hier (mit Blick ins Buch, ab S. 169 ff.) oder hier und hier.

    Ich wünsche Ihnen bei der Erschließung des Themas viel Erfolg.



    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen,


    am 23.04.2012 findet nicht nur in der Zeit von 13:00 bis 16:00 Uhr die öffentliche Anhörung insbesondere zum PsychEntgG-E vor dem Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages im Anhörungssaal 3 101, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (MELH) (wie oben mehrfach berichtet) statt,


    sondern der Entwurf ist auch Gegenstand einer öffentlichen Anhörung am gleichen Tag, aber anderem Orte ?( (Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal 4.900) in der Zeit von 15:15 Uhr bis 16:15 Uhr im Ausschuss für Arbeit und Soziales zum Thema "Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen auf Ausschussdrucksache 17(11)845" (siehe hier).


    Hat jemand diese Ausschussdrucksache als Dokument und wenn ja, kann dieses dann hier eingestellt werden? Handelt es sich dabei u.a. um das Thema "Sanktionierung von Falschabrechnungen", welches im Zuge des sog "Omnibusverfahrens", wie berichtet, eingebracht werden soll?


    MfG,


    ck-pku


    P.S.: Ferner ist mittlerweile die Sachverständigenliste und die Stellungnahmen der Verbände zur öffentlichen Anhörung auf der Homepage des Ausschusses für Gesundheit aktualisiert worden! Ich bitte um Beachtung.

    Hallo nochmal Herr Katterbach,


    meiner Meinung nach müssen Sie keine Psych-PV-Einstufung mittels Pseudo-OPS bei vor- und nachstationären Fällen erfassen.


    Ich möchte NuxVomicas Ausführungen um einen anderen Aspekt ergänzen:


    Bei vorstationären Fällen wird ja lediglich ein Aufnahmesatz (AUFN) (mit Aufnahmegrund 04xx) angelegt. Hier werden ja nur Diagnosen, aber keine Prozeduren, erfasst.
    Eine Entlassungsanzeige (ENTL), die die Angabe von Prozeduren (also auch Pseudo-OPS) vorsieht, wird bei vorstationären Fällen gar nicht erstellt.


    Beachten Sie auch bitte S. 205 der 10. Fortschreibung der "Datenübermittlung nach § 301 Abs. 3 SGB V ergänzt um Festlegungen der Vereinbarung nach § 120 Abs. 3 SGB V" (Stand: 01. Januar 2012):
    "Prozeduren, die im Rahmen der vor- bzw. nachstationären Behandlung erbracht werden, dürfen nur dann angegeben werden, soweit und solange die vor- bzw. nachstationäre Behandlung nicht gesondert vergütet wird (§1 Abs. 6 Satz 4 FPV)."
    Im PSY-Bereich werden vor- und nachstationäre Behandlungen jedoch gesondert vergütet.


    Warum nun NEXUS von Ihnen die An-/Eingabe der Psych-PV verlangt, sollten Sie mit dem Support klären, dies kann ja vielfältige Gründe haben...


    Aber auch hier gilt: Ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Sollten Sie nach Ihren Nachforschungen zu einem anderen Ergebnis gelangen, würde ich mich über eine Nachricht freuen.


    MfG,


    ck-pku

    Hall Herr Katterbach,


    da Ihnen bisher niemand geantwortet hat, würde ich Sie bitten, Ihre Frage zu präzisieren, denn mir erschließt sich noch nicht genau, um was es Ihnen geht...


    Die maximale Dauer der vor- und nachstationären Behandlung ist in § 115a Abs. 2 SGB V geregelt, aber diesen Paragraphen haben Sie ja selbst erwähnt... ?(


    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen,


    ich habe kürzlich entdeckt, dass es hier das Bundesgesetzblatt nun auch als Android-App gibt!


    "BGBl. mobile bietet Ihnen einen kostenfreien und ortsunabhängigen Einblick in die aktuellen und vergangenen Ausgaben des Bundesgesetzblattes Teil I - zurückgehend bis 1949. Sie erhalten Einsicht in alle Bundesgesetzblatt-Daten im PDF-Format.


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    BGBl. mobile ist für Android optimiert. Für die Nutzung ist eine aktive Internetverbindung erforderlich."


    Link zu Google Play


    MfG,


    ck-pku

    Guten Tag,


    zur Vervollständigung des Themas PsychEntgG-E erhalten Sie




    Hier finden Sie die vorläufige Sachverständigenliste zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Gesundheit am 23.04.2012 u.a. zum PsychEntgG-E (Stand: 04.04.2012).


    MfG,


    ck-pku